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Italien-Krise: Gold in Euro erreicht 12-Monats-Hoch

Gold, Euro

Die Angst vor einer neuen Euro-Krise steigt. Gold wertet gegenüber der Gemeinschaftswährung auf (Foto: Goldreporter).

Der in Euro gerechnete Goldpreis ist am heutigen Dienstag stark angestiegen. Der Euro-Dollar-Kurs hat im Umfeld der Regierungskrise in Italien ein 10-Monats-Tief erreicht.

Die europäischen Aktienmärkte haben am heutigen Dienstag deutlich nachgegeben. Besonders stark unter Druck kamen Bank-Aktien. Der DAX lag am Nachmittag 1,5 Prozent zurück. Die Aktie der Deutschen Bank gab um 3,6 Prozent nach und rutschte unter die Marke von 10 Euro. Die Commerzbank traf es mit einem Minus von 4,8 Prozent noch stärker.

Der Goldpreis eroberte dagegen das Niveau von $ 1.300 zurück (+0,4 %). In Euro gerechnet legte Gold noch kräftiger zu. Um 12:00 Uhr wurden für die Feinunze 1.130 Euro gezahlt (+1,2 %). Das war der höchste Stand seit Juni 2017.

Gold in Euro, Chart

Gold in Euro, 6 Monate (Quelle: GodmodeTrader)

 

Der Euro hat seine Talfahrt gegenüber dem US-Dollar fortgesetzt. Der Kurs erreichte zuletzt $ 1,1525. Seit dem Mehrjahreshoch Anfang Februar bei $ 1,25 hat das Euro-Dollar-Pärchen mittlerweile 10 Cent oder 7,8 Prozent korrigiert und ein 10-Monats-Tief erreicht.

Die Kursentwicklung steht unter dem Eindruck der Italien-Krise. Die Regierungsbildung aus einer Koalition von Lega und „5 Sterne“ war am Sonntag aufgrund eines Vetos des italienischen Staatspräsidenten geplatzt. Nun soll eine Übergangsregierung die Staatsgeschäfte vorübergehend weiterführen. Von möglichen Neuwahlen im September dürften laut jüngsten Umfragen vor allem den genannten Euro-kritischen profitieren. Zumal mit dem Übergangskandidaten und ehemaligen IWF-Direktors Carlo Cottarelli ein Protagonist der harten EU-Sparpolitik eingesetzt wurde.

Am gestrigen Montag wurde in den USA und Großbritannien aufgrund eines Feiertags nicht gehandelt. Um 14:20 Uhr eröffnet der US-Terminhandel an der COMEX. Damit könnte noch einmal deutlich Bewegung in die Edelmetallkurse kommen.

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Eingetragen von am 29. Mai. 2018. gespeichert unter Banken, Euro, Europa, Gold, Goldpreis, News, Politik. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

18 Kommentare für “Italien-Krise: Gold in Euro erreicht 12-Monats-Hoch”

  1. Das Programm „Italy First“ der neuen, abgewählten Regierungsparteien in Italien ist sprichwörtlich „in die Hose gegangen“.

    http://www.finanztreff.de/news/italienischer-notenbankchef-warnt-vor-vertrauenskrise/13094148

    Und nun fängt auch noch Portugal an, zu „wackeln“, was man an steigenden Kredit-Ausfallzinsen sehen kann.

    …und die Deutsche Bank-Aktie taumelt unter die €10,-Marke: €9,935.

    Jetzt sind wieder „sichere Häfen“ gefragt, bevor der nächste Sturm kommt.

  2. @Watchdoc
    Jetzt könnte alles sehr schnell gehen!!! Dann kommt wieder „Muttis“ auftritt…;-)
    Jetzt reicht eine falsche Medung von einer Pleitebank und die Geldautomaten sind aus;-(

    • 0177translator

      @saure
      Also ich gehe das musikalisch an. Lasse mir doch nicht die Laune verderben.
      Zehn kleine Eurolein
      Aufgeführt von den Lehman Sisters
      https://www.youtube.com/watch?v=yBswULJ6Tno
      Zehn kleine Eurolein, die taten sich sehr freuen,
      doch Griechenland saß mit im Boot – neune tun’s bereuen.

      Neun kleine Eurolein, die hatten nichts gedacht,
      in Irland ist jetzt Helloween, da waren’s nur noch acht.

      Acht kleine Eurolein, die haben’s übertrieben.
      Italien geht die Puste aus, nun sind es nur noch sieben.

      Sieben kleine Eurolein, die sind völlig perplex,
      in Lissabon ist Schicht im Schacht, da waren’s nur noch sechs.

      Sechs kleine Eurolein, die waren ganz genervt,
      beim Ami zuviel Schrott gekauft, den Belgier hat’s entschärft.

      Fünf kleine Eurolein, die kam es ganz schön teuer,
      der fünfte büßt den Persien-Feldzug nun im Höllenfeuer.

      Vier kleine Eurolein, die fanden nichts dabei,
      die Bankenrettung war zuviel, da waren’s nur noch drei.

      Drei kleine Eurolein, die riefen laut Hurra,
      doch einer fiel beim Rating durch, zweie sind noch da.

      Zwei kleine Eurolein, die kamen nicht ins Reine,
      den Staatsbankrott noch abzuwehren schaffte nur der eine.

      Ein kleines Eurolein, die hatte was gebissen,
      Sanktionen gegen Putin-Land, nun hat es sich gesch…

  3. Mal kleinenr Tip. Mal die heutige Entwicklung der 2 jährigen oder 10 jährigen ital. Staatsanleihe anschauen. Ist super der Chart. Eigentlich müsste EM durch die Decke gehen. Tut es aber nicht. Ist doch interessant, oder?

  4. @Stillhalter: Das Spiel ist lange noch nicht aus.
    Es wird mit aller Macht versucht das System am Leben zu erhalten.
    Es darf nicht sterben denn dann herscht Bürgerkrieg in Deutschland u. die EU geht sprichwörtlich unter.
    Fakt ist diese Schulden sind nie wieder zurück zu zahlen. Wer daran glaubt hat nichts verstanden bzw. glaubt immer noch an ein Wunder der Politk.
    Unsere Kinder können einem schon jetzt verdammt leid tun.
    Es werden Arbeitssklaven 4.0! wer nicht spurt u. brav arbeiten u. seine Steuern abdrückt welche immer weiter in die Höhe wachsen werden wird vor die Hunde gehen.
    Diese Spiel wird noch richtig böse enden glaubt mir.

  5. Achso und vergesst nicht das jegliche Flucht jetzt in EM (Gold, Silber) u. Krypots für den A… ist! Denn diese Märkte werden bis aufs letzte Manipuliert denn die Druckerpressen laufen jetzt auf hochturen. Letztlich kann man nur phyisches halten u. warten bis es richtig knallt.

  6. Heute wollte Gold durch starten.
    Der Euro und Aktien Richtung Süden fliegen.

    Wieder wurde alles gerettet.
    Edelmetall nach Süden.

    • @bauernbua
      Jedoch werden die Rettungsversuche immer zaghafter und insuffizienter.
      Man hat keine Rettungsmittel mehr.
      Ich geniesse die Show, ich kann Ihnen gar nicht sagen wie.
      Ich rieche den Angstschweiss der Papierliebhaber bis hierher.
      Haben Sie die Bankaktien gesehen ?
      Das macht doch Spass, oder ?

  7. 06.06.2017 – Goldpreis in Euro 1147,11€

    29.05.2018 – Goldpreis in Euro 1132,72€

    Aktuell sogar 1121,62€

    Da läufts einem (all-in Goldbug) wirklich kalt den Rücken runter.
    Alle schreien schon „Kaufkurse“ !!!

    Das Allzeithoch fast in greifbarer Nähe /not

    Mein Finger schon auf dem Verkaufsknopf der Minen.

    Wird schon :)

    • @ex
      Das zeigt, dass Sie weder Minen noch Gold haben.Und auch keine Ahnung davon.Die Unze Feingold steht bei 1164 Euro.
      Bleiben Sie bei Ihren DB und Commerzbank Aktien, da läufts mir kalt runter. Trotz der Wärme.

    • @eX Glauben Sie wirklich dass es irgendeinen vernunftbegabten Menschen in diesem Forum interessiert ob die Oz. am 06.06.17 oder am 06.06.18 nun bei 1147 oder 1132 lag?Des weiteren dürften die Wenigsten all in sein.

  8. Ich muss schon sagen, die Darensammelwut mit Speicherung der persönlichen Daten wird immer angenehmer.Der Grund, weshalb ich mich aus der EU verabschiedet habe und meinen Wohnsitz in ein Land verlegt habe, welches auf der schwarzen Liste steht.
    Trinidad wäre so eines, auch Palau….

    • Meinte Datensammelwut.
      Das spanische Iphone macht was es will.Es korrigiert eigenmächtig.
      Hat auch einen Vorteil. Ich habe gar kein Gold, das Iphone macht daraus welches.
      Übrigens, wo sind die Aktienkommentatoren heute ?
      Die Dividendensammler, wo die beherzt zugreifenden Anleger ?
      Die Alternativlosen. Sogar dem Dirk Müller wird mulmig.
      Ist etwa schon die Luft raus, da die 200 Tagelinie durchlagen ist ?

  9. Wenn der Euro jetzt noch einmal für einige Jahre „gerettet“ wird, dann ist der Rest des deutschen Sparvermögens, wie Gelder der Betriebsrenten, Allianz Riester und Co. auch im Süden gelandet.
    Mal sehen was dann meine Unzen wert sind.
    Ich habe nur noch ein Minimum an bunten Zetteln, ohne die es ja nicht geht bei LIDL und ALDI, dazu reicht meine Minirente mal gerade aus.
    Ich frage mich allerdings, wie lange der Michel das noch mitmacht oder merkt er überhaupt nicht, wie seine Zukunft vor die Wand gefahren wird?

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  10. @H.J.Weber

    Die Sparvermögen und nicht nur die TOITSCHEN, werden mit oder ohne Euro den Weg allen Fleisches gehen. Wer rettet den Kapitalismus vor sich selbst ?
    NIEMAND, denn der ist nicht zu retten. Es gibt nun einmal kein ewiges Wachstum. Schmeißen die Zeitung auf den Müll und den Fernseher aus dem Fenster und versuchen zu realisieren was wirklich läuft. Die Griechen, die Italiener, die Flüchtlinge, die verteufelt langelbigen Renter usw. usw. sind nur die Pappkameraden die man dem Pöbel vor die Nase hält, bevor dieser zu begreifen beginnt, dass es zwischen dem explodieremdem Reichtum der Wenigen und der wachsenden Armut der Vielen möglicherweise ein. Zusammenhang besteht.

    ……………………………………..

    Der Wachstumszwang entsteht – soviel ist zunächst fest-
    zuhalten – aus der Unmöglichkeit, das durch den modernen
    Kapitalismus geschaffene private Eigentumsrecht auf das le-
    bendige Arbeitsvermögen einzulösen. Er kommt also vor
    allem von der Produktion her, nicht nur von den Konsumen-
    ten, obwohl diese auch mitspielen müssen. Der Unternehmer
    als Käufer des privaten Arbeitsvermögens hat – bei Strafe des
    Untergangs – kaum eine andere Wahl, als aus dieser uner-
    schöpflich scheinenden Ressource immer mehr und immer
    Neues herauszuholen.

    Auf der Ebene des Einzelunternehmens drückt sich dieser Wachstumsimperativ in einem Gewinnimperativ aus: Nur wenn die Produktion einen Gewinn verspricht, kann sie sich lohnen und findet überhaupt statt.
    Ohne Gewinnaussicht ist es besser, abzuwarten und das Geld
    einfach zu behalten. Der Kapitalismus als System hat folglich
    nur die Wahl zwischen Wachstum und Niedergang; er kann
    sich nicht auf gleichbleibendem Niveau reproduzieren.

    Der Gewinnimperativ ist schließlich gleichbedeutend mit einem
    Verschuldungsimperativ. Wenn nämlich Unternehmen die
    von ihnen produzierten Waren mit Gewinn verkaufen wollen,
    dann setzen sie dabei eine Nachfrage voraus, die höher ist als
    die, die sie selbst mit ihren eigenen Kostenzahlungen geschaf
    -fen haben. Der Mehrwert kann nur dann realisiert werden
    , wenn eine Zusatznachfrage auf den Plan tritt, die von außen kommen muss und durch zusätzlichen Kredit finanziert werden muss.

    Anders gesagt: Damit die einen Gewinne machen können, muss es andere geben (Haushalte, Unternehmen, Staaten), die sich verschulden und
    damit für die nötige Zusatznachfrage sorgen. Natürlich treibt
    dies das Wachstum zusätzlich an, denn die Schuldner müssen
    ja ihrerseits hart arbeiten, um das aufgenommene Kapital zu
    verwerten und mit Zins und Zinseszins zurückzuzahlen – mit
    der Folge, dass dann noch mehr Kredite nötig werden, um
    den Absturz zu vermeiden und so immer weiter. ……usw. usw……..

    • Danke für diese Stellungnahme. Auch, wenn viele diese Position

      Wer rettet den Kapitalismus vor sich selbst ? NIEMAND, denn der ist nicht zu retten

      nicht respektieren, sie ist richtig.

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