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Lehman 2.0 – Könnte der Goldpreis heute noch explodieren?

Am 15. September 2008 wurde Lehman Brothers in die Insolvenz geschickt. Zwei Tage später kam es zu einem Ereignis, das in die Gold-Geschichte einging. Könnte der Goldpreis heute noch so stark wie damals ansteigen?

Lehman, Pleite, Goldpreis

Am 15. September 2008 ging Lehman Brothers pleite. Es dauerte aber, bis die Finanzmärkte die Dimension dieses Bankrotts realisierten und der Goldpreis nach oben rauschte (Foto: Wikimedia).

Goldgeschichte

Heute genau vor 11 Jahren ging ein Ereignis in die Goldgeschichte ein. Am 17. September 2008 verbuchte der Goldpreis an einem einzigen Tag einen prozentual zweistelligen Tagesgewinn. Was war geschehen? Der Zusammenbruch des US-Investmenthauses Lehman Brothers am 15. September 2008 markierte den dramatischen Höhepunkt der damaligen Finanzkrise. Und die größte US-Firmenpleite aller Zeiten erschütterte die Welt.

Lehman-Pleite wird Realität

Bereits am Sonntag dem 14. September 2008 war bekannt geworden, dass die 158 Jahre alte Investmentbank nicht gerettet werden würde. Am Tag darauf schloss der Dow-Jones-Index 4,4 Prozent tiefer, der DAX verlor moderate 2,7 Prozent. Es war der Masse noch nicht vollkommen klar, was die Lehman-Insolvenz für das globale Finanzsystem bedeuten würde. Der Goldpreis legte am Montag, dem ersten Handelstag nach der Enthüllung, schon einmal um 3,3 Prozent auf 775 Dollar im Londoner Fixing zu.

Panik an den Märkten

Die große Panikwelle kommt aber erst in den folgenden Tagen ins Rollen. Am 16. September beantragt der strauchelnden Versicherungsriesen AIG bei der amerikanischen Notenbank einen Überbrückungskredit von 40 Milliarden Dollar. Das kollabierende Bankhaus Merrill Lynch wird zwangsweise von der Bank of America geschluckt. Bankaktien brechen weltweit zweistellig ein. Die Anteile der Commerzbank verlieren an einem Tag 13,8 Prozent, die der Schweizer UBS sogar 17,2 Prozent.

Goldpreis, Lehman-Pleite

Der Goldpreis am 17. September 2008 (Intraday-Chart), zwei Tage nach der offiziellen Lehman-Pleite.

Goldpreis steigt um 14 Prozent

Der 17. September geht dann schließlich in die Gold-Geschichte ein. An diesem Tag schießt der Preis des Edelmetalls im Tagesverlauf auf über 890 US-Dollar nach oben, ein Plus von satten 110 Dollar oder 14 Prozent. Wäre eine ähnliche Goldpreis-Explosion heute noch denkbar?

Preislimits gegen Kursexplosion

An der US-Warenterminbörse COMEX hat man 2014 Preislimits eingeführt (Goldreporter berichtete). Wenn die Edelmetallkurse im Tagesverlauf gewisse Schwellen überschreiten, wird der Handel für 5 Minuten ausgesetzt. Bei Gold beginnt der erste Handelsstopp demnach bei 100 US-Dollar Kursanstieg. Als maximaler Kursanstieg pro Tag wären an der COMEX gemäß des Konzepts 400 US-Dollar denkbar. Zum Vergleich: Ein Plus von 14 Prozent entspräche bei aktuellen Kursen (1.500 US-Dollar/Unze) einem Aufschlag von 210 US-Dollar. Allerdings wird Gold mittlerweile rund um die Uhr gehandelt und die asiatischen Märkte gewinnen immer mehr an Bedeutung. Selbst wenn der große Goldpreis-Anstieg in den USA unterdrückt würde, eine echte Explosion ließe sich global wohl kaum unterdrücken.

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Eingetragen von am 17. Sep. 2019. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

22 Kommentare für “Lehman 2.0 – Könnte der Goldpreis heute noch explodieren?”

  1. Warum sollte er es nicht können? Geht es nach Marc Friedrich und Matthias Weik, dann ist mit dem Euro in spätestens 48 Monaten Schluss. Es dräuen Negativzinsen von bis zu minus 5 Prozent und vormals stolze Bankinstitute werden elendig verenden.

    https://finanzmarktwelt.de/ezb-bis-zum-bitteren-ende-140570/

    Auch wenn Friedrich & Weik das umfassende Marktversagen im Vorfeld der globalen Finanzkrise 2008 nicht wirklich reflektieren – schließlich ging der Krise mehr als eine ganze Dekade neoliberaler Deregulierungen voraus -, so scheint ihre Gesamtschau dennoch zutreffend zu sein.

    Das Zwangskorsett aus der Weltleidwährung Dollar und dem Konstrukt Euro ist nun mal zum Scheitern verurteilt. Der Finanzkapitalismus liegt auf der Intensivstation, wo sich Ärzte und Pfleger aufopfern, um ihm noch Zeit zu erkaufen. Dabei ist die Gerätemedizin nicht unumstritten.

    Dazu kommt, dass jederzeit Schwarze Schwäne in Form von Drohnen, Salvinis oder der Deutschen Bank das fragile Gefüge kollabieren lassen können.

    Bedenkt:
    Der Weltuntergang am frühen Morgen
    kann einem den ganzen Tag versauen.
    (Steht bei mir im heutigen Horoskop – Wassermann!)

  2. Natürlich kann er das.
    Wenn die Pfefferminzia Aktie binnen Tagen um 40% ansteigt, findet das das Handelsblatt auch prächtig und outperformend. Und aussetzen vom Handel geschieht hier nicht.
    Bei Gold hat man da wohl mehr Muffensausen.

  3. @ Wolgang Schneider,

    hier zeigt man uns wie ein echter Golddukaten scheissender Esel arbeitet.

    – So wurden zum Beispiel für fast 900.000 Euro Dolmetscher angeheuert,
    weil das Deutsch der Syrer schlechter war als angenommen.
    Die am Programm beteiligten Soldaten verursachten teils
    unnötig 2,4 Millionen Euro Personalkosten. –

    Ich hoffe der Translator hat auch einen Krümel abbekommen.

    – Demnach nahmen 217 Syrer 2016 und 2017 an vierwöchigen »Schnupperkursen«
    zu Themen wie Technik, Handwerk, Sanitätswesen teil. Kosten je Teilnehmer:
    rund 23.000 Euro! Zum Vergleich: Ähnliche Kurse der Bundesagentur für Arbeit
    kosten rund 1.800 Euro.

    Der Bundesrechnungshof (BRH) wirft dem Verteidigungsministerium
    Misswirtschaft bei einem Lieblingsprojekt von Ex-Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor.

    https://www.deutschland-kurier.org/bundesrechnungshof-ruegt-teure-und-unnuetze-fluechtlingsausbildung-bei-der-bundeswehr/

    • Wolfgang Schneider

      @Jäger & Sammler
      Beim BAMF dasselbe in Grün. Zu viel Personal in der oberen und mittleren Ebene und keines unten an der Front als Sach- und Fallbearbeiter, die die Arbeit leisten. Zu viele Häuptlinge und zu wenig Indianer. Am Ende Externe (bei der BW Honorar-Dolmetscher) herangeholt, die dann ein Vielfaches kosten. Wäre vernünftiger, würden Polizei, Bundespolizei, BAMF, BKA, LKAs, Justiz u.a. Dolmetscher gleich fest anstellen mit solidem Arbeitsvertrag, Festgehalt und Sozialabgeben, aber da hat immer irgendeine Fickfratze von JHO (janz hoch oben) was dagegen. Und dieser imbezile Hund ist dann der Puffkumpel von dem Drecksack, der mit seiner „Beraterfirma“ die astronomischen Summen einheimst. Die jährlichen Berichte des Bundes- und der Landes-Rechnungshöfe bleiben ohne berufliche bzw. dienstrechtliche Konsequenzen für diese Karikaturen, und werden „gelesen, gelacht, gelocht“ abgeheftet.

  4. Wolfgang Schneider

    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/92373-angriffe-auf-ol-und-gasanlagen-gold-und-silberpreise-steigen/
    Nicht der Iran war es. Nicht der andere i-Staat. Die Goldbugs waren es. ICH WAR’S!

  5. Wolfgang Schneider

    https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/gold-kaufen-anleger-bringen-goldbarren-aus-hongkong-in-sicherheit-a-1287180.html
    So ist das, wenn man als Nutte für die USA und für GB Maidan spielt.
    Es hat alles seinen Preis. Das nennt man Ukrainisierung.
    Sollen sie fortan Scheiße fressen, die Idioten.

  6. Wolfgang Schneider

    Ein Abschiedsgesang für Super-Mario
    https://www.manager-magazin.de/politik/artikel/ezb-geldpolitik-helikoptergeld-oder-oeffentliche-investitionen-erhoehen-inflation-a-1287185.html
    Ich hab euch doch lieb
    https://www.youtube.com/watch?v=pLRn5yMkbtI

    Meine Moneten, ihr wißt doch, die druck ich nur für euch.
    Wenn ich nicht in Rom bin, ihr wißt doch, dann spuck ich nie auf euch.
    Und jetzt bleibt ihr stumm, und was treibt euch um?
    Was hab‘ ich euch denn getan? Bitte schaut mich wieder an!

    Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch doch lieb,
    muß ich denn erst zahlen, damit ihr’s versteht?
    Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch so lieb,
    wie könnt ihr solvent sein, wenn ihr das nicht seht?
    Was soll ich denn tun, wie soll ich denn sein?
    Ich bin nicht so flüssig, wie’s euch vielleicht scheint.
    Warum war nur früher so alles ganz anders,
    ich druckte so sehr, wißt ihr das nicht mehr?

    And’re Empfänger, die hat’s nie gegeben, nicht für mich.
    Ich war oft in Frankfurt und lebte mein Leben nicht für mich.
    Doch ich weiß nicht mehr, wo ich hingehör‘.
    Warum zweifelt ihr an mir? Es gibt keinen Grund dafür.

    Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch doch lieb,
    muß ich denn erst zahlen, damit ihr’s versteht?
    Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch so lieb,
    wie könnt ihr solvent sein, wenn ihr das nicht seht?
    Was soll ich denn tun, wie soll ich denn sein?
    Ich bin nicht so flüssig, wie’s euch vielleicht scheint.
    Ihr braucht die Geborgenheit in Muttis Armen,
    wenn sie euch verliert, was wird dann aus mir?
    Laßt es nie gescheh’n, laßt es nie gescheh’n,
    daß mir Angie nicht mehr glaubt, daß sie mir nicht mehr vertraut.

    Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch doch lieb,
    muß ich denn erst zahlen, damit ihr’s versteht?
    Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch so lieb,
    wie könnt ihr solvent sein, wenn ihr das nicht seht?
    Was soll ich denn tun, wie soll ich denn sein?
    Ich bin nicht so flüssig, wie’s euch vielleicht scheint.
    Ihr braucht die Geborgenheit in Muttis Armen,
    ihr braucht sie allein, um glücklich zu sein.

  7. Das US-Justizministerium geht gegen Mitarbeiter der Großbank JP Morgan vor. Der Vorwurf: Jahrelange systematische Manipulation des Terminmarkts für Edelmetalle.

    Insgesamt wurden bereits Anklagen gegen 16 verdächtige Banker eingereicht, darunter mal wieder Trader der Deutschen Bank, aber auch der schweizer UBS.

    https://amp2.handelsblatt.com/unternehmen/banken/vorwurf-der-marktmanipulation-us-justiz-geht-gegen-haendler-von-jp-morgan-vor-/25021120.html

    Das „Spoofing“, also die Manipulation über fingierte Aufträge, war wohl Usus. Die Bezeichnung „Drücker“ trifft es trotzdem nicht so ganz, wurden die Preise doch auch künstlich nach oben getrieben.

    • Wolfgang Schneider

      @Thanatos
      Geh nicht hin zu der Berater-Tussi von Deiner Sparkasse.
      Ich hatte da eben so eine Vision gehabt.
      Das Zockerspiel (Frei nach Juliane Werding)
      https://www.youtube.com/watch?v=U-3T7uyks2o

      Mein Geld gespart mit Zinsen fein.
      In der Beratung ganz allein
      Saß diese Frau mit einem Ziel.
      Sie lud mich ein zu einem Zockerspiel.
      Sie lud mich ein zu einem Zockerspiel.

      Ich sagte ihr, ich spiele nie.
      Der Index stieg, der Nullzins schrie.
      Da sagte sie, es geht um viel,
      Es geht um dich in diesem Zockerspiel.
      Es geht um dich in diesem Zockerspiel.

      Niemand ahnt es, wann der Index fällt.
      Doch nichts geschieht durch Zufall auf der Welt.

      Was ich auch wollt‘, sie bot noch mehr.
      Die Inflation schmerzt gar nicht mehr.
      War wie in Trance vom Spiel erfaßt,
      Und hab dabei den Absprung glatt verpaßt.
      Und hab beim Spiel den Absprung glatt verpaßt.

      Niemand ahnt es, wann der Index fällt.
      Doch nichts geschieht durch Zufall auf der Welt.

      Dann gab’s Alarm, Signal auf rot.
      Der Dax entgleist, der Euro tot.
      Das Geld war fort, der Schleier fiel,
      Und ich verstand das miese Zockerspiel.
      Und ich verstand das miese Zockerspiel.
      Ich verstand, warum der Würfel fiel.
      Ich verstand, warum der Würfel fiel.

    • @Thanatos

      Die beschriebene Methode des „Spoofing“ zeigt doch deutlich, wie auch das PPT die Edelmetall-Kurse elegant „drücken“ können, ohne dafür auch nur 1 Gramm Gold/Silber zu „opfern“.
      Die hier oft verbreitete Ansicht, daß mit der Goldpreis-Drückerei auch immer physisches Gold in den Markt geworfen wird, ist wohl überholt.

      Abgesehen davon wäre es ein Leichtes für die COMEX/CME, diesen Mißbrauch zu verhindern, indem das „Canceln“ von Verkaufsordern immer begründet und kontrolliert werden müßte.

      • @klapperschlange
        Dich, auch beim Spoofing ( welches übrigens ganz schön Geld kostet- ziehen Sie mal einen Kaufvertrag zurück) wird phyisches Gold fällig. Einfach deshalb, weil gerade dann einige physisch kaufen.Und den Differenzbetrag zahlt der Spoofer.

        • Beim Spoofing kommt kein Vertrag zustande, das ist ja gerade der Witz.

          • @jogi
            Wirklich ?
            Juristisch gesehen ist auch ein mündliches Gebot ein Vertrag.
            Bestelle Sie mal Heizöl beim Händler und ziehen die Bestellung 10 Minuten später zurück. Der muss sehr kulant sein und sie ein guter Kunde.
            Beim Spoofing hat doch jemand einen Schaden.Und genau der wird diesen einklagen.
            Ich denke, so einfach wird das alles nicht sein.
            Übrigens laufen genug Klagen gegen diese Art von Manipulation und irgendwann werden die Spoofer zahlen müssen.
            Es fragt sich halt, wer diese Summe übernimmt.
            Es werden die Notenbanken sein.
            Powell: Wir müssen unseren Spoofer Banken helfen. Die sind verurteilt worden.50 Milliarden und 10 Milliarden Strafe.
            Joe, geh in den Keller und schmeiss den Drucker an…..
            Morgen senken wir ohnehin die Zinsen und pumpen Liquidität in die Banken.Die sind doch systemrelevant und ausserdem alternativlos.

  8. „Lehmann“, Ausgabe 2 ?

    Die Federal Reserve mußte gestern in einer Crash-Aktion Maßnahmen ergreifen, um die Geldmärkte wegen eines plötzlichen „Liquiditäts-Engpasses“ im Interbankenhandel („Übernacht-REPO (*)) zu beruhigen: die FED mußte eine $53 Milliarden-Geldspritze (Start von QE#4 ?) in die Wallstreet injizieren, um einen weiteren Anstieg der kurzfristigen Zinssätze für die Kreditvergabe zu unterdrücken, (siehe hier:), der die Leitzinsen erhöhte und die Kreditkosten für Unternehmen und Verbraucher in die Höhe zu treiben drohte.

    Der Anstieg machte deutlich, dass die Fed die Kontrolle über die kurzfristige Kreditvergabe, eines ihrer wichtigsten Instrumente für die Umsetzung der Geldpolitik, verlor. Es zeigte auch, dass die Wall Street Schwierigkeiten hat, Rekordverkäufe von Staatsanleihen zu absorbieren (seit gestern ist Japan der größte Halter von US-Schuldscheinen, nachem China erneut US-T-Bonds abstieß), um ein ansteigendes US-Haushaltsdefizit zu finanzieren.

    Was wird Mr. Powell heute i.A. der Fed-Gouvernöre verkünden?
    1 kleine Zinssenkung von 0,25% ?

    (*)
    Die Rückkaufvereinbarung ist ein kurzfristiges Finanzierungsinstrument mit einer Laufzeit von im Allgemeinen zwischen einem Tag (dann auch als Übernacht-Repo, englisch overnight repo, bezeichnet) und einem Jahr.

    Rückkaufvereinbarungen sind Bestandteil des Geldmarkts und dienen institutionellen Anlegern, vorrangig Banken, zur Beschaffung von Liquidität im Interbankenhandel sowie bei Zentralbanken im Rahmen von Offenmarktgeschäften.

    • @Klapperschlange
      Sehr guter Beitrag! Danke

    • @Klapperschlange

      Meinen Dank beziehst Du ja im Dauer-Abo. Beruhigend zu wissen, dass Du 24/7 auf Posten bist.

      In der Tat, diese Operation am offenen Herzen des Repo-Zinssatzes scheint von erheblicher Bedeutung. Immerhin zeigt der „völlig unerwartete“ Anstieg des Selbigen auf in der Spitze 10%, dass das Vertrauen im Interbankenhandel mehr als brüchig ist. Offenbar gibt es bei einigen Banken und Hedgefonds deutliche Finanzierungsprobleme.

      Die Parallelen zur Finanzkrise von 2008 sind frappierend. Damals explodierten die Repo-Zinsen ebenfalls, weil sich die Banken gegenseitig misstrauten und wegen des höheren Risikos höhere Zinsen verlangten. 

      Übrigens gab es im Zuge der Umsetzung der Overnight-Repo-Operation „technische“ Schwierigkeiten – sie wurde sogar zunächst abgesagt. Bis dem Markt schließlich doch noch 53,15 Milliarden Dollar an Liquidität zugeführt wurden.

      https://www.godmode-trader.de/artikel/verliert-die-fed-die-kontrolle-ueber-die-zinsen,7706085

  9. @Thantos @ Klapperschlangen

    Vielen Dank für diese super Infos. Echt hilfreich das ganze etwas mehr zu verstehen wie manipuliert und betrogen wird.

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