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Großbank HSBC baut 25.000 Jobs ab (Wiwo.de)

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Wiwo.de: „Die Großbank präsentiert ein Gewinnplus. Trotzdem entlässt HSBC jede zehnten Mitarbeiter – und reduziert massiv die Präsenz in den USA.“

Kommentar: Auch die Banken-Branche muss sich umstellen. Wenn die Staaten weniger Schulden machen und mehr sparen, wenn Firmen und ihre Angestellten weniger verdienen, dann vergeben die Finanzinstitute weniger Kredit und emittieren weniger Anleihen. Das Zocken mit billigem Notenbankgeld wird aber weitergehen. Neben HSBC reduzieren auch andere Großbanken kräftig Personal.

„Industrie spürt Ende des Booms“ (Spiegel Online)

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Spiegel Online: „Es ist das erste Minus seit rund zwei Jahren: Die deutsche Industrie hat im Juli einen Auftragsrückgang verzeichnet, die Maschinenbauer schaffen nur noch ein Mini-Wachstum. Auch aus China kommen Anzeichen für eine Abkühlung der Konjunktur.“

Kommentar: Langsam aber sicher laufen die Effekte der staatlichen Konjunkturprogramme aus. Die nun folgenden Sparprogramme werden zusätzlich auf das Wachstum drücken. Die großen Volkswirtschaften – auch Deutschland – dürften nun wieder verstärkt mit einem Grundproblem unserer westlichen Welt konfrontiert werden: fehlende Nachfrage! Sollten die asiatischen Länder ihre Importe  zurückfahren, wird man das auch hierzulande deutlich spüren.

US-Schulden-Kompromiss drückt Goldpreis nur kurzzeitig

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Gold schlägt Papierwährung: American Gold Eagle und Dollar-Noten (Foto: Goldreporter)

Politische Börsen haben kurze Beine, lautet ein Sprichwort. Das dürfte auch für die gedämpften Kurse bei Gold und Silber im Umfeld der amerikanischen Schuldenkrise gelten.

Demokraten und Republikaner in den USA haben sich am Sonntag auf einen Kompromiss im Schreit um die Anhebung der Schuldenobergrenze geeinigt. Es soll hart gespart werden, dafür setzt man aber die gesetzlich festgelegte Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen US-Dollar in zwei Schritten um „mindestens 2,1 Billionen“ Dollar herauf. Mehr dazu hier

Gute Nachrichten für die USA waren das nicht, betrachtet man Kurs des US-Dollar. Er fiel am Montagmorgen gegenüber dem Euro und anderen wichtigen Währungen um jeweils gut ein halbes Prozent. Die Aktien-Indizes stiegen, zunächst in Asien, dann auch in Europa. Vor allem Finanzwerte profitierten.

Der Goldpreis wurde im Vormittags-Fixing auf 1.613,50 Dollar (1.117,54 Euro) festgesetzt. Er notierte damit knapp 1 Prozent niedriger als am Freitagnachmittag.  Der Silberpreis büßte von Freitag auf Montag 0,8 Prozent ein. Mit 39,31 Dollar (27,24 Euro) fiel er wieder knapp unter die Marke von 40 Dollar.

Nach 13 Uhr stiegen die Edelmetallkurse wieder deutlicher an. Obwohl der Schuldenstreit beigelegt zu sein scheint (der Kongress muss noch abstimmen) und die Regierung sich ein Sparprogramm auferlegt, ändert dies nichts an der enormen Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten. Ähnlich wie in der europäischen Schuldenkrise, hat man sich ein wenig mehr Zeit erkauft, bis die Schuldenlast das Land finanziell endgültig erdrückt.

Das anvisierte Sparprogramm kommt außerdem zu einem Zeitpunkt, wo sich Anzeichen über ein deutliches Abschwächen der US-Wirtschaft mehren. Das Wachstum für das erste Quartal wurde gerade von 1,9 Prozent auf lediglich 0,4 Prozent nach unten revidiert. Die amerikanische Notenbank signalisierte zuletzt Bereitschaft, mit neuen Liquiditätsmaßnahmen zu reagieren, sollte die sich US-Wirtschaft nicht aus ihrer Lethargie befreien. Das bedeutet: Weiterhin dauerhaft niedrige Leitzinsen in den USA, erneutes Gelddrucken über Staatsanleihen-Käufe. Das ideale Umfeld für nachhaltig steigende Preise für Gold und Silber.

Goldreporter

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„Goldhändler haben Lieferengpässe“ (n-tv)

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n-tv: „Immer mehr Anleger flüchten in das Edelmetall, aus Sorge, ihr Geld könne eines Tages nichts mehr wert sein.“

Kommentar: Video-Beitrag von n-tv über den Goldkäufer-Ansturm Mitte Juli. Nach wie vor kommen die Goldhersteller (Prägeanstalten, Barrenproduzenten) bei Nachfragespitzen ins Schleudern. Ein echter Engpass wie 2008/2009 und Mai 2010 hat aber in den letzten Wochen nicht bestanden.

Gold-Umfragen: Wie viele Deutsche besitzen tatsächlich Gold?

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Zuletzt wurden zahlreiche Umfragen zum Goldbesitz der Deutschen veröffentlicht. Die Daten weichen teilweise stark voneinander ab.

Während die Steinbeis-Hochschule im letzten Jahr umfangreiche Befragungsdaten zum Thema Gold-Anlage veröffentlichte, legten das Nachrichten-Magazin Stern und der Edelmetallhändler Pro Aurum in der vergangenen Woche Ergebnisse eigener Umfragen vor, die bei Forsa in Auftrag gegeben wurden.

Obwohl sich die die Umfragen im Detail unterscheiden, geht es doch in allen Untersuchungen darum, wie sehr die Deutschen im derzeitigen Krisenumfeld dem Gold zugetan sind.

Goldreporter hat die vergleichbaren Zahlen der Umfragen gegenübergestellt. Sie unterscheiden sich teilweise deutlich.

 

Während eine Umfrage ab 1.000 Befragten in der Regel als ausreichend angesehen wird, um mit geeigneten Auswahlverfahren eine repräsentative Stichprobe zu generieren, kann die Erhebungsmethode deutlichen Einfluss auf die Validität (Gültigkeit) der Ergebnisse haben. Ob persönliches Interview, Umfragen per Telefon oder anonym per Fragebogen:  wie wahrheitsgetreu die Aussagen sind, hängt von diesen Faktoren ab. Wer gibt schon gerne zu, Gold zu besitzen?

Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn die Ergebnisse solcher Umfragen stark voneinander abweichen. Denn während die Steinbeis-Hochschule im vergangenen Jahr feststellte, dass 26,2 Prozent der Privatpersonen in Deutschland Anlagegold besitzen, kam die Forsa-Umfrage für Pro Aurum auf lediglich 6 Prozent.

Genauso erheblich wie die Unterschiede der Zahlen, müssen demnach auch die Schlussfolgerungen sein: Im einen Fall (Steinbeis) heißt das, viele Deutsche haben sich schon eingedeckt. Im anderen Fall (Pro Aurum) bedeutet dies, es gibt noch jede Menge Potenzial.

Fazit: Vor wenigen Jahren war man noch davon ausgegangen, dass lediglich 1 Prozent der Deutschen physisches Gold besitzen.  Keine Frage, dass der Anteil mittlerweile deutlich höher liegt. Wie stark man hierzulande tatsächlich in Edelmetall investiert ist, dürfte aber weiter mit einer großen Dunkelziffer behaftet sein.

Goldreporter

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„Billionen-Einigung im US-Schuldendrama“ (Bild.de)

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Bild.de: „Nach einem wochenlangen Gezerre und bitteren Streit um den US-Haushalt verkündete Präsident Barack Obama, dass es eine Einigung mit Republikanern und Demokraten im Kongress gibt.“

Kommentar: Keine Überraschung. Damit ist wohl auch dieses leidige Pressethema erst einmal abgehakt. Die Schuldenobergrenze ist schließlich nicht das eigentliche Problem, sondern die massive Gesamtverschuldung. Wie bei allen großen Volkswirtschaften.

Deutsche Bank: Goldpreis von mehr als 2.000 Dollar in 2012 möglich

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Zahlreiche Großbanken hoben zuletzt ihre Goldpreis-Prognosen an (Foto: Rand Refinery)

Die Deutsche Bank erwartet, dass der Goldpreis in eine neue Kursregion vorstößt, sollte die amerikanische Notenbank eine Straffung ihrer Geldpolitik weiter hinauszögern.

Die Analysten der Deutschen Bank verknüpfen ihre Erwartungen an die weitere Entwicklung des Goldpreises eng an die Geldpolitik der Federal Reserve. Sollte die US-Notenbank ihre Strategie des billigen Geldes nicht zeitig beenden, dann rechnet das Bankhaus eigenen Angaben zufolge mit einem Goldpreis von mehr als 2.000 Dollar im kommenden Jahr.

“Während eine marktfreundliche Lösung im Zusammenhang mit der US-Schuldenobergrenze und eine Verbesserung der realen Wirtschaftsentwicklung eine kurzzeitige Korrektur des Goldpreises auslösen könnten, gehen wir davon aus, dass die Kräfte, die zu einer Verdopplung des Goldpreises seit Anfang 2009 geführt haben, intakt bleiben”, heißt es in einem aktuellen Marktbericht der Deutschen Bank.

Eine wie auch immer geartete Lösung des aktuellen Haushaltsstreits habe keinen heilenden Effekt auf das langfristige Defizitproblem der Vereinigten Staaten, so die Meinung des Instituts. Die Verabschiedung eines glaubwürdigen US-Sparplans erwarten die Analysten nicht vor der neuen Präsidentschaft im kommenden Jahr.

“Konsequenterweise erwarten wir eine anhaltende Goldnachfrage von Investoren, die sich gegen negative Entwicklungen in den USA und an den europäischen Rentenmärkten absichern”, heißt es in den Bericht weiter. Die Bank geht in diesem Marktumfeld von anhaltend negativen Realzinsen aus.

“Angenommen, die Realzinsen bleiben unverändert, dann dürfte ein Goldpreisanstieg über das Niveau von 2.000 Dollar pro Feinunze , irgendwann im dritten Quartal des kommenden Jahres folgen”, so die Deutsche-Bank-Prognose.

Goldreporter

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Viele Deutsche kaufen wieder Zertifikate (Zeit Online)

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Zeit Online: „Heute, knapp drei Jahre nach der Lehman-Pleite, steht die Zertifikatebranche in Deutschland wieder prächtig da. Ende Mai hatten hiesige Anleger bereits wieder fast 111 Milliarden Euro in solche Papiere investiert.“

Kommentar: Diesen Leuten ist nicht zu helfen. Nochmal: Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen, bloße Zahlungsversprechen. Geht der Emittent pleite, dann ist die ganze Kohle im Zweifel weg! Physisches Gold und Silber in Griffweite sind dagegen frei von Risiken dieser Art.

 

Gold! Gold! Gold! (Wiener Zeitung)

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Wiener Zeitung: „Vom kleinen Glück der Goldwäscher in den Hohen Tauern, wo das gelbe Metall in Spurenelementen immer noch zu finden ist. Ein Streifzug von Rauris nach Heiligenblut.“

Kommentar: Auch die österreichische Presse feiert den „Goldrausch“!

„Superreiche zittern vor Geldentwertung“ (Handelsblatt)

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Handelsblatt: „Nichts fürchten deutsche Millionäre mehr als Inflation. Experten halten diese Angst für begründet. Selbst wenn die Teuerungsraten zuletzt nur leicht gestiegen sind, müssen sich Anleger auf Verluste einstellen.“

Kommentar: Unter diesen Superreichen sind bereits Menschen, die zuletzt mithalfen, die deutsche Goldnachfrage auf bis zu 70 Tonnen pro Quartal anzuheben. Der größte Teil dieser Millionen geht aber vermutlich weiter in Immobilien. Die regionale Nachfrage ist groß. Die Preise in den Ballungsgebieten mit guten Lagen sind bereits stark gestiegen. Eine kommende Vermögensabgabe wird man allerdings zu allererst bei Haus- und Wohnungsbesitzern abkassieren.

Vorschlag: Obama soll US-Schuldenproblem mit Platinmünzen lösen

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American Eagle Platinmünze

Seit Wochen wird zwischen Republikaner und Demokraten über die Erhöhung der amerikanischen Schuldengrenze gestritten. Nun machen spitzfindige Kommentatoren einen verrückten Vorschlag. Obama soll einfach 2 Billionen Dollar in Münzgeld produzieren.

Die Diskussionen über eine Anhebung der amerikanischen Schuldenobergrenze nimmt skurrile Formen an. Neuester Vorschlag: Präsident Obama soll eigenes Geld in Umlauf bringen.

Die US-Regierung kann allerdings nicht einfach so Papiergeld drucken. Das Geld wird ausschließlich von der amerikanischen Notenbank in Umlauf gebracht und die Geldmenge vermehrt sich durch die multiple Geldschöpfung der Geschäftsbanken. Per Gesetz ist es der Regierung aber gestattet, Münzen in Umlauf zu bringen.

Findige Marktbeobachter meinen nun, Obama solle einfach einige Edelmetallmünzen mit hohem Währungsnominal prägen lassen, diese in ihre Bücher nehmen und sich von der Federal Reserve dafür einen Scheck ausstellen lassen. Beispiel: Zwei Platinmünzen zu je einer Billionen US-Dollar.

Kommentar: Es fühlt sich schon ein wenig wie Goldstandard an, ist aber leider nur eine andere Form sich finanziell in die eigene Tasche zu lügen.

Goldreporter

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Die D-Mark: Wiedersehen macht Freude! (n-tv)

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Für D-Mark-Nostalgiker und Fans der Geldhistorie: n-tv.de hat eine schöne Bildergalerie zur Geschichte der Deutschen Mark veröffentlicht. Durchaus lesenswert sind jeweils auch die kurzen Kommentare zu den D-Mark-Scheinen, die seit 1948 durch unsere Hände und die unserer Vorfahren gegangen sind.

US-Wirtschaft viel schwächer als angenommen (Yahoo)

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Yahoo Finance (engl.): Die US-Wirtschaft ist im ersten Halbjahr viel schwächer gewachsen als erwartet. Das Wachstum im ersten Quartal wurde von 1,9 Prozent auf lediglich 0,4 Prozent revidiert.

Kommentar: Die Antwort der Märkte folgt auf dem Fuß: Aktien fallen, Euro gewinnt gegenüber dem Dollar, Gold und Silber steigen. Ein QE3 (Wiederaufnahme des Gelddruckens durch die Fed) dürfte nun ausgemachte Sache sein.

Nachfrage-Wettbewerb: China und Indien treiben gemeinsam den Goldpreis hoch

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China Panda Goldmünze

Im ersten Quartal 2011 verdoppelte sich die chinesische Gold-Investmentnachfrage. Der Chef des Goldproduzenten Goldcorp rechnet damit, dass das Reich der Mitte in diesem Jahr Indien als größten Goldkonsumenten ablöst. Dabei steuert auch Indien auf ein Rekordjahr zu.

„Vor drei oder vier Jahren gab es niemanden, der erwartet hätte, dass die physische Goldnachfrage Chinas die von Indien übersteigt. Nun sieht es so aus, als könnte dies bereits Ende dieses Jahres geschehen“, sagt Chuck Jeannes, CEO des kanadischen Goldproduzenten Goldcorp gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg.

Während man im Westen derzeit vor allem auf die Schuldenkrise in Europa und den USA schaue, kauften Anleger in China große Mengen an Gold, um sich vor der Inflation zu schützen. Laut den Angaben des World Gold Council hat sich die chinesische Investmentnachfrage im ersten Quartal 2011 mit 90,9 Tonnen Gold zuletzt verdoppelt.

Wie Bloomberg berichtet, sind die Konsumentenpreise in China im Juni um 6,4 Prozent gestiegen. Das war der größte jährliche Preisanstieg seit drei Jahren. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass die chinesische Zentralbank die Leitzinsen seit Anfang 2010 fünfmal und die Mindestreserve-Anforderungen an die Banken 12-mal erhöht hat.

In Sachen Goldnachfrage lassen sich aber auch die Inder in diesem Jahr nicht lumpen. Die Bombay Bullion Association rechnet mit einer neuen Rekordnachfrage in diesem Jahr. Erstmals könnten die Goldimporte Indiens ein Volumen von mehr als 1.000 Tonnen erreichen.

Goldreporter

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Griechenland-Rettung einfach erklärt (Video)

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Auch wenn der Unterhaltungs-Charakter überwiegt: Ein grafisch schön gemachter Animationsfilm der explainity-Autoren, veranschaulicht die Maßnahmen, die bislang zur Griechenland-Rettung angegangen wurden.

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Weitere Informationen

Weitere explainity-Videos zu ganz unterschiedlichen Themen gibt es unter www.youtube.com/explainity

Goldreporter

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Schweizer Politiker wollen Franken an Euro binden (Kurier.at)

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Kurier.at: „Ein schwacher Euro lässt die Schweizer Wirtschaft leiden. Darum soll der Franken an den Euro gebunden werden – zumindest kurzfristig.“

Kommentar: Das wäre dann wohl der erste Schritt in Richtung eines Schweizer Euro-Beitritts. Einen weiteren starken Euro-Retter mit ausreichend Volksvermögen könnte man in Brüssel natürlich gut gebrauchen. Oft vergessen: Die Exportpreise des Landes verteuern sich zwar, die Schweiz profitiert allerdings erheblich durch niedrige Importpreise (Öl, Energie). Ja, unsereins reist aus Budgetgründen möglicherweise lieber nach Österreich, um Urlaub zu machen. Aber war die Schweiz jemals ein günstiges Urlaubsziel? Und: Welches Land ist jemals zugrunde gegangen, weil dessen Währung zu stark war?

Währungs-Lieblinge: Statt Euro lieber Franken und Guarini (FAZ.net)

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FAZ.net: „Mit deutlichen Kursgewinnen waren die Währungen Paraguays und der Schweiz in den vergangenen vier Wochen die stärksten der Welt. Die Stärke des ist Frankens auf Sonderfaktoren zurückzuführen, während Paraguay als die „Schweiz“ Südamerikas gilt.“

Kommentar: Man darf sich nichts vormachen, heute besitzt keine Währung der Welt mehr eine durch reale Werte begrenzte Deckung – vielleicht mit Ausnahme der malaysischen Provinz Kelantan („Staat in Malaysia führt reine Edelmetall-Währung ein“). Die ein oder andere Papierwährung wird aufgrund einer geringeren Verschuldung des jeweiligen Landes allerdings sicher etwas länger durchhalten.

Nächster Gold-Preissprung absehbar

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Kurze Atempause bei Gold. Der Aufwärtstrend ist jedoch in jeder Hinsicht voll intakt.

Am Freitagvormittag notierte der Goldpreis bei 1.613 Dollar (1.128 Euro). Nach dem beschleunigten Kursanstieg Ende Juni, ging der Chart kurzfristig in eine Seitwärtsbewegung über.

Wichtige Unterstützungsmarke ist nun das Niveau von 1.588 Dollar. Es wurde bereits zweimal getestet. Das letzte Kurshoch von 1.619 Dollar bildet den kurzfristigen Widerstand.

 

Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr (Deuba-Indikation)

 

Ausblick: Der Goldchart bewegt sich nach wie vor innerhalb eines breiten mittel- und langfristigen Aufwärtstrends. Zuletzt brach der Kurs nach oben aus einer symmetrischen Dreiecks-Formation aus. Wir leiteten daraus ein kurzfristiges Kursziel von 1.640 Dollar ab, das spätestens Mitte August erreicht werden sollte.

Fazit: Aufwärtstrend voll intakt, nächster Kurssprung absehbar.

Goldreporter

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„Moody’s droht Spanien mit Herabstufung“ (Handelsblatt)

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Handelsblatt: „Heute reiht sich auch Spanien bei den Ländern ein, die vor der Entscheidung einer Ratingagentur zittern müssen: Moody’s hat am Morgen angedroht, die Bonität des Schuldensünders herabzustufen.“

Kommentar: Aktien und Euro bewegen sich heute Morgen weiter abwärts. So angebracht der Warnhinweis der Ratingagentur einerseits erscheinen mag, so muss man sich auf der anderen Seite erneut fragen, wem eine solche Erklärung hilft. Schließlich stehen die USA kurz vor der (technischen) Zahlungsunfähigkeit und das nach wie vor mit Top-Rating.

„US-Wirtschaft geht am Stock“ (n-tv)

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n-tv: „Der Konjunkturbericht der Fed fällt erschreckend aus: Zum nicht enden wollenden Schuldenstreit bekommt die US-Regierung von Präsident Barack Obama weitere Probleme: Die US-Konjunktur schwächelt und verliert bereits wieder an Schwung. Den eh schon arg gebeutelten Arbeitsmarkt dürfte das weiter belasten.“

Kommentar: Auch ein Grund für die anhaltende Gold-Stärke. Aus den vergangenen Äußerungen von Fed-Präsident Bernanke ging hervor, dass man mit weiteren Liquiditätsspritzen („QE3“) zur Stelle ist, sollte die US-Wirtschaft nicht in die Gänge kommen. Dann wird noch mehr Geld gedruckt und der Dollar wertet gegenüber Gold noch stärker ab.