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1.600 Dollar erreicht: Die bisherigen Stationen der Gold-Hausse (FTD)

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Financial Times Deutschland: Die Online-Redakteure des Finanzblatts illustrieren 11 Stationen der Goldpreis-Entwicklung seit 1971 in einer Bildergalerie.

Kommentar: Recht anschauliche Grafik-Präsentation. Der Großteil der „Goldpreis-Events“ liegt in der Darstellung aber zwischen 1999 und heute.  Aus einigen früheren Ereignissen – wie beispielsweise in den 90er-Jahren: Goldverkäufe der Schweiz, Hochphase des Gold-Hedgings der Minengesellschaften – ließen sich ebenfalls (negative) Kursveränderungen ableiten.

„Schuldenangst treibt Goldpreis auf Rekordhoch“ (Spiegel-Online)

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Spiegel-Online: „Die Schuldenkrise in Europa und den USA verunsichert Investoren, massenhaft flüchten sie in vermeintlich sichere Anlagen. Vor allem Gold wird stark nachgefragt – und dadurch immer wertvoller. Der Preis für das Edelmetall klettert nun erstmals über die Marke von 1600 Dollar.“

Kommentar: 1.600 Dollar als Zwischenstation. Aber nicht Gold wird wertvoller, das Papiergeld verliert gegenüber Gold an Wert!

Gold und Geld: 10 Gründe, warum Ben Bernanke lügt

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Gold-Geld: Krügerrand-Goldmünzen

Fed-Präsident Ben Bernanke behauptet, dass Gold kein Geld  ist. Goldreporter nennt 10 Gründe, warum der US-Notenbank-Chef mit seiner Behauptung falsch liegt.

„Gold ist kein Geld“, erklärte der Chef der US-Notenbank vergangene Woche bei einer Anhörung vor dem Financial Services Committee.

Gold sei „lediglich“ ein Edelmetall, ein Vermögensgegenstand, den Zentralbanken nur aus Tradition halten. Wir glauben nicht, dass er es nicht besser weiß. Als Ökonom und langjähriger Wirtschafts-Professor an der Princeton University sollte er sehr wohl wissen, welche Bedeutung das Edelmetall über Jahrhunderte hinweg hatte und nach wie vor besitzt. Wir unterstellen deshalb, dass er – wider dieser Kenntnis – öffentlich die Unwahrheit sagt.

Aber vielleicht ist Bernanke einfach vergesslich. Wir frischen seine Erinnerung etwas auf und präsentieren 10 Gründe, warum Gold Geld ist.

Zunächst: Geld muss in der (Geld-)Theorie drei wichtige Funktion erfüllen: Wertspeicher, Tausch- und Zahlungsmittel und Verrechnungseinheit. Gold hat diese Funktionen mehrere Tausend Jahre erfüllt und tut dies weiterhin.

  1. Gold wird überall auf der Welt gerne gegen Papiergeld getauscht. Es ist hochliquide, denn es besitzt große Bekanntheit und Akzeptanz (Zahlungsfunktion).
  2. Der Welt des Goldes kann in jeder beliebigen Währung ausgedrückt werden. Es gibt somit wie unter allen anderen Währungen einen offiziellen Wechselkurs (Verrechnungseinheit).
  3. Gold ist gutes Geld, denn es erhält die Kaufkraft über lange Zeit, so wie es keine der in Umlauf befindlichen Papierwährungen auch nur ansatzweise vermag (Wertspeicher).
  4. Gold ist Geld, weil es in jeder Zentralbank-Bilanz zu den Währungsreserven gezählt wird.
  5. Gold besitzt Kaufkraft, die durch dessen Werteinheit (1 Unze) klar definiert ist.
  6. Gold besitzt großes Vertrauen bei den Menschen (eine Grundvoraussetzung für Geld), weil es unvergänglich ist, seine Kaufkraft über viele Jahrtausende und Generationen erhält und dessen Wert nie auf null sinken kann.
  7. Gold wird wie Geld gehütet!
  8. Gold ist in Geldform erhältlich. Es gibt standardisierte Goldprodukte: Goldmünzen, die Gold ganz konkret in der Praxis als Geld repräsentieren.
  9. Gold ist gutes Geld, weil man es nicht wie bedruckte Zettel einfach fälschen kann. Fälschungen aus Wolfram oder Blei lassen sich zumindest einfach identifizieren.
  10. Gold war über Jahrhunderte hinweg integraler Bestandteil von Währungssystemen. Gold war somit ganz offiziell Geld. Erst mit der Aufhebung des Gold-Devisen-Standards im Jahr 1971 wurde Gold demonetarisiert. Man hebelte die natürliche Geldfunktion des Goldes politisch aus, faktisch hat sie jedoch nie geendet.

Fazit: Gold ist unbestechliches Geld. Als stabiler Wertspeicher und knappes Gut entlarvt es jedes rein auf Vertrauen aufgebaute, beliebig vermehrbare Papiergeld als korrumpierbare Wert-Illusion. Aus diesem Grund wird die Bedeutung des Goldes von „Währungshütern“ dementiert und systematisch heruntergespielt.

Goldreporter

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„Gold zum Wochenstart in Rekordlaune“ (Finanzen.net)

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Finanzen.net: „Investoren und Spekulanten haben Gold wieder „richtig lieb“ – sowohl an den Spot- als auch an den Terminmärkten.“

Kommentar: Goldpreise (in Dollar und Euro) erklimmen gleich zum Wochenstart neue Rekordhöhen. Das Krisentreffen der EU-Finanzminister findet jetzt doch erst am Donnerstag statt. Die andauernde Unsicherheit an den Märkten dürfte die Edelmetalkurse weiter beflügeln und den Euro unter Druck halten.

Bundesbank-Präsident: „Deutsche dürfen nicht für Griechen-Schulden haften“ (Bild.de)

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Bild.de: „Vier Tage vor dem Nottreffen der Euro-Länder schlägt Bundesbankchef Jens Weidmann Alarm. Er warnt in BILD am SONNTAG Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen davor, dass durch die Einführung von Eurobonds die deutschen Steuerzahler in Mithaftung für die Schulden Griechenlands genommen werden.“

Kommentar: Eins sollte klar sein, Weidmann ist zunächst Vertreter europäischer Banken-Interessen. Er argumentiert zwar gegen die „Transfer-Union“, lehnt aber genauso einen griechischen Schuldenschnitt ab. Denn der würde die EZB – als einer der größten Halter griechischer Staatsanleihen – in gehörige finanzielle Schwierigkeiten bringen.

„Staatsbankrott ist keine schöne Sache“ (Tagesspiegel)

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Der Tagesspiegel: „Ein Staatsbankrott ist so toll nicht, aber auf jeden Fall ein Riesenerlebnis, findet Tagesspiegel-Kolumnist Harald Martenstein. Nach einer paar Wochen normalisieren sich die Dinge schließlich wieder.“

Kommentar: Satirisch schön aufgearbeiteter Erlebnisbericht im Umfeld des argentinischen Staatsbankrotts. Erkenntnisse: Den Politikern nicht glauben, rechtzeitig in Sachwerte und Lebensmittelvorräte investieren und damit rechnen, dass der Taler, nicht die D-Mark, zurückkommt.

Vier US-Banken sind pleite (FDIC)

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FDIC: An diesem Wochenende geschlossen wurden Summit Bank (Arizona), First Peoples Bank (Florida), One Georgia Bank (Georgia), High Trust Bank (Georgia). Die Banken verfügten gemeinsam über Aktiva in Höhe von 684 Millionen US-Dollar. Anzahl der US-Bankenpleiten in diesem Jahr: 55.

Kommentar: Das Sterben der Provinzbanken in den USA geht weiter, allerdings in langsamerem Tempo. Häufiger Grund: reihenweise geplatzte Hypothekenkredite. Der US-Immobilienmarkt erholt sich nicht.

Gold und Silber profitieren vom Krisen-Chaos

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Gold und Silber sind bei Anlegern wieder stark gefragt (Foto: Fotolia)

Die Märkte wurden in dieser Woche wiederholt durch widersprüchliche Äußerungen ranghoher Politiker verunsichert. Gold und Silber legten deutlich zu.

Nachdem die Woche mit dem „Italien-Schock“ eingeläutet wurde (Benötigt die drittgrößte EU-Volkswirtschaft Finanzhilfen?) hat die Ratingagentur Moody’s (nach Portugal) am Dienstag auch die Bonität Irlands auf „Junk“ (Schrott) herabgestuft.

Und sie treffen sich doch
Das Treffen der Euro-Finanzminister Anfang der Woche brachte keine Ergebnisse. Das verunsicherte die Märkte zusätzlich. Meldungen über ein weiteres Krisen-Meeting am Freitag machen die Runde, von einigen EU-Politikern wurde dies aber ausdrücklich dementiert. Wir kennen das mittlerweile. Nun trifft man sich am kommenden Dienstag.

Neue Großwetterlage
Eines der Probleme: Sollte nun sogar Italien EU-Rettungsgelder zur Bewältigung der eigenen Schuldenmisere (Gesamtverschuldung: 1,8 Billionen Euro!) benötigen, dann fällt auch der Beitrag des Landes zum Rettungsfonds EMS aus! Es müsste ganz neu gerechnet werden. Sicher nicht zugunsten Deutschlands, dem größten Euro-Finanzier.

Das Griechenland-Problem ist unterdessen weiter ungelöst. Scheinbar denkt man nun über einen verschleierten Schuldenschnitt nach. Wie Financial Times Deutschland berichtet, soll den Griechen möglicherweise erlaubt werden, eigene Anleihen zu „Dumping-Preisen“ zurückzukaufen. Das wäre ein erneuter Tabubruch unserer „Währungshüter“.

US-Schuldensumpf
Bei aller Euro-Panik sollte man die aktuellen Probleme der USA nicht aus den Augen lassen. Derzeit streiten sich Demokraten und Republikaner weiter erfolglos über die Erhöhung der amerikanischen Schuldenobergrenze. Kommt man zu keiner Einigung, dann sind die USA im August zahlungsunfähig! Obama trat bereits mit drastischen Worten an die Öffentlichkeit (um den Republikaner in den Verhandlungen Druck zu machen): Er könne nicht mehr garantieren, dass Rentner nach dem 2. August ihre staatlichen Sozialleistungen erhalten. Aber Zahlungsverpflichtungen gegenüber US-Bond-Haltern will die Regierung natürlich in jedem Fall begleichen. Die Rating-Agenturen trugen mit Warnungen einer Bonitätsrückstufung zur gesteigerten Drohkulisse bei.

Neuer Geldregen erwartet
Aus dem Protokoll der letzten Fed-Sitzung ging unterdessen hervor, dass einige Mitglieder der amerikanischen Notenbank für weitere Stimulationsmaßnahmen in den USA sind, sollte die Wirtschaft nicht in Gang kommen. QE3 (erneuter Aufkauf von US-Staatsanleihen = Gelddrucken) ist damit wohl nur noch eine Frage der Zeit. Bernanke stiftete mit seinen Aussagen einmal wieder Verwirrung. Erst deutete er Anfang der Woche eine Wiederaufnahme von Staatsanleihenkäufen an, einen Tag später dementierte er.

Edelmetalle im Rally-Modus
Der Goldpreis stieg im Zuge dieser Ereignisse mehrfach auf ein neues Allzeithoch. Am Freitag kostete die Feinunze zu US-Handelsschluss 1.594 Dollar (1.125 Euro). In beiden Fällen ein neues Rekordniveau. Auch der Silberpreis nahm wieder deutlich Fahrt auf. Mit 39,27 Dollar (27,72 Euro) stand der Kurs am Freitag so hoch, wie seit dem 4. Mai nicht mehr.

Goldreporter

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EU-Kommission plant, Bankdaten der Bürger zu durchschnüffeln (Zeit Online)

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Zeit Online: „Die EU will europäische Bankdaten selbst analysieren und das nicht mehr den USA überlassen. EU-Parlamentarier fürchten den Aufbau einer geheimen Finanzpolizei.“

Kommentar: Immer dreister schränken demokratisch nicht legitimierte EU-Politiker Schritt für Schritt die Bürgerrechte der Menschen in Europa ein. Natürlich alles zur Bekämpfung des Terrorismus und nur zu unserem Besten.

Infografik: Stresstest-Ergebnisse der wichtigsten Banken (FTD)

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Financial Times Deutschland: FTD hat die Ergebnisse des aktuellen Banken-Stresstests in einer übersichtlichen Infografik zusammengefasst (21 ausgewählte Institute).

Kommentar: Über die Aussagekraft des aktuellen Stresstests für europäische Banken für darf erneut gestritten werden. Wie sieht es z.B. mit sicher zu erwartenden Domino-Effekten aus, wenn eine größere Bank in Zahlungsschwierigkeiten gerät? Eine mögliche Staatspleite wurde erneut nicht im Stresstest berücksichtigt. Financial Times hat die Ergebnisse allerdings in eine sehr nette Infografik verpackt.

Anleitung für eine Staatsinsolvenz (Handelsblatt)

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Handelsblatt: „Griechenland steckt zu tief in der Schuldenfalle – nur ein sauberer Schuldenschnitt kann das Land noch retten, meinen Experten. Doch wie führt man ein ganzes Land in die Insolvenz? Eine Anleitung für die Staatspleite.“

Kommentar: Umfangreiche Abhandlung über mögliche Szenarien einer Umschuldung Griechenlands und die bestehenden Vorschläge zur Bewältigung der europäischen Schuldenkrise.

Warum der Goldpreis noch viel Luft nach oben hat (Handelsblatt)

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Handelsblatt: „Der Goldpreis jagt einen Tagesrekord nach dem anderen. Für das Metall läuft alles in die richtige Richtung: Das Angebot stagniert, während die Nachfrage steigt und steigt.“

Kommentar: Positiver Gold-Artikel, unterlegt mit Fachkenntnis und ohne die oft üblichen Floskeln. Das Finanzblatt argumentiert zudem mit der Dow-Gold-Ratio, die am Ende einer Goldhausse bei bis zu 1:1 lag.

Also doch: EU-Krisengipfel am Dienstag geplant (Bild.de)

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Bild.de: „Die Uhr tickt: Dem Vernehmen nach soll es am kommenden Dienstag den ultimativen Euro-Rettungsgipfel geben.“

Kommentar: Vor kurzem war ein solches Treffen (u.a. aus Deutschland) noch verneint worden. Mittlerweile ist klar: Je stärker Meldungen von EU-Politikern dementiert werden, desto „wahrer“ sind sie.

Versicherungsprämie für deutschen Zahlungsausfall steigt um 25 Prozent

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Wer sich gegen den Zahlungsausfall Deutschlands versichern will, muss plötzlich deutlich mehr Geld hinlegen. Auch die Preise sogenannter Credit Default Swaps von 30 ausgewählten Banken sind innerhalb einer Woche um durchschnittlich 8,4 Prozent gestiegen.

Goldreporter verfolgt im Rahmen des wöchentlichen Newsletters regelmäßig die Entwicklung der Preise für so genannte Credit Default Swaps (CDS) internationaler Banken. Sie sind ein Maßstab für die Kosten, den Zahlungsausfall eines Wertpapier-Emittenten zu versichern und damit ein Zeichen für die Bonität und das Vertrauen der Banken untereinander.

Innerhalb einer Woche sind die CDS-Basispunkte von 30 ausgewählten internationalen Finanzinstituten um durchschnittlich 8,4 Prozent gestiegen.

 

Den größten Aufschlag mussten die französischen Banken Credit Agricole (+15,1 %), BNP Paribas (+13,5 %) und Société Générale (+14,8 %) hinnehmen. Aber auch amerikanische Banken erlitten einen Vertrauensverlust, darunter JP Morgan Chase (+13,9 %), Bank of America (+10,2 %) und Goldman Sachs (+9,5 %).

Besonders interessant: Die Prämie, um sich gegen einen Zahlungsausfall der Bundesrepublik Deutschland zu versichern, stieg im Vergleich zur Vorwoche von 43,34 auf 54,37 Basispunkte, also um stolze 25,5 Prozent! Dies steht ganz im Gegensatz zur Entwicklung der Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen, die in dieser Woche mit 2,71 Prozent einen neuen Jahrestiefststand erreicht hat.

Link: Credit Default Spreads (Deutscher Derivate Verband)

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Zentralbanken kauften im ersten Halbjahr 22 Prozent mehr Gold

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Zentralbanken kaufen weiter Gold (Foto: Fotolia)

Nach aktuellen Zahlen des World Gold Council haben die Zentralbanken im ersten Halbjahr 2011 netto 155,3 Tonnen Gold gekauft. Gegenüber dem Vorjahr hat der offizielle Sektor sogar mehr als doppelt so viel Gold zusätzlich angehäuft.

Der World Gold Council hat neue Zahlen zu den weltweiten Goldreserven bekannt gegeben. Demnach hat Russland im Mai erneut 5,6 Tonnen Gold zu seinen Beständen hinzugefügt. Der offiziellen Statistik zufolge besitzt die Föderation nun 830,5 Tonnen Gold. Als einziger Verkäufer wird Mexiko genannt, mit 200 Kilo an veräußertem Gold. Für den Monat Juni werden keinerlei offizielle Notenbank-Käufe gemeldet.

Von Januar bis Juni 2011 haben alle in der WGC-Statistik aufgeführten Zentralbanken netto 155,3 Tonnen Gold gekauft. Im vorangegangenen Halbjahr meldete der WGC 126,9 Tonnen an Netto-Käufen. Entsprechend stiegen die Netto-Käufe im ersten Halbjahr 2011 um 22,4 Prozent.

Im Gesamtjahr 2010 betrugen die Netto-Käufe des offiziellen Sektors (Zentralbanken und supranationale Finanzinstitutionen) laut WGC-Statistik 376,7 Tonnen. Im ersten Halbjahr 2010 waren es  249,7 Tonnen. Darin enthalten ist allerdings auch die seinerzeit überraschende Neubewertung der Goldbestände Saudi-Arabiens um 180 Tonnen. Rechnet man diese aus der Statistik heraus, so stiegen die Netto-Goldkäufe der Notenbanken im ersten Halbjahr 2011 sogar um 123 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.

Wichtig: Die offiziellen Zahlen des WGC enthalten nicht nur tatsächliches Gold, sondern auch Goldforderungen.Lesen Sie dazu unseren Artikel vom 6. April 2010: Bundesbank gibt Details zum Papiergold-Anteil der Goldreserven bekannt

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Wie man sein Geld durch die Krise rettet (Bild.de)

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Bild.de erklärt seinen Lesern, welche Geldanlage-Formen im Zuge der Krise jetzt noch sicher sind.

Kommentar: Richtig ist, dass die Spareinlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Person und Konto gesetzlich garantiert sind. Aber: Darüber hinaus gibt es selbst bei freiwilligen Einlagenzusicherungen von Banken keinen gesetzlichen Anspruch. Dazu: Gerichtlich bestätigt: Einlagensicherung der Banken im Zweifel nichts wert

Zu Gold: Der Bild-Experte meint, Gold sei derzeit zu teuer. Das gleiche Argument wurde schon vor einem, vor zwei, vor drei Jahren angebracht. Gold ist nie zu teuer, solange die fundamentalen Ursachen der Krise nicht behoben sind (u.a. deckungsloses Papiergeld) und man Gold langfristig zur Vermögenssicherung kauft.

Schwacher Euro: Schweiz bis zum 100 Prozent teurer (20 Minuten)

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20 Minuten:20 Minuten Online hat in Deutschland 20 Produkte eingekauft und die Preise mit jenen in der Schweiz verglichen. In Weil am Rhein kostet der Warenkorb 47 Franken, in Basel satte 71.“

Kommentar: Die tatsächliche Schwäche des Euro zeigt sich nicht im Vergleich zum US-Dollar. Wer in die Schweiz reist, erkennt, wie sehr der Euro inzwischen an Kaufkraft verloren hat.

Dreht China den USA den Geldhahn zu? (Spiegel-Online)

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Spiegel-Online „Die US-Schuldenkrise beunruhigt den größten Gläubiger des Landes: China äußert deutliche Kritik an Washingtons Haushaltspolitik. Für besonders scharfe Worte schickt die Regierung in Peking einen Ökonomen vor – der droht damit, den Amerikanern den Geldhahn zuzudrehen.“

Kommentar: Ähnliche Drohgebärden gab es schon häufiger. Sie dienen US-Präsident Obama sogar. Die Opposition wird damit im Rahmen der Verhandlungen zur Anhebung der Schuldenobergrenze weiter eingeschüchtert. Mit den immensen Dollar-Reserven, die China besitzt (bis zu 2 Billionen), würde sich das Land ins eigene Fleisch schneiden, trüge man aktiv zum Bankrott der USA bei.

10-Euro-Gedenkmünze „Till Eulenspiegel“: Erstausgabepreis festgelegt (BMF)

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Bundesfinanzministerium (BMF) 10-Euro-Silber-Gedenkmünze „500 Jahre Till Eulenspiegel“ erscheint am 14. Juli in Spiegelglanzqualität zum Ausgabepreis von 19,68 Euro. Gewicht: 16 Gramm. Silbergehalt: 625er Silber (10 Gramm Feinsilber).

Kommentar: Das Aufgeld (Kosten über den reinen Materialwert hinaus) bei aktuell 27,40 Euro pro Feinunze Silber beträgt 122 Prozent. Ergo: Für Anleger uninteressant.

Offizielle EU-Inflationsrate bei 3,1 Prozent (Eurostat)

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Eurostat Die offizielle Inflationsrate ist im Juni gegenüber Vorjahr auf 2,7 % (Euroraum) bzw. 3,1 % (EU) gestiegen. In Deutschland waren es im Juni 2,4%. Im Eurostat-Bericht ist die Inflation nach Komponenten und Ländern aufgeschlüsselt.

Kommentar: Selbst eine Rendite von 3,1 Prozent muss man erst einmal erwirtschaften, um mit klassischer Geldanlage real keinen Verlust einzufahren. Zum Vergleich: Gegenüber Gold wertete der Euro von Anfang Juni 2010 bis Anfang Juni 2011 um 6 Prozent ab (Goldpreis von € 1.003 auf € 1.063 Euro). Der US-Dollar verlor gegenüber Gold sogar  25 Prozent (Goldpreis von $ 1.227 auf  $ 1.533).