Freitag,24.September 2021
Anzeige

Perth Mint: Kapazitäts-Engpass bei Silbermünzen

Die australische Prägeanstalt hat im Juli weniger Silber verkauft als in den Vergleichsmonaten – auch aufgrund von Kapazitätsproblemen bei der Produktion von Silbermünzen.

Australische Gold- und Silbermünzen

Die Perth Mint ihre Absatzzahlen für den Monat Juli bekanntgegeben. Demnach hat die australische Prägeanstalt 70.658 Unzen Gold und 1.302.723 Unzen Silber in Form von Anlageprodukten verkauft.

Dabei ging Gold-Absatz gegenüber Vormonat um 3 Prozent zurück, während man im Vorjahresvergleich 26 Prozent mehr Goldmünzen und Goldbarren absetzen konnte. Die Silber-Verkäufe lagen 29 Prozent unter Vormonat und 17 Prozent unter dem Ergebnis von Juli 2020.

Kapazitäts-Engpässe

Neil Vance, General Manager Minted Products, erklärt auf der Internetseite der Perth Mint, dass sich die Nachfrage nach Goldmünzen auf dem Niveau des Juni-Ergebnisses stabilisiert habe, während der Rückgang beim Verkauf von Silbermünzen auf Kapazitätsprobleme zurückzuführen sei. „Die Großhandelsnachfrage blieb stärker als unsere Zahlen für Juli vermuten lassen, nachdem wir mehrere Pressen wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb genommen hatten“, so Vance.

Gold, Silber, Absatz, Perth Mint, Goldmünzen, Silbermünzen
Monatlicher Absatz der Perth Mint an Gold und Silber in Unzen seit Dezember 2018 (Quelle: Perth Mint)

Gold-Absatz gedämpft

Jordan Eliseo, Manager, Listed Products and Investment Research kommentiert die Entwicklung des Gold-Absatzes wie folgt: „Die Goldpreise erholten sich im Juli und schlossen den Monat wieder bei über 1.800 USD pro Feinunze. Wachsende Befürchtungen über die Ausbreitung des Delta-Stammes von COVID-19 in Verbindung mit einem Rückgang sowohl der nominalen als auch der realen Renditen trugen zur Erholung des Goldpreises bei. Angesichts dieses Umfelds war es keine Überraschung, dass sich die Anleger den Edelmetallen zuwandten, auch wenn das Investitionstempo im Vergleich zu den Werten des Jahres 2020, als Gold in US-Dollar Allzeithochs erreichte, gedämpfter war.“

Mit den 7-Monats-Zahlen liegt man bei Gold mit 666.300 Unzen 48 Prozent über Vorjahr und bei Silber mit 11.218.360 Unzen 12 Prozent über dem Vergleichswert von 2020.

Perth Mint

Die Perth Mint ist Hersteller zahlreicher bekannter Gold- und Silbermünzen wie Känguru, Koala und Kookaburra sowie Anbieter zahlreicher weiterer Edelmeta-Produkte mit zumeist Motiven aus dem australischen Tierreich.

Goldreporter

Immer bestens über den Goldmarkt und Finanzkrise informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

5 KOMMENTARE

  1. Hammer wie man um 16.00 UHR Gold wieder eingebremst wurde! Man gibt dem Anstieg seitens der FinanzMafia keine Chance!

    • ja so sehe ich das auch ,wenn am Freitag die Arbeitsmarkt Daten auch noch gut ausfallen dann sind wir ganz schnell bei 1750 und die überteuerten Aktien Märkte feiern ein Hoch nach dem Anderen da kann man so wie Amazon auch mal ganz beschiss…. Zahlen Melden die schütteln sich ein zwei Tage und dann gehen die Rekorde weiter wenn eine Mine nur Ansatz weise solche Zahlen melden würde würden die innerhalb zwei Wochen die hälfte ihres Kurses verlieren.

    • @stillhalter
      Stell Dir vor, es ist Inflation (5%) alles wird teurer und Gold wird jeden Tag billiger.
      Gehälter und Löhne steigen, aber Geld und Gold ist schon 3 Tage später nichts mehr wert.Papiergeld
      und Goldbarren liegen auf der Strasse rum, aber keiner bückt sich.

    • @stillhalter
      Sie haben recht, es ist unerträglich es sich jeden Tag aufs Neue anzuschauen.
      Ich verüble es niemanden wenn er irgendwann aussteigt. Ich mach es nicht!
      Am besten man schaut einfach nicht mehr hin, keine börsenkurse, keine Fernsehen, keine Wahlen usw…
      Ich für mich halte ewig an em fest, da kann kommen was will. Das große Ende wird irgendwann kommen…!
      Gute Nacht

  2. Anzeige
  3. Ach iwo, ich sehne mich aktuell nach der 1350 (gerne auch weniger :) ) und der 15 herbei. Ärgern muss man sich über solche Kursrutsche gar nicht, sondern dankbar für günstige Nachkaufgelegenheiten sein.

    Klar natürlich, wer bereits am Ende seines Weges angekommen oder aus anderen Gründen auf hohe Verkaufserlöse angewiesen ist sieht das gewiss aus einem anderen Blickwinkel. Aber der/die/das hatten ja letztes Jahr eine kurze, relativ günstige Verkaufsspanne…

Schreiben Sie einen Kommentar

Please enter your comment!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige