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Russland und China stoßen US-Staatsanleihen ab

USA, China, Staatsanleihen

Zwischen den USA und China gibt es enge wirtschaftliche und finanzielle Verflechtungen (Bild: William Potter – Fotolia)

Im vergangenen Januar waren die USA über Staatsanleihen mit 6,26 Billionen US-Dollar im Ausland verschuldet. China bleibt der größte Auslandsgläubiger.

Chinesische Investoren haben sich im Januar von US-Staatsanleihen getrennt. Das geht aus den aktuellen Zahlen des US-Finanzministeriums hervor, die einmal im Monat die ausländischen Besitzer amerikanischer Staatspapiere publiziert.

Per Ende Februar hielt China demnach US-Staatsanleihen im Wert von 1.168,2 Milliarden US-Dollar. Gegenüber Vormonat sank dieser Betrag um 1,4 Prozent oder 16,7 Milliarden US-Dollar. Es war gleichzeitig das geringste Dollar-Engagement der Chinesen seit Juli 2017.

Auch Russland hat im Januar US-Staatspapiere verkauft. Mit 96,9 Milliarden US-Dollar war man mit 5,3 Milliarden US-Dollar weniger investiert als einen Monat zuvor. Das entspricht einem Rückgang um 5,2 Prozent. Auch gesamte Auslandsverschuldung der USA ist im Januar gefallen – und zwar um 22,5 Milliarden US-Dollar auf 6.260,4 Milliarden US-Dollar. Weitere Details entnehmen Sie der Tabelle oben.

Der größte Besitzer von US-Schulden bleibt jedoch das U.S. Federal Reserve System. Die Fed hatte Ende Januar marktfähige US-Schuldscheine im Wert von 3,7 Billionen US-Dollar in ihrer Bilanz.

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Eingetragen von am 16. Mrz. 2018. gespeichert unter China, Marktdaten, News, Politik, Russland, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

14 Kommentare für “Russland und China stoßen US-Staatsanleihen ab”

  1. Mehr denn je werden es die BRIC-Staaten als geboten sehen die Welt zu de-amerikanisieren.

    Das S für Südafrika wird vermutlich bald entfallen. Die Australier haben den weißen Südafrikanern erleichterte Visum-Einbürgerung angeboten. Ohne die wird Südafrika ein Land ohne Apartheid sein, dafür wirtschaftlich den Abstieg zum 4.Welt-Land rasant hinlegen. Also werden die BRIC ein S verlieren, weil nichts zu machen ist, da der gemeinsame Fond höchstwahrscheinlich ausschließlich durch einen Nehmer belastet und nie zum (rundum) Geber werden wird.

  2. EM läuft heute ja wieder super! Aktien rauf EM runter. Wenn man nach der Anzeige geht, dann müsste EM schon Null sein.

  3. Klapperschlange

    Rußland stößt nicht nur US-Junk-Bonds ab, sondern verstößt (nach dem „Aug‘ um Aug‘-Gesetz „wie Du mir, so ich Dir“) 23 britische Diplomaten, welche Rußland innerhalb einer Woche verlassen müssen.

    Alles in Allem eine unnötige Eskalation; doch hätte man von London
    eindeutige Beweise erwarten können, doch nicht nur „eine Dose Coca Cola
    oder ein Kaugummi“ am Tatort, was dann als Täter eindeutig einen US-Amerikaner nennt…

    Ganz offensichtlich ist Theresa May mit dem BREXIT-Thema überfordert
    und braucht dringend eine Ablenkung, „auf anderer Leute Kosten?“

    „Darüber hinaus zieht Russland seine Zustimmung für die Eröffnung und den Betrieb des britischen Generalkonsulats in Sankt Petersburg zurück. Zudem darf der British Council seine Tätigkeit in Russland nicht mehr fortsetzen. „

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  • Frosch: Mir ist egal was die Säcke von Goldmann sagen. Ich bin seit 40 Jahren Banker und sage nur mit graut es vor...

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