Sonntag,24.Oktober 2021
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Schnäppchenjagd: Australisches Gold und Silber gefragt

Gold, Goldmünze, Perth Mint (Foto: Goldreporter)
Sinkender Goldpreis, steigender Gold-Absatz: Das jüngste Verkaufsergebnis der Perth Mint ist durchaus beeindruckend (Foto: Goldreporter) .

Der Gold- und Silber-Absatz der australischen Prägeanstalt Perth Mint hat im September stark angezogen. Der gesunkene Goldpreis half.

Australisches Gold und Silber

Die Perth Mint hat ihre Absatzzahlen für den Monat September veröffentlicht. Demnach hat die australische Prägeanstalt 98.753 Unzen Gold in Form von Münzen und Barren ausgeliefert. Das Ergebnis lag 83 Prozent über Vormonat und 57 Prozent über Vorjahr. Dagegen stiegen die Absatzzahlen im Silberbereich gegenüber Vormonat um 22 Prozent und im Vergleich zum September 2020 um 6,7 Prozent. Denn die Perth Mint meldete Verkäufe von 1.789.926 Unzen.

Schnäppchenjagd

Im Kommentar auf der Internetseite der Prägeanstalt macht man auch die im September gesunkenen Edelmetall-Preise für den Absatzschub verantwortlich. Immerhin gab der Goldpreis vergangenen Monat um etwas mehr als 3 Prozent von 1.818 US-Dollar auf 1.757 US-Dollar nach. Und der Silberpreis stand Ende September mit 20,04 US-Dollar (Basis: US-Futures) sogar 8 Prozent niedriger als vier Wochen zuvor.

Außerdem habe die Ausgabe des neuen Motivs der Lunar-Münzserie in Gold und Silber (Jahr des Tigers) zu dem guten Verkaufsergebnis beigetragen, erklärt Neil Vance, General Manager Minted Products.

Und betrachtet man den Verkaufschart der Perth Mint mit den monatlichen Absatzzahlen an Gold und Silber seit Ende 2018 (Abbildung unten), so erkennt man einen eindrucksvollen Aufwärtstrend.

Gold, Silber, Goldmünzen, Silbermünzen, Australien, Perth Mint
Monatlicher Gold- und Silber-Absatz der Perth Mint seit Dezember 2018 in Unzen (Quelle: Perth Mint).

Silber- und Goldmünzen

Im Zeitraum von Januar bis September lag der Goldabsatz der australischen Prägeanstalt mit 819.029 Unzen 41 Prozent über Vorjahr. Die Perth Mint ist staatlicher Hersteller bekannter Anlagemünzen aus Gold und Silber. Dazu gehören unter anderem die Sorten Känguru, Koala und Kookaburra sowie viele weitere Edelmetall-Produkte mit zumeist Motiven aus dem australischen Tierreich. Die Produkte des Anbieters werden von Anlegern und Sammlern auch aufgrund ihrer hohen Prägequalität geschätzt.

Goldreporter

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16 KOMMENTARE

  1. Aktienmärkte runter ,EM runter dafür Dollar und Kryptoschrott ala Bitcoin rauf sie zeigen euch wo sie gerne das Kapital hinfließen sehen würden . Ich sags nochmal das Kryptoschrott ist ein tool der Finanzmafia es dient als brücke bis sie ihren eignen digitalen dreck installieren . Das Märchen von Nakamoto glaubt doch kein Mensch der bei sinnen ist .

    • Unfall-Mitteilung!
      Hab @Goldi das falsche Lied mitgegeben – lieber GR, bitte löschen!
      Das hier war eigentlich gemeint gewesen: Sound the battle cry
      https://www.youtube.com/watch?v=gR6_QpGzS4I

      Sound the battle cry! See, the gold is nigh;
      Raise your stockpiles high for the hoard.
      Spend your FIAT on, stand firm everyone;
      Rest your cause upon its holy word.
      /Refrain:/ Rouse then, goldbugs, rally round the silver,
      Ready, steady, pass the word along;
      Onward, forward, let no bankers pilfer!
      Gold is captain of the mighty throng.

      Strong to buy the gold, marching on we go,
      While its worth, we know, must prevail.
      Phils and maples bright, gleaming in the light,
      Lead us through the night, we ne’er can fail.
      /Refrain:/ Rouse then, goldbugs, rally round the silver,
      Ready, steady, pass the word along;
      Onward, forward, let no bankers pilfer!
      Gold is captain of the mighty throng.

      O thou bullion gold, hear us when we call,
      Help us one and all by thy grace.
      When the dollar’s done, and the vict’ry’s won,
      Stocks and bonds are torn before thy face.
      /Refrain:/ Rouse then, goldbugs, rally round the silver,
      Ready, steady, pass the word along;
      Onward, forward, let no bankers pilfer!
      Gold is captain of the mighty throng.
      Gold is captain of the mighty throng.

    • @Goldi
      Letztendlich sind die Tage des Bargeldes und der anonymen Zahlungsweise gezählt.
      Da gibt es kein Vertun und man muss der Realität ins Auge sehen.
      Der Bitcoin wird gerade reguliert, wie andere Kryptowährungen auch. Seit Ende September ist es vorbei mit anonymen Transaktionen.
      Sicher werden die Fiat Money Banken ihre eigenen digitalen Währungen kreieren, sicher auf der Blockchain Basis. Damit werden alle Bezahlvorgänge und Transaktionen lückenlos erfasst.
      Das ist jetzt schon beim Bitcoin möglich.
      Der Grund wie immer: Steuer, Geldwäsche, Terror.
      Am Ende aller Tage bleibt dann nur noch Gold und Silber.
      Nur, bei der Transaktion desselben wird es Zicken geben.
      Damit werden wir leben müssen und Not macht bekanntlich erfinderisch.
      Trotz alledem, allzu euphorisch sollten wir nicht sein, was Gold betrifft.

      • Noch wird in D UND den meissten Laendern cash bevorzugt. Leider wird man ueberall derweil mit Bezahlapps gequaelt. Ich weigere mich bisher erfolgreich. Und Sie??

          • @Racew
            Klasse !
            Und wenn FIAT verbrannt ist, wird die mit Silber-Maples bezahlt.
            Und wenn es ganz hart kommt, machen wir es wie Wolfgang Schneider und holen die Wodka-Flaschen als Tauschmittel aus dem Keller.

        • @Andreas
          Wo es möglich, bezahle ich bar.
          Ich erlebe aber gerade im Süden Europas, dass in den Ländern Griechenland, Italien, Malta ( gerade Malta!), aber auch Spanien und Portugal, Frankreich ohnehin, massiv mit Karte bezahlt wird und Bargeld rapide verschwindet.
          Gerade auch in kleineren Läden, Cafes, überall steht so ein verdammter Karten Automat, bei manchen 3 Stück davon. Es wird kontaktlos bezahlt, grössere Beträge mit PIN.
          Der Betrag geht umgehend online an das Revenue
          ( Finanzamt).Die Quittung wird einem richtig aufgezwungen).
          Wenn man mit Bargeld zahlen will, tut man gut daran, den Betrag abgezählt zu halten, denn, wechseln kann kaum ein Geschäft.
          In Malta erlebte ich, dass das grosse Kaufhaus Arcadis in der Kasse gerade mal 70 Euro hatte.
          Da wird alles mit Karte bezahlt.
          Sogar die dort beliebten Wolt und Bolt direkt beim Fahrer, welcher das Terminal mit sich führt.
          ( Das geht über das Handynetz).
          Von wegen, Bargeld beliebt. Geldautomaten sind entweder defekt oder spucken nur ein paar kleine
          Euroscheine aus.
          Es sieht so aus, als ob nur die Dinosaurier Deutschland und eventuell noch Österreich Bargeld lieben.
          Wo wirklich noch Bargeld beliebt ist, ist Türkei, Ägypten, Sudan, Äthiopien und Weissrussland.
          Wenn, muss man dorthin auswandern.
          Ich empfehle Äthiopien oder Sudan, dort lebt es sich noch ganz gut.
          Auch, weil dort Gold hoch auf der Beliebtheits Skala steht. Besonders Sudan.

      • @Maruti
        Einig, wir sehen alle, wohin die Reise geht.
        Letztlich ist gibt es keine „optimale“ Lösung mehr, sondern nur das „was ist besser als FIAT-Geld auf dem Bankkonto“.
        Kurze Antwort: fast ALLES !
        EM ist auf jeden Fall sicherer als FIAT.
        Auch wenn die da oben uns sicher noch ärgern werden.

        Wieder mein altes Beispiel: auch auf dem Rettungsboot der Titanic war es sehr ungemütlich, kalt und schaukelig und die Zukunft war ungewiss.
        Aber man hatte zumindest überlebt und noch eine Zukunft.
        So ist es bei EM auch.
        Es wird auch das überstehen, wie alles die letzten 5.000 Jahre.

        • @meister Eder
          Die Reise geht zum totalen Überwachungsstaat.
          Und Überwachen kann man am besten, indem man die Menschen zwingt, die Anonymität aufzugeben.
          Bargeldloses Bezahlen, Visa ( heute Impfpass genannt), bei allen Reisen und Besuchen von Veranstaltungen, demnächst wird man noch vor einer Autofahrt eine Art Plan einreichen müssen
          ( online), wie es im Flugverkehr üblich ist
          ( Flugplan). Die Behörden wollen lückenlos wissen, wohin sie sich bewegen, mit wem sie Kontakt haben
          (Corona App) und wie ihre Gewohnheiten sind.
          ( Surfen im Web, Mails, You Tube Videos, usw).
          Dahin geht die Reise. Die Begründung:
          Sicherheit, vor Corona, Terror, Betrügern.
          Franklin sagte mal:
          Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird an Ende beides verlieren, Freiheit und Sicherheit.

    • Das ist doch einfach lächerlich. Das muss man hier klar so sagen. Bitcoin hat ganz andere Schwächen und Tücken und ist zum Scheitern verurteilt. Aber ganz sicher nicht aus den Ihren genannten Gründen, aber um sowas zu wissen müsste man sich ja mal im Ansatz kundig machen. Damit scheine Sie aber schon überfordert zu sein.

      • @Tobias Piller
        Nun, dann teilen Sie mal mit, was Sie wissen und klären Sie die Ihrer Meinung nach “ Überforderten“ auf.
        Eigentlich gibt es ja keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten.

        • Klar gibt es keine dummen Fragen. Goldi hat ja auch nicht gefragt, sondern eine „dumme Antwort“ gegeben, nämlich das alles eine Verschwörung ist. Ich werde natürlich nicht einfach „mein Wissen“ hier mitteilen. Wissen muss man sich erarbeiten, das war schon immer so. Man könnte ja mal recherchieren, warum das Netzwerk bisher nicht geknackt wurde (da wäre ja viel Geld mit zu verdienen). Welche Rolle spielen die umgangsprachlich genannten Schürfer und welche Rolle spielen die Knoten? Wie sind die Schürfer und Knoten verteilt? Wie viele „feindliche“ Knoten und Schürfer wären nötig um das Netzwerk zu übernehmen? Was hat es mit der Firma Blockstream auf sich, die die Bitcoin Weiterentwicklung an sich gerissen hat? Warum gab es 2017 „Gabelungen“? Wie viel Transaktionen sind maximal möglich? Was müsste geschehen um Transaktionen zu zensieren? usw. usf.

          Alles interssante Fragen selbst wenn man kein Bitcoin besitzt.

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  4. Kinders, Ihr glaubt ja nicht, wie ich diese Flagge liebe!
    Die Goldhymne
    https://www.youtube.com/watch?v=EfglAAKuZ2o

    Den morgigen Goldpreis kann niemand erahnen,
    die Charts und Statistiken kramt man hervor.
    Vor Blasen und Kryptos und Falschgeld zu mahnen,
    ist unsere Pflicht, steigt der Dax auch empor.
    Vorwärts, voran in den sicheren Hafen,
    aus Edelmetall ist die Zukunft gemacht,
    die Sparer, sie haben zu lange geschlafen,
    sie werden bald um ihr Vermögen gebracht.

    Wacht auf, denn im Westen, da steigen die Schulden,
    die Zinsen sind niedrig, Ertrag gibt es nicht.
    die Welt wird den Unsinn nicht lange mehr dulden,
    schon leuchtet aus Shanghai ein goldenes Licht.
    Vorwärts, voran in den sicheren Hafen,
    aus Edelmetall ist die Zukunft gemacht,
    die Sparer, sie dürfen nicht länger mehr schlafen,
    sie werden sonst um ihr Vermögen gebracht.

    Hallo deutscher Michel, hast lange geschlafen.
    Das Gold der Nation wird im Ausland verwahrt.
    Gechippt, ohne Bargeld, verwandelt zu Schafen,
    Im Reichstag sind Dummheit und Bosheit gepaart.
    Vorwärts ihr Bürger, ihr braven und lieben,
    Im Kampf für das Recht wird die Zukunft gemacht.
    Das Grundgesetz ist auf der Strecke geblieben,
    Ihr werdet bald um eure Freiheit gebracht.

    • @ WS: die Hymne ist ja sehr stark angelehnt an die alte russische Nationalhymne…nicht schlecht.

      Übrigens finde ich die polnische Entwicklung zum Goldkauf in Polen sehr interessant, besonders im Ansatz der neulichen Feststellung, daß Teile des EU-Rechts gegen die polnische Verfassung verstoßen würden. Wird Polen der nächste Austrittskandidat?

      • T.Raven:
        Polen profitiert von der EU wie kaum ein anderes Land. Gleichwohl sind die Polen Nationalisten und wollen sich nicht in ihre Angelegenheiten hineinregieren lassen. Möglicherweise ist es auch so, dass es der EU weniger um die Sache selbst, sondern vielmehr darum geht, die polnische Regierung zu schwächen. Die ist der EU – ebenso wie die ungarische – ein Dorn im Auge, weil sie nicht alles mitmacht. Man hätte gerne willfährige Marionetten, die die EU-Interessen favorisieren und die nationalen Interessen hintenanstellen.
        Polen steht jetzt in der Situation, sich zu behaupten und weiterhin EU-Gelder beziehen zu können. Im Zweifel werden m.E. die monetären Interessen obsiegen.

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