Sonntag,19.September 2021
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Silber – Spielraum für neue Kursrally

Im Zuge der jüngsten Kurskonsolidierung sind die Silber-Spekulanten im US-Futures-Handel so wenig optimistisch wie zuletzt an Weihnachten 2018.

Die jüngsten CoT-Daten vom Handel mit Silber-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX zeigen per 12. März 2019 folgende Veränderungen in den Positionen der größten Händlergruppen. Die „Commercials“ haben ihre Netto-Short-Position gegenüber Vorwoche um 11 Prozent reduziert auf 46.261 Kontrakte. Dies ist der niedrigste Wert seit Weihnachten 2018. Die Netto-Verkaufs-Position der „Swap Dealers“ sank ebenfalls um 11 Prozent auf 10.822 Kontrakte.

Auf der anderen Seite nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ ab um 16 Prozent auf 27.082 Kontrakte. Jene des „Managed Money“ ging sogar um fast 47 Prozent zurück auf 9.487 Kontrakte. Die der Gruppe zugehörigen Hedgefonds und Investmentgesellschaften waren damit im Rahmen des wöchentlichen CoT-Berichts so wenig optimistisch positioniert wie zuletzt am 24. Dezember 2018.

 

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte an der COMEX, nahm gegenüber Vorwoche um 0,13 Prozent ab auf 189.768 Kontrakte. Bis Handelsschluss am vergangenen Freitag ging es noch einmal um 1,8 Prozent auf 186.369 Kontrakte.

Der Silberpreis gab vergangene Woche um 0,3 Prozent nach auf 15,29 US-Dollar/Unze (FOREX).

Einordnung: Der Kursanstieg der vergangenen Wochen ließ auch die Positionen der größten Händlergruppen im Futures-Handel ansteigen. In der jüngsten Konsolidierung wurden diese bereits deutlich abgebaut. Dies eröffnet erfahrungsgemäß neuen Spielraum für einen Wiederanstieg beim Silberkurs.

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3 KOMMENTARE

  1. Der Witz des Wochenendes heute bei SPON zur geplanten Bankenfusion;Der Steuerzahler darf keineswegs in Mithaftung genommen werden.Ich glaub ich kaufe nächste Woche noch 2 Oz.

    • @materialist
      Der wirkliche Grund für die Fusion ist,man will eine Bank schaffen mit welcher man dem dummen Michel erklären kann,dass diese too big to fail und alternativlos vom Michel gerettet werden muß.
      Und so kann dann diese Bank auf Kosten anderer Zocken auf Teufel komm raus,Gewinne priviatisieren und den Verlust dem Bürger aufs Auge drücken.
      So wie es immer war und wie es sich auch gehört in diesem unserem Lande.

      • Wenn das so läuft, wie es das letzte Mal gelaufen ist, ist’s eh wurscht, denn das Ganze erweckt den Eindruck, dass es Anschreiben auf ewig ist. Am Ende des Tages sind Schulden nur ein Druckmittel, dass jeder am Morgen wieder pünktlichst am Arbeitsplatz erscheint.

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