Dienstag,27.Juli 2021
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So teuer sind jetzt Krügerrand-Goldmünzen

Goldmünze, Krügerrand (Foto: Goldreporter)
Beim Kauf einer Krügerrand-Goldmünze zu 1 Unze fiel gestern ein durchschnittliches Aufgeld von 3,75 Prozent an. Kurz vor Weihnachten waren es noch 6 Prozent.

Das Aufgeld für die beliebtesten Edelmetall-Produkte, wie etwa für die Krügerrand-Goldmünze, hat sich in dieser Woche weiter den Normalwerten genähert. Die Versorgungslage in Deutschland hat sich etwas entspannt.

Goldmünzen wieder günstiger

Die Lage auf dem deutschen Edelmetallmarkt hat sich in dieser Woche weiter entspannt. Zugleich nähert sich das Aufgeld für die meisten Anlageprodukte wieder dem Normalmaß. Für eine Krügerrand-Goldmünze zu einer Unze musste man gestern am späten Nachmittag im deutschen Edelmetall-Handel durchschnittlich 1.445 Euro bezahlen. Der Wert stammt aus unserer wöchentlichen Marktanalyse.

Aufgeld noch leicht erhöht

Vor einer Woche waren noch 1.456 Euro pro Unze, wobei der Goldpreis gegenüber Vorwoche um 0,5 Prozent beziehungsweise 7 Euro gesunken ist. Das Aufgeld für Krügerrand-Goldmünzen betrug somit zuletzt noch 3,75 Prozent, gegenüber 4,04 Prozent in der Vorwoche. Damit hat sich der Aufschlag Werten angenähert, die wir über weite Strecken in den vergangenen Jahren erlebt haben. Diese Normalwerte sind aber noch nicht erreicht. So betrug das Aufgeld für diese Goldmünzen Anfang August 2019 nur 2,9 Prozent.

Gold, Goldmünzen, Goldbarren, Aufgeld

Versorgungslage etwas entspannt

Ähnliches gilt für die beliebten 100-Gramm-Goldbarren. Mit nur noch durchschnittlich 1,31 Prozent sank das von uns ermittelte Aufgeld gegenüber Vorwoche um satte 39 Prozent. Auch die relativen Preise der Maple-Leaf-Silbermünzen sind deutlich zurückgekommen. Und auch die Spreads sind gesunken, also der prozentuale Unterschied zwischen Verkaufs- und Ankaufspreis im Handel. Deutsche Anbieter berichteten am Donnerstag, dass sich die Versorgungslage nach dem bundesweiten Kundenansturm Ende 2019 wieder etwas entspannt hat. Es gibt aber weiterhin eine große Edelmetall-Nachfrage und nach wie vor Hinweise auf Lieferprobleme bei Herstellern von Anlageprodukten. Diese sind bemüht, die Rückstände im Zuge des jüngsten Verkaufs-Booms auszugleichen.

Goldreporter

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5 KOMMENTARE

  1. Die Aufgelder von bis zu 100 Euro je Goldunze waren schon unverschämt.
    Aber solange die Käufer das zahlen…

    • Palladium ist schon fast aberwitzig.
      Allein heute aktuell 7,5% höher notiert als gestern.
      Also da geh‘ ich bei Gelegenheit mal wieder nach Baden Baden.
      Dann habe ich die Zockerei live bei einem Bierchen (kein Sekt)

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