Montag,26.Juli 2021
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Warum kaufen Zentralbanken Gold? Das sind die Antworten!

Im Rahmen einer Umfrage wurden 26 Zentralbanken zu ihrer Goldreserve-Politik befragt. Wo, wie und warum wird Gold gehalten und gekauft? Hier sind die Ergebnisse.

Gold, Goldbarren, Goldreserven
Gold aus den Reserven der Österreichischen Nationalbank: 81 Prozent der befragten Zentralbanken lagern ihre Goldbarren (auch) im Ausland. Es werden aber auch vielfach Gold-Derivate genutzt (Foto: OeNB, Niesner)

Gold der Zentralbanken

Die Redakteure des Finanzjournals Central Banking haben im vergangenen August eine Umfrage unter 26 Zentralbanken zum Thema Goldreserven durchgeführt. Warum halten die Institute Gold? Wo und wie kaufen und verkaufen sie das Edelmetall? Wie sieht die generelle Gold-Politik aus? Hier die wichtigsten Erkenntnisse.

COVID-19 relevant?

Eine der ersten Fragen lautete: Hat sich bei ihrer Zentralbank im Zuge des COVID-19-Ausbruchs die Sicht auf Gold verändert? 77 Prozent antworteten mit „Nein“ und 23 Prozent mit „Ja“. Und allgemeiner: Welche Aspekte sind am stärksten relevant hinsichtlich der Bestimmung ihrer Goldhaltung?

Als „sehr relevant“ wurden folgende Aspekte bevorzugt angesehen:

  1. Vorteile der Diversifikation (64 % nannten diesen Aspekt)
  2. Niedrige Realzinsen (41 %)
  3. Beitrag zum Risiko des Portfolios (36 %)
  4. Internationale geopolitische Herausforderungen (32 %)
  5. Historische Kursentwicklung (27 %)

Als „nicht relevant“ wurden folgende Aspekte betrachtet:

  1. Innenpolitische Herausforderungen (76 % nannten diesen Aspekt)
  2. Verfall des Ölpreises (73 %)
  3. Sinkendes weltweites Wachstum (59 %)
  4. CoVID-19-Pandemie (45 %)
  5. Inflationsrisiko (41 %)
  6. Historische Kursentwicklung (41 %)
  7. Internationale geopolitische Herausforderungen (41 %)

Vier Zentralbanken antworteten nicht auf diese Fragestellung.

67 Prozent nutzen Gold-Derivate

Weitere Erkenntnisse: 62 Prozent der befragten Notenbanken erwarten in den kommenden 12 Monaten eine Ausweitung der weltweiten Goldreserven. Aber nur 23 Prozent haben ein formuliertes Ziel hinsichtlich der zukünftigen Goldallokation. 93 Prozent kaufen und verkaufen das Gold eigenen Angaben zufolge auf dem Weltmarkt, 67 nutzen den heimischen Markt, 50 Prozent wenden sich an ETFs und 67 Prozent nutzen Gold-Derivate. Es waren jeweils mehrere Antworten möglich. Elf Zentralbanken antworteten allerdings nicht auf diesen Frage-Aspekt.

Gold-Lagerung

Wo lagern die Zentralbanken ihr Gold? 81 Prozent haben Gold im Ausland gelagert, 48 Prozent nutzen inländische Einrichtungen, 5 Prozent nutzen die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. 10 Prozent haben kein physisches Gold eingelagert. Außerdem haben 41 Prozent der Befragten 75 bis 100 Prozent der Goldreserven im Ausland gelagert. Der Streit zwischen der Bank of England und Venezuela über die Auslieferung des in London gelagerten Goldes hatte nach Angaben der Institute keinen Einfluss auf ihre Lagerpolitik. 12 Prozent der befragten Banken stammen aus Europa, 8 Prozent von den amerikanischen Kontinenten, 4 aus Asien und 2 aus Afrika.

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33 KOMMENTARE

    • @Stillhalter

      Heutige Tageszeitung:
      34 jähriger Grazer kauft in 2 Tranchen Kryptowährungen um mehrere
      Tausend Euro.
      Anfangs verzeichnete das Investment Gewinne.
      Doch inzwischen hat der Mann keine Verfügungsgewalt über das Investment
      mehr.

      Letzte Woche wurden in 3 österr. Banken Schließfächer geplündert.
      Das angepriesene moderne und ultra sichere System wurde geknackt.

      Mit Code und Karte hat man rund um die Uhr Zugang.
      Eine Art Lagersystem.
      Ein Robotersystem holt die Kassette aus dem Safe, dann hat man 20 Min Zeit.

      Bin gespannt, ob die Banken dafür haften?
      Normal bei Plünderung nur bis ca. 3 500 Euro versichert.

      • @Bauernbua
        Genau darum kaufte ich keine Bitcoins. Im Sommer habe ich ernsthaft darüber nachgedacht für 3000—4000 Euro Bitcouns zu erweben. Ich war mir sicher die steigen…
        Habe mich aber nicht leiten lassen und weiterhin in Sachwerte investiert.
        Alles was ich nicht selber in der anhand halte gehört mir nicht;-(

      • @Bauernbua
        Ich sag es eben gerne mit Musik. Vico Torriani hatte es echt drauf !!!
        Die Bitcoin-Fischer
        https://www.youtube.com/watch?v=Vn6W7assVQc

        Wenn bei Capri Italiens Staatsschiff im Meer versinkt,
        Und Christine vom höchsten Turme in Frankfurt springt,
        Zieht Finanzamt den dummen Goldbugs die Hosen aus,
        Und schickt Merkel die Steuerfahndung in jedes Haus.
        Wo sie suchen nach feinem Silber und purem Gold,
        Arme Irre, die Goldbugs, haben’s doch so gewollt,
        Und vom Bitcoin-Fischer dann ein Lied erklingt,
        hör von fern, wie es singt.

        Hab ja soviel Bitcoin wie nie, ist noch da,
        komm‘ ich zurück morgen früh.
        Ins Internet, doch hatte ich mich
        Gefreut zu früh.

        Sieh die Schweinerei, das Konto ist ganz leer,
        alles kurz und klein, was kann das sein?
        Irrt dort ein Virus umher?
        Weißt du, was da geht? Alles ist zu spät.
        Ungezählte Sparer, deren Frust von fern man hört.

        Wo sie suchten nach feinem Silber und purem Gold,
        Arme Irre, die Goldbugs, hatten’s doch so gewollt,
        Und vom Bitcoin-Fischer dann ein Lied erklingt,
        hör von fern, wie es singt.

        Hab ja soviel Bitcoin wie nie, ist noch da,
        komm‘ ich zurück morgen früh.
        Ins Internet, doch hatte ich mich
        Gefreut zu früh.

      • @Bauernbua

        Die Bank haftet – wenn überhaupt – ganz sicher nicht für den kompletten Inhalt. Etwas Anderes gilt, wenn der Schließfacheigentümer eine dedizierte Versicherung für den Inhalt des Schließfaches abgeschlossen hat.
        Die Versicherung wird dann in aller Regel in Höhe der Versicherungssumme zahlen müssen.

        Grundsätztlich gilt, dass man seine Reichtümer nicht einzig und allein einer Quelle anvertraut. Ein Schließfach kann allerdings in einem gewissem Umfang Sinn machen. Der Teufel steckt hier im Detail. Wer nicht genau weiß was er tut, der lässt es besser.

        • Sehr geehrter Bauernbua!Bin seit 2011 hier im Forum meistens als Stiller leser da ich als arbeiter zu wenig wissen habe,um hier mitzureden zu können.Bin auch schon jahrgang1938.Als ich in 2011 etwas gold gekauft habe,habe ich gold mit Festgeldanlage ve.rwechselt staat mich vorher zu informieren.Dann hatt es bis heute gedauert,eh ich mein geld plus/minus bekämme.Betrachte mein Goldportofielio leider immer noch als Spekulations objekt,was natürlich falsch ist!Weil ich die berühmten 10% des eigenen vermögens überschritten habe.Die schreiben ja immer,man soll nicht mehr als10-15 % des vermögens in gold haben.Wahrscheinlich denken die,bei einem kursfall kann man viel verlieren.Was würden Sie mir raten,gold verkaufen und ich habe heute keunen verlust,oder weiter auf steigenden golgkurs hoffen?Habe leider damals zu teuer gekauft,beispiel:250g-für11166 euro,100g.-für 4478 euro,20 g.für918,75 euro.Wie sie sehen können,würde ich meine kohle mit etwas gewinn noch heute bekommen,aber bei etwas bargeld ist mir auch nicht richtig wohl.Wahrscheinlich so oder so,ist der verlust vorprogrammiert?!In andere Anlagen habe ich kein Vertrauen.Ist ja auch nicht so viel.Hat mich nerven gekostet.Kann ,da zu wenig wissen nur raten:Gold geht wieder wie in 2011 in eine längere zeit auf tauchstation,1600,1300 dollar sind möglich?!Bitte um verständniss älterer Bürger.Danke!

          • @Sosna

            Wenn Sie Jahrgang 38 sind, dann haben sie nach menschlichem Ermessen nicht mehr allzuviel Zeit um sich noch ein schönes Leben zu machen. Normalerweise rate ich Jedem ab sein physisches Gold zu verkaufen, in Ihrem konkerten Fall, würde ich sagen, verjubeln Sie die Kohle, wer weiß wie lange Ihnen dies noch möglich ist.

            Gold ist ausschließlich ein strategisches Investment, dass erst mit einem langem Atem zum Erfolg führt und nicht kurzfristigen spekulativen Gewinninteressen, sondern der Absicherung in finsteren Zeitzen dient. Da darf man sich von zeitweisen Turbulenzen nicht verrückt machen lassen.

            In Ihrem konkretem Fall aber, sieht dies völlig anders aus. Verjubeln Sie mindestens 2/3 dessen was Sie haben und legen den Rest zurück.

            Viel Glück

          • Hallo Krösus!Vielen DANK für antwort von einem FACHMANN!Genauso stelle ich mir das vor!Habe leider zu lange spekulativ gehandelt(ich weis,das liest man hier in unserem Forum nicht gerne),aber Ich wünschte mir,ich währe jünger.Habe gold nur spekulativ gesehen.Das kostet nerven.Heute bekomme ich bei dem kurs noch meine kohle raus.Ist nicht so wie damals 2011,wo ich fast mein Geld innerhalb von paar wochen verloren habe.Ich bin heute nicht sauer,Gold mus man verstehen und eine gewisse portion wissen haben!Grüsse alle hier im Forum!!ES LEBE GOLD!Wünsche allen GOLDBUKS trotz COROLA alles gute,ein Frohes Weinahtsfest.

        • @heli

          Solche Profis, die Schätze aus nicht nachweisbaren Quellen dem Schließfach anvertrauen, verdienen es nicht besser. Die Gier frisst das Hirn sagt der Volksmund. Ich kann Leute nicht verstehen, die schon alles haben und dennoch den Hals nicht voll bekommen können.

        • @heli
          Seit ich denken kann, habe ich immer Gold an der Steuer vorbei gekauft.
          Immer beim Goldhändler, nie bei der Steuer.
          Die hat nämlich auch gar keines zu verkaufen.

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  2. https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/verschuldung-20-milliarden-euro-mehr-schulden-koalition-will-nettokreditaufnahme-2021-erneut-erh%C3%B6hen/ar-BB1bnKtl?ocid=msedgdhp
    Vielleicht sind die Zentralbankster angesichts der Torheit unserer Regierigen wieder zu Knechten Gottes geworden und haben sich besonnen?
    Gold in the vault
    https://www.youtube.com/watch?v=r37QfqFOYiY

    Would you be free from securities‘ sin? There’s gold in the vault, gold in the vault.
    Would you o’er FIAT a victory win? There’s wonderful gold in the vault.
    There is gold, gold, wonder-working gold in the vault where I am.
    There is gold, gold, wonder-working gold in the bullion vault where I am.

    Would you be free from no interest worldwide, there’s gold in the vault, gold in the vault.
    No crooks and banksters for me shall decide. There’s wonderful gold in the vault.
    There is gold, gold, wonder-working gold in the vault where I am.
    There is gold, gold, wonder-working gold in the bullion vault where I am.

    Would you do service for bullion, your king? There’s gold in the vault, gold in the vault.
    Would you live daily its praises to sing? There’s wonderful gold in the vault.
    There is gold, gold, wonder-working gold in the vault where I am.
    There is gold, gold, wonder-working gold in the bullion vault where I am, where I am.

  3. Ich hatte zumindest bei den Notenbanken etwas Hirn erwartet.
    Aber dann diese Zahlen
    81 % lagern ihr Gold im Ausland (super Idee, fragen Sie mal Venezuela)
    Upps, wo liegt angeblich der Grossteil des Bundesbank-Goldes……
    10 % haben gar kein physisches Gold eingelagert (!!!!!).
    50 % benutzen ETF
    67 % benutzen Derivate.
    Das wird ja richtig lustig bei der nächsten grossen Krise.

    Könnte nicht schlecht sein, wenn man pysisches Material greifbar hat.
    Lauter Argumente weiter aufzustocken.

    • Mich iritiert auch, dass gleich zwei Argumente mit hohem Anteil als relevant und gleichzeitig nicht relevant auftauchen (Historische Kursentwicklung, Internationale geopolitische Herausforderungen). Und wieso ist Inflationsrisiko (41 %) für so viele unrelevant??
      Für mich ist die einzig logische Erklärung: Vier Zentralbanken antworteten nicht auf diese Fragestellung, weil sie gerade keinen freien Praktikanten zur Hand hatten, welcher das Ratespiel mitmachen hätte können. Die restlichen ZBs waren danach enttäuscht, dass es keine Fruchtgummies zur Belohnung gab. Zur Strafe wird wieder Millionen fremden Kapitals verzockt (hilft zufällig gegen Inflation).

  4. Ben Salom Bernanke, der Chef der FED wurde mal öffentlich gefragt, weshalb die FED Gold kauft und aufbewahrt.
    Bernankes Antwort:
    Aus Tradition, jawohl, aus Tradition.
    Es gehört sich einfach so.
    Krösus würde sagen, aus reaktionären (= Tradition bewahrenden)
    Gründen). Auch richtig. Also aus ewig gestrigen Gründen, one revolutionärem Fortschritt.

  5. Für alle Interessierten, die des englischen mächtig sind:
    https://www.zerohedge.com/markets/delusional-push-lbma-threatens-blacklist-entire-gold-trading-centers

    Die Panik muß sehr groß sein… alles hatten sie sich so schön ausgemalt. Die Dems gekauft von den Globalisten und ab 20.01. hätten sie die Welt umgekrempelt.
    Statt dessen ist der größte Wahlbetrug aller Zeiten geplatzt wie eine Seifenblase. Nun tragen sie Windeln und warten darauf, abgeholt zu werden… und sie werden abgeholt. Bürgerkrieg steht vor der Tür. Für uns ist nur die Frage, wieviel davon hier herüber schwappt.

  6. https://deutsch.rt.com/wirtschaft/109717-trotz-pandemie-handelsumsatz-zwischen-russland-china/
    Mein Vater hielt, bevor er starb, nur noch BAYER-Aktien. Wie einem kranken Gaul habe ich ihm zugeredet, er soll doch mal überlegen, wohin die Fusion mit Monsanto führt. Jetzt erklärt ein chinesischer Offizieller, man habe die Nase voll von genverändertem Getreide und will keines mehr aus den USA kaufen, stattdessen lieber welches aus Rußland, das sei auch von guter Qualität.
    Wird eine Titanenaufgabe für Joe Biden sein. In dem Handelskrieg mit China, der ja schon läuft, kann und wird es keine Gewinner geben. Wer glaubt denn, daß die geldgeilen Firmen auf das Niedrig-Lohn-Paradies verzichten und millionenfach die Arbeitsplätze in den Rust Belt repatriieren? Auf jeden Fall muß er den Handelskrieg beenden. Da sind auch weitere militärische Muskelspiele und die Einmischung in Hongkong nicht hilfreich. Überhaupt halte ich es für ein ganz klein wenig vermessen, Rußland und China gleichzeitig zum Frühstück verspeisen zu wollen. Wie will er die Schulden bei den Asiaten in den Griff kriegen? Was wenn Tokio und Peking die Bonds in großer Menge abstoßen? Sollte die Fed jemals auf den Trichter kommen, richtig viel Gold zu horten und nachweisbare physische Bestände aufzubauen, müssen sie es in China und Rußland erwerben, bei den größten Erzeugern. Am Schluß kaufte mein Vater doch eine 5-Unzen Feingold-Münze „Dresdner Frauenkirche“. Hab auch eine davon. Gesamtauflage 99 Stück. Vaters Münze übernahm mein Bruder, der das Glück hatte, die BAYER-Aktien zu erben. Mir kaufte Vater vor paar Jahren das kleine, süße Häuschen, in dem ich jetzt wohne. Katze Tina blieb auch bei mir. Vor knapp einem Jahr starb Vaters Liebling, der rote Kater Genosse. Unlängst ist aus dem Dorf ein junger Kater zugelaufen, der wie Genosse aussieht. Wie eine Klon-Kopie. Ob Monsanto seine Finger im Spiel hat? Genosse war Tinas Beschützer, er liebte sie abgöttisch. Der neue rote Kater mag sie auch, aber Tina – halt ein Weibchen halt – faucht ihn jede Nacht giftig an im Garten und schreit und weckt mich damit. Mein Bruder und ich versuchen jeder mit Futter-Gaben, den neuen, roten Kater bei sich heimisch zu machen. Mal sehen, wo er am Ende bleibt. Nicht daß sie mir beide weglaufen! Ich frag mal Donald Trump, wie man sich Freunde macht; der weiß das eh am besten.

    • @Wolfgang Schneider

      Kleine „Ablenkung“, gefällig ?

      Das große Anti-U-Boot-Schiff Admiral Vinogradov stoppte den Zerstörer
      „John McCain“ der US Navy, nachdem er angeblich in seine Hoheitsgewässer
      in der Nähe des Golfs von Peter dem Großen eingedrungen war.

      Der Vorfall ereignete sich im Golf von Peter dem Großen in Fernost um
      06:17 (Moskauer Zeit) Dienstag, die Details wurden vom Verteidigungsministerium gemeldet.“

      Dieselbe „McCain“, die sich schon im Schwarzen Meer „verirrte“ und nach
      Rumänien flüchtete, nachdem russische „Jammer“ das Aegis-Kommunikationssystem der Fritten-Bude John McCain erfolgreich „lahmlegen“ konnten…

      Die Abteilung stellte klar, dass der Zerstörer der US-Marine 2 km über die Grenzlinie hinausging und in die Hoheitsgewässer der Russischen Föderation eindrang.
      Das russische Militär warnte die Amerikaner, dass sie für ein Rammmanöver bereit seien.

      „Der Admiral Vinogradov, ein großes Anti-U-Boot-Schiff der Pazifikflotte, das den amerikanischen Zerstörer direkt verfolgt, warnte das ausländische Schiff über den internationalen Kommunikationskanal vor der Unzulässigkeit solcher Aktionen und der Möglichkeit, den Eindringling durch ein Rammmanöver aus den Hoheitsgewässern zu zwingen“, sagte das Verteidigungsministerium.

      • @Klapperschlange
        Der Zeitpunkt stimmt mich nachdenklich. Trump ist nicht mehr der Obermotz und Biden noch nicht. Keinem könnte man es an die Backe kleben. Einzig den Russen. Denk mal an den US-Zerstörer Maddox 1964 im Golf von Tonkin. Jahrzehnte später gab Robert McNamara zu, daß das eine Ente war. Aber der Zweck wurde erreicht. Der Kongreß erklärte dem pöhsen Nordvietnam den Krieg. Was die Amis brauchen, wäre ein richtiger Einlauf in Form eines eigenen Versailler Vertrages, und die Chinesen kriegen die Barren aus Fort Knox. Dann haben sie genug Wolfram für Milliarden herkömmlicher Glühlampen.

  7. @sosna
    Stimme dem Krösus auch zu. Mit 82 braucht man kein Gold mehr horten. Einen Teil behalten, den groesseren Teil aber geniessen. Man kann sich nichts mitnehmen, und Erben, die mit Gold überschuettet werden, danken es einem nichtmal.

    Daher, genieße das Leben noch, solange du kannst.
    Meine Tante zb hat viel Geld und spart sich alles vom Mund ab. Fuer wen und fuer was? Geiz ist teilweise krankhaft. Am Ende reiben sich die Erben die Haende. Und du hattest selber nichts davon.
    Viel Glück!

    • Hallo Löwenzahn!Danke für gutgemeinten rat den auch ihre tante versteht!Das problem ist dabei,Wahrscheinlich das unser nachkriegsjahrgang die heutigen lebensverhältnisse nicht mehr ganz scheckt!Wir sind geprägt von sparen,das dabei auch der GEIZ einen packt ist ist verständlich.Statt noch jeden Tag geniesen,mache ich mir einen großen kopf ob der goldpreis steigt oder Fällt.Dieses aus der Teufelsküche Stammendes problemm wird man als 82-jähriger nicht mehr los.Es ist eine art paradoksum.Versuche aber aus diesem Dilemma raus zu kommen.Gruß

      • @Kiefernbaum
        (So heißt Dein Nachname auf Russisch.) Ich hatte einen Grundschullehrer; Mitte der 30er Jahre geboren war seine Kindheit in der ruhmlosen, braunen Zeit, seine Jugend waren die Nachkriegsjahre in SBZ und DDR. Wo es einfach mal nichts zu fressen gab. Hans Gabriel aus Mallnow bei Lebus. Wenn er sah, daß jemand eine angebissene Stulle wegwarf oder mit einem Apfel Fußball spielte, bekam er Tobsuchts-Anfälle, daß die Schule wackelte. Selber ein Schleckermaul und daher viel zu dick, zog er sich Diabetes zu. Er starb Mitte der 80er, ohne das Rentenalter erreicht zu haben. Urtyp wie der Pauker aus „Die Heiden von Kummerow“. Hat uns das Lernen beigebracht, schwärmte von der Gastfreundschaft der Leute in der UdSSR. Brachte uns die ersten russischen Lieder zum Singen bei. Frühkindliche Prägung nennen sowas die Psychologen. Das ist ein Geleis, aus dem kommt man nicht mehr raus. Schneiders hatten immer viel Viehzeug auf dem Hof, Karnickel und Hühner zuhauf, auch Enten. Bei uns wurde nichts schlecht, nichts verdarb. Irgendein Interessent fand sich immer. Eimerweise kleines Fischgerümpel im See gefangen, damit die Enten gefüttert. Vater und sein Bruder haben nach dem Krieg eimerweise Wasserschnecken gesammelt als Futter für die Hühner, man hatte ein Eier-Ablieferungs-Soll im Nacken. Kartoffeln halbiert, bevor sie in die Erde gesteckt wurden. Die nicht vom Staat enteignete Restfläche am und um den Hof war eine Goldgrube. Jeder m² wurde genutzt. Haste was bei der Annahmestelle abgeliefert, gab’s Geld. Damit die Altschulden auf dem Hof abgestottert, das waren bei Kriegsende 11.000 Reichsmark gewesen plus die Zinsen ab dann. Von wegen 10 zu 1 abgewertet 1948; abgewertet 10 zu 1 hatten sie nur Oma Luises Sparbuch. Kam auch mal vor, daß einer im Dorf einen Hänger voll Rüben oder Rote Bete von uns bekam im Tausch für was anderes. Getauscht wurde viel. Ab 1983 war Vater Imker. Echter Honig war die Goldwährung der DDR; dieses „Schmiermittel“ öffnete auf zauberhafte Weise manch sonst verschlossene Tür. Spargel dito. Bei Ablieferung gab’s 14 Mark der DDR pro Kilo. Wurde dann in den Westen verramscht für 1-2 DM/kg vom Alexander Schalck-Golodkowski. Vater züchtete nebenher Spargelpflanzen, belieferte den ganzen ehem. Bezirk Frankfurt (Oder) damit. Vorratswirtschaft betrieben und unheimlich viel eingeweckt & konserviert. Jedes Jahr über 100 Gläser Kirschen eingeweckt. Die Straßenränder waren voll mit alten Obstbäumen, da konnte sich jeder bedienen. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. In Müncheberg gab es eine private Mosterei, dort Äpfel tonnenweise abgeliefert, dafür herrlichen Most und Apfelwein eingeheimst. Dazu mußte man die 0,7Liter-Flaschen das ganze Jahr sammeln und aufheben, die waren knapp. Diese hab ich seit 30 Jahren nicht mehr gesehen. In der NVA war Saufen in den Kasernen verboten. Also Most-Etiketten abgeweicht und auf die Apfelwein-Flaschen geklebt. Hab auf die Art reichlich „Apfelsaft“ in die Kaserne getragen. So lange die Kumpels in der Kompanie dichthalten und einen nicht verpfeifen – der Durst war bei uns DDR-Landsern die größte Plage. Man wird diese Erinnerungen nicht los. Bei meinem Jahr Studium in Moskau 1990/91 mitbekommen, daß wir im Vergleich zu den Russen noch Dilettanten waren. Die hatten die Balkons ihrer Großstadt-Wohnungen verglast und zu Vorratsspeichern gemacht. Alles voll mit Konserven gestellt, Kartoffeln, einen Kürbis. JEDER in der Stadt hatte irgendwo draußen seine gepachtete Parzelle und mußte sich selber helfen. In den Läden gab es einfach nichts. Hab ich selber gesehen. Die freien Kolchos-Märkte (an der Taganskaja) waren voll bestückt, dort gab es alles, aber zu unverschämten Wucherpreisen. Flasche Sekt zu 25 Rubel; der Monatslohn einer Putzfrau betrug 100 Rubel. Dort war es noch bis vor paar Jahren gang und gäbe, daß jeder zweite schwarzen Fusel brannte. Von einer Qualität, daß man damit Katzen-Kackflecke aus dem Teppich entfernen konnte. Hatten nach dem Krieg bei uns im Oderbruch die aus Rumänien stammenden Schwarzmeer-Deutschen auch alle gemacht; die DDR-Volksbullerei war hinter den Schwarzbrennern her wie der Deibel. Die hatten ihre Destille unter einer Brücke versteckt. Alle wußten daß, und keiner hat sie verpetzt. Und heute? Hallo liebe Volkspolizei, ich weiß, wer sich der Maskenpflicht verweigert. Wenn solcher Zusammenhalt fehlt, wird das Leben zum Martyrium. Als Corona anfing, verschenkte ich meine letzte Saftkiste aus der Mosterei an die Diakonissen in Frankfurt (Oder) zusammen mit einem Riesenpack Klopapier. Hab Mittwoch von da 6 Kisten Leergut abgeholt. Vielleicht haben die für mich Banditen gebetet, so daß meine Bandscheiben-OP gut verlief; auch habe ich den Schlaganfall vom Juli gut verkraftet; ich kann wieder arbeiten – bin Selbständiger – und verdiene wieder Geld. Hab auf die harte Tour vermittelt bekommen, was die Gesundheit wert ist. Schnell in die Tonne mit diesem Jahr 2020. Ich wünsche uns allen ein besseres 2021. Und auf den Goldpreis sei geschissen – wollen wir hoffen, daß wir unser EM erst gar nicht brauchen. Wenn ich den Rettungsring oder die Schwimmweste anlege, heißt das ja, daß mein Boot gerade sinkt. So nun ist Schluß; ich will unseren verständnisvollen GR nicht über Gebühr strapazieren.

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