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Banken verkaufen wieder mehr Gold auf Termin

Im Zuge des gestiegenen Goldpreises haben die Banken im US-Futures-Handel ihre Netto-Short-Positionen bei Gold wieder deutlich erhöht. Auch hier sehen wir auf dem Goldmarkt eine gewisse Rückkehr zur „Normalität“.

Der aktuellen Bank Participation Report der US-Börsenaufsicht CFTC zeigt die Positionen der an der COMEX mit Gold-Futures handelnden Banken per 4. Dezember 2018 – differenziert in US-Banken und Nicht-US-Banken. In beiden Fällen haben die Protagonisten gegenüber Vormonat wieder deutlich Verkaufspositionen aufgebaut.

Die Netto-Short-Position der US-Banken stieg gegenüber Vormonat um 19 Prozent auf 62.191 Kontrakte. Es ist der höchste Wert seit Juni 2018. Diese Position wird nur von fünf Instituten gehalten.

Alle Banken gemeinsam (33 an der Zahl) waren Anfang Dezember mit 88.265 Kontrakten netto-short. Das entspricht einem Anstieg um 45 Prozent gegenüber Vormonat.

Auch der Anteil der Netto-Short-Position aller Banken am Open Interest hat im Zuge dieser Entwicklung wieder zugenommen (rote Grafik). Er lag zuletzt bei 30,4 Prozent

Wie ist die Situation einzuschätzen? Die Banken nehmen im Futures-Handel vielfach Gegenpositionen zu den spekulativen Händlern ein (Hedgefonds, Investmentgesellschaften). Der Anstieg der Netto-Short-Positionen in dieser Gruppe entspricht – wie im Rahmen der letzten CoT-Daten – einer gewissen Rückkehr zur „Normalität“. Denn bei den zuletzt steigenden Edelmetallpreisen gehen auch wieder mehr Händler long.

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Eingetragen von am 12. Dez. 2018. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

4 Kommentare für “Banken verkaufen wieder mehr Gold auf Termin”

  1. Die Frage ist immer wieder die selbe: Wieso kann ich etwas verkaufen, was ich nicht habe?

    • @Goldesel

      Ich glaube, ursprünglich wollte man den Handel mit Getreide, Öl etc. z.B. über die Fixierung von Preisen in der Zukunft berechenbarer machen. Inzwischen sind die Terminmärkte zu einer absoluten Zockerbude verkommen. Zum Zwecke der Manipulation und Spekukation. Und die verkommene Bande an Profiteuren lässt es geschehen.

      • @Goldi
        Schon klar. Es wäre ja auch einzusehen, wenn Goldminenunternehmen, deren Ünzchen noch im Boden schlummern, im Voraus verkaufen, was sie demnächst aus der Erde buddeln.
        Aber Banken buddeln nicht – jedenfalls meines Wissens, nichts aus der Erde.

    • @goldesel
      Jeder Bauer macht das. Verkauft die Kartoffel lange vor der Ernte.
      Warum ?
      Weil er vom Geld erst Saatgut und Düngemittel kaufen muss.
      Das ist normal, es gibt aber auch Betrüger. Nicht nur bei Ebay.
      Die verkaufen Ihnen die Puschen und haben die ( noch) gar nicht.
      Tesla verkauft Ihnen die Schrottkiste im voraus, per Anzahlung und Merzedes machts auch. Geliefert bekommen Sie dann in 6 Monaten.
      Ach ja, Pilzgerichte müssen Sie auch im voraus bezahlen.

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