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Ohne Gold werden Vermögende ausgelöscht

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Ist KI das Ende der Menschheit?

Viele glauben, dass KI (Künstliche Intelligenz) einen Boom erzeugen wird, wobei Roboter und Maschinen die ganze Arbeit machen werden. In der Theorie wäre dies möglich, doch die Konsequenzen für die Menschheit wären düster. Die Produktionskapazität würde sich im Eigentum einer kleinen Elite befinden, ähnlich wie heute. Es bräuchte keine Arbeiter und somit gäbe es nur ganz wenige Menschen, die das Geld hätten, die von den Robotern erzeugten Produkte zu kaufen. Folglich bräuchte es keine Menschen mehr; es käme entweder zu einer massiven natürlichen Bevölkerungsreduktion oder zu einer orchestrierten. Natürlich könnten Staaten den Produktionsapparat sozialisieren oder ihn kräftig besteuern. Das würde zum Scheitern des KI-Systems führen, weil Sozialismus nicht funktioniert. Wahrscheinlicher ist, dass die Elite auch die Regierung kontrollieren würde.

In jedem Fall wäre es eine furchtbare Welt, die nur für eine kleine Minderheit existiert. All das würde aber sehr gut zu meiner Vorhersage passen, dass sich die Weltbevölkerung aufgrund von Wirtschaftszusammenbrüchen, Krieg, Hungersnot oder Krankheit halbieren wird. Diese Prognose basiert auf der vorangegangenen Explosion der Weltbevölkerung von 1 Mrd. Menschen im Jahr 1850 auf 7,5 Mrd. heute. Jeder steile Anstieg dieser Dimension wird immer auch durch einen steilen Abfall von mindestens 50 % korrigiert, irgendwann. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass die menschliche Rasse komplett ausgelöscht wird – aufgrund der oben genannten Faktoren, ob nun Krieg, Krankheit oder KI. Bislang hat noch keine Spezies dauerhaft überlebt, dasselbe Schicksal könnte nun der Menschheit drohen.

Goldinvestoren haben 7 magere Jahre gehabt

Für viele Goldinvestoren sind die letzten Jahre zur Herausforderung geworden. Der Goldinvestor/-spekulant ist ungeduldig und erwartet augenblickliche Befriedigung. Dieser Typ Goldkäufer hält Gold aus den falschen Gründen und wird möglicherweise aussteigen, bevor es steigt. Die Tatsache, dass Gold in diesem Jahrhundert besser abgeschnitten hat, als praktisch alle anderen Anlageklassen (Aktien eingeschlossen) wird von den meisten Investoren ignoriert.

Da unser Unternehmen ausschließlich mit Investoren Geschäfte macht, die Gold zu Vermögensschutzzwecken halten, sehen wir auch nur ganz wenige, die sich Sorgen machen. Sie wissen, dass Gold und Silber eine essentielle Versicherung gegen die nie dagewesenen Risiken im Finanzsystem sind.

Viele ökonomische Indikatoren verschlechtern sich aktuell weltweit, zum Beispiel Exporte, Industrieproduktion, Autoverkäufe und der Immobiliensektor. Gleichzeitig nimmt die Menge schlechter Schulden zu, in den USA z.B ist die Zahl von Zahlungsausfällen bei Autokrediten seit 2010 nicht mehr so schlimm gewesen und die Subprime-Unternehmensschulden verschlechtern sich in den USA ebenfalls zusehends. Die Handelskriege könnten ohne Weiteres schlimm enden – mit sehr ernsten Folgen für den Welthandel. Geopolitisch macht die Iran-Situation einen sehr ernsten Eindruck und die Folgen eines Konflikts könnten verheerend für die Welt sein. Die Märkte, wie auch der Goldmarkt, ignorieren diese Risiken vollkommen. Aus meiner Sicht hat das globale Risiko einen Extrempunkt erreicht, was auf jeden Fall auch heißt, dass der Vermögensschutz ebenfalls extrem ausfallen sollte.

Anleger sollten jetzt aus dem Aktienmarkt ausgestiegen sein

Mit Blick auf das Ende dieses säkularen Bullenmarkts kommen von den globalen Aktienmärkten unterschiedliche Signale. Japan hatte 1989 das Top gesehen, China 2007. Die Märkte in Deutschland, Großbritannien und Kanada scheinen ebenfalls ihre Tops erreicht zu haben. Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass einige Aktienmärkte, wie die US-Märkte, den Bullenmarkt in einem finalen Hurra mit neuen Höchstständen beenden werden. Ich persönlich denke, dass alle Märkte sehr anfällig aussehen; die sicherste Position ist auf jeden Fall draußen zu sein. Zudem darf man nicht vergessen, dass sich Märkte immer auch im Gleichschritt bewegen. Wenn also ein Markt zu fallen beginnt, werden alle anderen folgen. Und das kann in einem Bärenmarkt münden, der ein Jahrzehnt oder länger anhalten könnte.

Denken Sie daran, dass der Dow sein 1966er Top erst 16 Jahre später, im Jahr 1982, klar und deutlich nach oben durchbrechen konnte. Nach dem 1929er-Hoch und dem anschließenden Fall um 90 % hatte der Dow zudem ganze 25 Jahre (bis 1954) gebraucht, um das Hoch von 1929 erneut zu erreichen. Die ökonomischen Bedingungen waren damals bei Weitem nicht so schwerwiegend wie heute. Ein Einbruch von effektiv bemessen 90 % ist sicherlich im Bereich des Möglichen – mit Märkten, die sich auf einige Jahrzehnte hinweg nicht erholen werden.

Gold und Silber beginnen spektakulären Bullenmarkt

Die Edelmetalle schließend eine Abwärtskorrektur ab. Es könnte ein bisschen länger dauern und noch ein bisschen weiter abwärts gehen. Es ist aber wahrscheinlicher, dass die Metalle schon die Wende hinter sich haben und jetzt zu den spektakulärsten Bullenmärkten bei Gold und Silber aufbrechen, die es je gegeben hat. Diese Bewegung wird von zunehmend schlechteren wirtschaftlichen Bedingungen befeuert werden, was wiederum zu massiver Geldschöpfung und Währungsentwertung führen wird.

Zu gegebener Zeit werden die Papiermärkte für Gold und Silber zusammenbrechen, was zu Panik und schweren Engpässen führen wird, bis zu dem Punkt, wo kein Gold oder Silber mehr physisch erhältlich sein wird. Es ist also viel besser, die Metalle dann zu kaufen, wenn sie korrigieren, wie derzeit, anstatt ihnen dann zu schnell steigenden Preisen hinterherzujagen.

Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner der Matterhorn Asset Management AG (www.goldswitzerland.com).

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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Eingetragen von am 28. Mai. 2019. gespeichert unter Gastartikel, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

45 Kommentare für “Ohne Gold werden Vermögende ausgelöscht”

  1. „Überheblichkeit und Unwissen“ muss sich Greyerz selber ankreiden lassen. Er sollte sich erst mal über Venezuela informieren. Sein ideologisches Geschwätz über „marxistische“ Regierungen entwerten leider seinen Artikel. Er versteht nicht einmal ansatzweise, dass ganz im Gegenteil die entfesselten, deregulierten Märkte für die globalen Krisen verantwortlich sind. Die Wallstreet und die US-Ölkonzern mögen Venezuela hassen. Das spricht nur für das Land.

    Zusammengenommen mit seinen wirtschaftlichen Interessen (die Investmentfirma Matterhorn Asset Management) ganz schwache Artikel.

    • @goldi
      Die Vermögenden haben ganz sicher Gold. Unlängst sprach ich mit einem 40 Jährigen. Grosserbe einer, naja, sagen wir mal,sehr gut betucht.
      Mehr als ein Drittel legte er sofort in Gold an.Nicht in Fonds, physisch im Sicherheitslager. Bei der Menge hätte er es auch schwer zu Hause lagern können.Aber, es ist ein Einzellager und der Inhalt ist jedem unbekannt.
      Dann Uhren, Diamanten und ein paar Artefakte.
      Den Rest beließ er, er war in Aktien angelegt. Aber er wollte diese so nach und nach verkaufen und dafür Immobilien erwerben. Gut, er ist Architekt. Warum nicht.Andere Immobilien wollte er verkaufen.
      Übrigens, er liegt nicht auf der faulen Haut und geniesst das leistungslose Einkommen. Ganz im Gegenteil, er ackert mehr, als so mancher Malocher in der Stahlbranche.Auch Samstag und Sonntags.
      Der Typ ist durchtrainiert, raucht und trinkt nicht und Exzesse sind ihm fremd.
      Und, nein, AFD wählt er auch nicht, wahrscheinlich wählt er gar nicht. Zeitverschwendung meinte er.
      Übrigens, ist Ihnen aufgefallen, dass der Ölpreis seit Tagen nach unten manipuliert wird ?
      Der Grund: Venezuela, Iran, Russland.
      Offenbar spielen die Saudis mit.

    • @goldi
      Bisher ist noch jede Marxistisch- Leninistische Regierung im Chaos versunken. Sogar die mächtige Sowjetunion.
      Ander Staaten sind rechtzeitig umgekehrt und konnten prosperieren. China,Vietnam, vielleicht auch Kuba. Dann Polen, DDR, Tschechien…
      Letztlich sogar Russland.
      Wo gibts noch marxistische Regierungen ?
      Venezuela ( noch), Nordkorea, Fällt Ihnen noch eine ein ?
      Das muss einem zu denken geben.
      Und an all dem Scheitern kann doch nicht immer der westliche Kapitalismus schuld sein. Da muss man sich schon an die eigene Nase fassen.

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  3. @Toto

    Bisher war jede sozialistische Revolution, lediglich das Resultat aus dem Chaos, dem Hunger, dem Elend, dasss der Kapitalismus hinterlassen hat.
    Dies war 1917 in Russland so, das war 1945 in Mitteldeutschland so diesbezügliche Bestrebungen gab es im Übrigen auch in den westlichen Besatzungszonen -, dies war in Kuba 1959 so und die war in Chile 1970 so und dies war in Venezuela so.

    Was Lenin, was Ulbricht, was Castro, was Allende, was Chavez vorgefunden haben, und aus denen Sie etwas Neueres, Besseres erichten wollten, waren die vom Kapitalismus hervorgebrachten Katastrophen. Sie waren gezwungen aus dem kapitalistischem Chaos etwas zu machen. mit kaum mehr in den Händen als NICHTS. Und Sie wurden und werden bis heute bei diesen versuchen mit Wirtschaftsboykotten, mit Bürgerkriegen, mit Regime-Change oder auch offenen völkerrechtswidrigen Kriegen überzogen.

    Der Kapitalismus ist nur für Wenige ein Gewinn, die große Masse zahlt drauf.
    Dass der Kapitalismus, eine Wenige stinkreich und die große Masse an den Bettelstab gebracht hat, ist eine historische und eine globale Grunderfahrung.

    Am Besten Sie fragen mal die Russen, was die von den Segnungen der westlichen Demokratie und Marktwirtschaft halten.

    • Überwiegend wahre Worte werter Krösus.

      Es sind die Auswüchse des Kapitalismus, die alles zerstören.

    • @Krösus
      Also, die Russen, welche ich kenne, sind ganz angetan.
      Übrigens, man kann doch für das Scheitern nicht immer die Begebenheiten verantwortlich machen.
      Es sind nämlich nicht immer die anderen schuld.
      Hat nicht Honnecker gesagt, den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf ?
      Also, wenn es die beiden nicht waren, wer dann ?
      Mir scheint so, als ob er sich selbst gemeint hat.
      Den Sozialismus in seinem Lauf kann jeder Ochs und Esel aufhalten.

    • @Krösus Die Einschätzung oben ist richtig es gab eigentlich in der Vergangenheit kein sozialistisches Land welches sich normal entwickeln konnte ständig wurde seitens des Weltgendarm alles getan um sie militärisch(einschließlich Terror)t und ökonomisch zu erwürgen.Paradebeispiele hierfür wären Vietnam,Chile,Nicaragua und eigentlich auch Libyen.

    • @krösus
      Also, ich war in Venezuela,mehrmals.In der Zeit vor Chavez und Co.
      Und ich kann Ihnen sagen, es ist ein Trauerspiel, wenn man sieht, was dieser Chavez angerichtet hat.Er hat das Land verarmt, den Menschen alles genommen.Aus Unfähigkeit gepaart mit ideologischer Borniertheit.
      Ein Sprücheklopfer und Hassprediger.

      • @renegade

        Sagen Sie, lesen Sie hier überhaupt mit? Inzwischen wurden hier schon viele wertvolle Informationen über Venezuela zusammengetragen, die die offizielle Version in den hiesigen Staatsmedien ordentlich relativieren. Deshalb muss man kein Fan Maduros werden.
        Aber Sie scheinen sich in Ihrer ideologischen Wagenburg ganz besonders eingemauert zu haben.

        • @berolina
          Waren Sie jemals in Venezuela ? Vor Chavez ? ?
          Haben Sie mit den Leuten gesprochen ?
          Sich selbst ein Bild gemacht ?
          Oder alles nur aus der linken Presse ?
          Ich sage Ihnen, 99% der Venezuelaner wünschen sich den Maduro zum Teufel. Die 1% welche nicht, sind seine Parteibonzen, welche fett wie die Maden im Speck leben.

      • @Toto

        Ich weiß zwar nicht in welchen Villenvierteln Sie gastiert haben, aber ca 90% der Venezuelaner waren vor Chavez so bettelarm, dass selbst die nackte Existenz häufig nicht gewahrt werden konnte. Dies waren die Umstände die Chavez erst an die Macht gebracht haben.

        Genauso sah es in Kuba vor Castro aus, oder in Russland vor Lenin usw. usw. In Breshnews Sowjetunion hatten die Leute zwar wenig, doch in Jelzins Russland blieb Ihnen nichts. Es musste erst ein Wladimir Putin kommen, um das im Russalnd der Neunzuiger valutierende Chaos, wieder in Ordnung zu bringen.

        Ich weiß auch nicht was für Russen Sie kennen, aber von einer Handvoll Leute auf alle 140 Millionen Russen zu schließen, ist offenbar Ihre ganz persönliche Ausgabe dessen, was Sie gesunden Menschenvestand nennen.

        Russland ist heute zwar auch ein kapitalistischer Staat, aber es gibt im Gegensatz zu den USA und BRD einen gewaltigen Unterschied. In Russland regiert der Staat ( Wenn Wladimr Njet sagt, dann geht gar nix ) über das Kapital hierzulande und in Gottes eigener Heimat ist das umgekehrt.

  4. Wolfgang Schneider

    Ich sehe das so. Der Kommunismus ist die Krake Szylla, siehe Südafrika, wo sie nach der Ermordung von 70.000 Buren in den letzten Jahren Enteignungen bei den tüchtigen Farmern durchziehen, die eigentlich das Land ernähren, daß die Jusos ihre blanke Freude hätten. Kapitalismus ist die Charybdis, das alles verschlingende schwarze Loch im Kosmos, das sind Blankfein, Singer und Soros, das sind die russischen Oligarchen, die sich unter Jelzin alles angeeignet haben, das sind Zockerbanken, die sich Politiker als Huren halten, das sind die Kasino-Börsianer, welche die Rücklagen und Alters-Vorsorgen der Masse der Leute straflos verdaddeln. Denn die Justiz ist die 2. Hure in dem flotten Dreier. Odysseus mußte versuchen, sich und sein Schiff da irgendwie durchzulotsen.

    • Fleischesser

      Egal welches System oder Weltanschauung es geht doch immer nur um Macht ,Rohstoffe und Trinkwasser wird eine immer grössere Bedeutung bekommen.
      Die technische Entwicklung wird mit der zu schnell wachsenden Weltbevölkerung nicht mithalten können. Am Ende zerfleischen wir uns gegenseitig (nicht kannibalisch gemeint). Jeder ist ein Egoist !!!!

      • Wolfgang Schneider

        @Fleischesser
        https://de.sputniknews.com/oesterreich/20190528325086531-medien-lueften-identitaet-russin-strache-video/
        Die Piefkes haben mit Krügerrand-Goldmünzen bezahlt !!!

        • @WS

          Ist nur konsequent, aber ausgerechnet Krügerrand!!
          Hab auch was: „Bist Du deppert?“ Das Motto der Strache-Ehe!
          https://www.n-tv.de/leute/Philippa-spricht-ueber-Ehe-mit-Strache-article21054107.html

        • @ws
          Klar, denn der Bitcoin ist mittlerweile nachverfolgbar.
          Also bezahlt man mit dem anonymen Gold. Und Krugerrand sind weltweit anerekannt.
          Übrigens,klasse unserer Polizei. Meldet, Grund für Schiesserei in der Frankfurter Innenstadt, mitten unter Muttis und Kindern und vor der Polizeiwache ist aufgeklärt.
          3 Männer sind in Streit geraten. Na, also, dann nicht so schlimm.
          Kein Wort über die Herkunft der Schiessenden,Kein Wort über das deutsche Waffengesetz ( Munition und Waffe getrennt aufzubewahren……)
          Vergehen werden mit 10 Jahren Gefängnis bestraft.
          Wahren wahrscheinlich keine deutschen Jäger oder Sportschützen, auch nicht AFD ler, denn dann hätte man eine Dringlichkeitssitzung im Bundestag anberaumt

      • @Fleischesser

        12 Milliarden Menschen kann der blaue Planet ernähren, technich ist das kein Problem. Eine weitere techniche Entwicklung ist weder notwendig noch finanzierbar. Das Grundproblem liegt in einer Produktionsweise die einer beständig sich potenzierenden Wertschöpfung bedarf um funktionieren zu können. Das jüngste Beispiel ist der völlige Schwachsinn E-Mobilität.

        Millionen und aber Millionen Tonnen sinnlosem Elektronik, Plastik und sonstiger Konsummüll den die Welt nicht braucht, wird ohne Sinn und Verstand produziert, landet nach wenigen Jahren auf den Müllhalden der dritten Welt, um Investoren und Aktionären eine Rendite zu bescheren.

        Der Kapitalismus wird zerstört durch die Geister die er rief. Dieses System stößt unwiederruflich an seine Grenzen. Öknomisch, Sozial und auch Ökologisch.

        • Wolfgang Schneider

          @Krösus
          Und das kommunistische Bolivien sitzt auf dem ganzen Lithium der Welt …

        • Fleischesser

          Das ist es ja . Wir blockieren uns selbst und gegenseitig . Keine Einsicht bei allen Gruppierungen. Nostradamus sagte das die Menschheit überleben wird,ich denke da hat er sich geirrt .

          • @Fleischesser

            Das Elend in der Welt hängt am Fleischkonsum! Kehre um, noch ist es nicht zu spät!

        • Auch dem möchte ich nicht widersprechen.
          In der Tat wird viel zu viel irreparabler Schrott produziert, insbesondere im Elektro und Elektronikbereich.
          Da werden waren produziert, die von 12 bis Mittag halten und nur einem Zweck dienen. Wollte man wirklich Umweltschutz betreiben, müssten Gesetze erlassen werden, dass nur Waren produziert werden dürfen, die auch reparabel sind. Bei der LED Beleuchtung fängt das Übel schon an, trotz Versprechen, dass die Dinger 30.000 Stunden halten sollen. Oft halten sie dann 10 Wochen und statt einer LED muß dann ein komplettes Gehäuse samt Trafo ausgetauscht werden, Das ist Wahnsinn !

          • Oh, ja, die Lebensdauer eines LED Leuchtmittels ist ein schwieriges Thema. Die Hersteller müssen einen Wert angeben. Aber es handelt sich um eine Hochrechnung unter Laborbedingungen mit verschärften Zuständen. Daraus wird eine Hochrechnung erstellt, wie viele Leuchtmittel einen bestimmten Helligkeitswert durchschnittlich (70% bei L70) nicht unterschreiten bei „normalen“ Betriebsbedingunen und Verwendungszweck. Ein wirklicher Defekt wird eher der Schalthäufigkeit zugeschoben. Also wenn bei Ihnen die LED nur so kurz halten, dann trauen Sie entweder der Statistik zu viel zu, Sie haben alle Montagsgeräte erworben und der Nachbar freut sich über die super funktionierenden Dienstagsgeräte oder Ihre „normalen Betriebsbedingungen“ stimmen nicht. Sind die LED’s so verbaut, dass sich kein Hitzestau bildet? Sind sie an einem überempfindlichen Bewegungsmelder, welcher oft ein/aus schaltet, angeschlossen? Haben Sie einen minderwertigen Schalter mit hohen Prellungsimpulsen verbaut? Werden die LED’s auch nur höchstens 2 Stunden pro Tag betrieben?
            Meine Erfahrung mit GU10 Leuchtmitteln ist: Kaufe nicht die ganz billigen (~5€), die verunreinigen das Netz, strahlen mehr unerwünschte Frequenzen in den Raum, sind sicherheitstechnisch grausam umgesetzt, Reparatur ausgeschlossen und machen die Schalter (Standard Wechselschalter) schneller kaputt. Wenn es was hochwertiges sein soll und darf (>=15€), dann dürfen es auch einmal die teuren Modelle sein, aber mit den Mittelpreisigen (wenn man weiß, worauf zu achten ist, ~10€) fahre ich aktuell ganz gut.

      • Familienvater

        @Fleischesser
        Die technische Entwicklung hat eine Geschwindigkeit erreicht, bei der die Weltbevölkerung nicht mehr mitkommt.
        Ein paar Beispiele gefällig:
        https://www.youtube.com/results?search_query=boston+dynamics
        https://www.youtube.com/watch?v=RCXGpEmFbOw
        https://www.youtube.com/watch?v=ohmajJTcpNk (und man ist sogar in der Lage in Realtime jede x-beliebige Sprache passend „einzubauen“)

        Kleine Zusammenfassung:
        https://www.youtube.com/watch?v=Ln1r7t2kuXU
        … und das ist nur das, was wir zu sehen bekommen. Ich sehe die wachsende Weltbevölkerung da eher als das kleinere Problem. Diese Technik in den Händen der Militärs und einiger Kranker lässt alles bisherige wie ein Kindergeburtstag aussehen.

      • Familienvater

        mein Kommentar muss noch freigegeben werden.

      • Familienvater

        @ Fleischfresser
        vorab schon mal Video. Die technische Entwicklung ist derzeit breathtaking:

        https://www.youtube.com/watch?v=Ln1r7t2kuXU

        und diese Möglichkeiten stehen uns technisch zur Verfügung.

        • Fleischesser

          Netter Film. Wirklich gut ! Der Name Fleischesser steht dafür das ich eine Berufsgruppe vertrete .Ja ich habe ein Handwerk erlernt auf das ich Stolz sein kann .Ein Fleischfresser bin ich nicht den ich lege wert darauf gepflegt zu speisen. Bei meinen Kater aber da passt es der frisst manchmal wie eine Wildsau.

      • @Fleischesser

        Aber mal im Ernst: Wer sagt denn, dass die Weltbevölkerung immer weiter wächst?
        https://www.spiegel.de/plus/die-menschheit-wird-schneller-schrumpfen-als-erwartet-a-00000000-0002-0001-0000-000163955881

  5. Lieber Herr Greyerz,

    Wenn Sie behaupten, dass Sozialismus nur solange funktioniert, bis das Geld anderer Leute alle ist. dann übersehen Sie, dass auf dieselbe Art und Weise Kapitalismus funktioniert.
    Ohne Massenkaufkraft bricht dieser zusammen. Irgendjemand muss das Produzierte schließlich kaufen, denn ohne erfolgreichen Verkauf kein Profit-kein Gewinn-keine Rendite-kein Zins. Und nur darum geht es schließlich. Die zum Systemerhalt zwingende Massenkaufkraft,setzt wiederrum die Unmöglichkeit endlosen Wachstums zwingend vorraus.

    Deshalb die Schulden, diese dienen dazu, das seit 1970 ausbleibende Wachstum, durch ein Wachstum auf Kreditkarte ( Jeremy Rifkin ) zu ersewtzen und somit den finalen Crash möglichst weit in die Zukunft zu verschieben. Würde man den von der sogenannten östereichichen Schule, die Sie offenbar favorisieren, folgen, hätten wir den BIG-BANG längst hinter uns.

    Ohne Staat, ( der sich ja in die Wirtschaft nicht einmischen soll ) ist nun einmal kein Markt zu machen.

    …………………………………………………………………………..

    https://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=schwerpunkte&index=0&posnr=14&backtext1=text1.php

    • Super, Gold um 10 Dollar gedrückt, auf einen Schlag wie immer.
      Das wird diesen Freitag bestimmt was.
      Diesmal stehen 10 Maples zum Kauf an. Wenn nicht, Freitags darauf 15 Stück.
      Bei 20 mache ich Pause und warte ab.

  6. Als ob Jean Ziegler geahnt hätte, dass Egon von Greyerz heute die Gemüter hier in Wallung bringen wollte.

    Ziegler über die „kannibalische“ Weltordnung, die Herrschenden als Söldner des internationalen Finanzkapitals und die Frage, ob der Kapitalismus zivilisiert werden könne.

    Was ist eigentlich so schlimm am Kapitalismus?

    https://www.jungewelt.de/artikel/354742.widerstand-notwendig-der-kapitalismus-kann-nicht-reformiert-werden.html

    Egon, spann den Wagen an,
    Denn der Neoliberalismus treibt Regen über’s Land!
    Hol die goldnen Garben,
    Hol die goldnen Garben!

    Egon, spann den Wagen an,
    Denn der Wind treibt die Marktgläubigen über’s Land!
    Hol die goldnen Garben,
    Hol die goldnen Garben!

    Hol die goldnen Garben,
    Hol die goldnen Garben!

    Denn der Wind treibt das Kapital aus dem Land!

    • Wolfgang Schneider

      @Thanatos
      Darauf antworte ich mit einem Lied, das Hoffnung macht. Zumindest @renegade.
      https://www.youtube.com/watch?v=gg-ulQCBdW4

      1. Sparer, die ihr wart verloren, lebet auf, erfreuet euch!
      Goldstandard ist nun geboren, heut läßt Gold den Sparer reich.
      Laßt uns vor ihm niederfallen, ihm soll unser Dank erschallen:
      „Ehre sei Gold, Ehre sei Gold, Ehre sei Gold im Tresore!“

      2. Welches Wunder reich an Segen ist uns dieses Buntmetall.
      Staat, der kann uns nicht enteignen, wie es sonst wohl wär der Fall.
      Laßt uns vor ihm niederfallen …

      3. Selbst der Urquell aller Gaben leidet solche Dürftigkeit!
      Wieviel Gier muß der wohl haben, der das Geld dem Tod geweiht.
      Laßt uns vor ihm niederfallen …

      4. Menschen, liebt, o liebt es wieder, und vergeßt die Unzen nie!
      Singt mit Andacht Dankeslieder und vertraut, Gold höret sie!
      Laßt uns vor ihm niederfallen …

      • @Translator

        Ich wollte nicht in Deinem Metier wildern. Da bist Du ohne jeden Zweifel unerreicht.

        Du erinnerst mich übrigens an Troubadix aus dem Asterix-Universum. Ein „Barde, Lehrer und Prügelknabe“: „Barde mit international berühmter, wenngleich wenig geschätzter Stimme und ein respektierter Lehrer, ist Troubadix eine bedeutende Persönlichkeit des Dorfs.“

        Wusstest Du, dass der portugiesische Name für Troubadix „Cacofonix“ lautet? Toll, das gefällt mir.

        https://www.asterix.com/de/portfolio/troubadix/

        • Wolfgang Schneider

          @Thanatos
          Und daher im Geiste der Minnesänger ein Lied für die Ritterschaft des Goldenen Kreuzes. Das wir natürlich gern alle tragen …
          Die Geldwacht hielt im Westen
          https://www.youtube.com/watch?v=NlqyBIQ-Cac

          Die Geldwacht hielt im Westen dem Golde lange stand,
          Heut hält man uns zum Besten im Euro-Vaterland.

          Erschöpft und aufgerieben, der Aktienkurs erschlafft,
          Ein Auszug ist geblieben, den Börsen brach die Kraft.

          Doch halten wir zur Fahne, die wehend vor uns stritt,
          Dank Soros‘ blut’gem Plane in einem Höllenritt.

          Die sturmbewährt sich nimmer sich vor der Vernunft geneigt,
          Und heute noch viel schlimmer den Weg zum Abgrund zeigt.

          Es rauscht dorthin zu mahnen, zu ihr, der D-Mark Geist,
          Trotz aller Not ein Ahnen, daß Soros uns bescheißt.

          Sind wir bankrott geworden, und sind die Birnen weich,
          In West und Süd und Norden, der Nepp, der blieb sich gleich.

          Ob wir auch hier verderben, das kümmerte sie nicht,
          Die Schulden zu vererben, ist ihre letzte Pflicht.

          Ich darf nicht länger zagen, es mahnt Professor Sinn,
          Den Goldkauf jetzt zu wagen, der Euro ist bald hin.
          Den Goldkauf jetzt zu wagen, der Euro ist bald hin.

    • @Thanatos

      Selbst in den USA werden inzwischen auf breiter Front die Defizite des Turbokapitalismus diskutiert. Besonders bedenklich für die Funktionsträger und Profiteure des Systems: Es gehen Figuren aus dem Zentrum des Finanzkapitalismus von der Fahne.

      Ray Dalio, Gründer des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater Association, der auf ein persönliches Vermögen von geschätzt 17 Milliarden Dollar kommt:

      „Mit zwölf Jahren sei er zum Kapitalisten geworden, schreibt er: Was er mit Zeitungsaustragen und Rasenmähen verdiente, investierte der Schüler an der Börse. Seit dieser Zeit habe ihn „das wirtschaftliche Investitionsspiel“ gefesselt, bekennt der heute 69-Jährige, und dann kommt es: Für die Mehrheit der Amerikaner jedoch „funktioniert Kapitalismus heute nicht gut“. Stattdessen produziere das System eine Spirale wachsender Ungleichheit. Dalios Warnung: Was sich nicht weiterentwickelt, das sterbe: „Und das trifft nun auf den Kapitalismus zu.“

      https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/usa-amerika-zweifelt-am-kapitalismus-a-1269693.html

      • @Berolina

        In der Tat, das Pendel schlägt zurück. Aber was wie ein Menetekel daherkommt – die flottierenden Warnungen reuiger Raubritter -, ist letztlich doch nur der verzweifelte Aufschrei der in Bedrängnis geratenen turbokapitalistischen Kreatur.

        Die selbst in ihrer altersmilden Version doch nur ihren Profit zu retten hat. Denn wer bauernschlau agieren will, gesteht dem Pöbel ein wenig mehr Trickle-Down zu, ein klitzekleines bisschen mehr vom Kuchen, auf das er das Maul hält.

        Wenn überhaupt etwas nach unten durchsickert, dann die Erkenntnis, dass es die Superreichen inzwischen mit der Angst zu tun bekommen. Sie haben es einfach überzogen. Und sie glauben, mit Brosamen die Simple People pazifizieren zu können.

      • @berolina
        Haben Sie mal Monopoli gespielt ?
        Wir taten das in Winterabenden ( Kein Internet, kein Fernseher, die Zeitung nur für Papa).Papiergeld wurde verteilt, jeder bekam gleichviel.
        Am Ende gehörte mir die Schlossallee und die halbe Stadt.Dann war das game over, denn die anderen hatten nichts.Das Spiel wurde neu aufgesetzt,
        mein Vermögen auf alle umverteilt und jeder hatte wieder das gleiche und los gings von vorne. Ein anderer gewann.
        Streit gab es niemals, nur beim Mensch ärgere dich nicht Spiel.
        Man gratulierte dem Schlossallebesitzer, teilte die Nüsse, und spielte bis Mutter und das Licht abdrehte. Zu teuer nämlich.
        Fazit: Wenn der Kapitalismus, wie Sie es nennen, weiterspielen will, muss er umverteilen und neu anfangen.
        Wissen Sie, was merkwürdig ist ?
        Bei diesem Spiel gewinnen immer die Gleichen, jedesmal, obwohl anfangs die Bedingungen alle gleich waren.
        Deswegen hiess das Spiel auch Monopoli.
        Die vorherigen Reichen werden auch danach wieder reich sein und die Armen wieder arm.
        Nichts wird sich ändern.

        • DerKosmonaut

          @renegate

          Lassen Sie mich raten. Weil die Reichen einfach cleverer sind?

          • @Kosmonaut

            Hinter jenem großem Vermögen, steht ein großes Verbrechen schrieb der berühmte französische Schriftsteller Honore Balzac und Recht hat er.

            Die Reichen sind nicht clever, vor allem sind Sie weder tüchtiger noch intelligenter als der Bevölkerungsdurchschnitt. Also ganz anders als wie der Herr Toto sich das in seinen Micky-Mouse Phantatien so vorstellt.

            Ein nicht geringer Teil der toitschen Großvermögen stammt z.B. aus von den Nazis arisiertem, ehemaligem jüdischem Eigentum. Die reichste Frau Toitschlands hingegen hat Ihre Milliarden von dem Kriegsverbrecher Quandt geerbt, welcher wiederrum seinen Reichtum 100 000tausendem Zwansarbeitern aus der kurzen Zeit des 1000jährigen Reiches verdankt.

            Geld geht ansonsten dahin, wo bereits Geld ist, d.j. man muss Geld haben und investieren um zu noch mehr Geld zu kommen. Ne ganze Reihe von ehemals reichen Leuten, ist bei diesen Versuchen in bitterster Armut abgestürzt. Die Story vom Tellerwächer der aus eigener Kraft zum Millionär wird, ist eine Story die bestenfalls von Leuten geglaubt wird, die übers lebenslange Teller waschen nicht hinaus kommen.

            Tja und dann gibt es da noch das Modell schwarze Witwe.

            https://www.youtube.com/watch?v=QA1L0cUw5RY

          • @kosmonaut
            Glücksspieler, Erbschleicher mal ausgenommen, ja.
            Microsoft Gründer, Apple Gründer, der Musk von Tesla, der Soros oder ähnliche seiner Spezies, zum Beispiel, jepp, die sind cleverer und werden auch nach der Revolution zu den Gewinnern gehören.
            Hierzulande auch einige, der Würth, der Merz, …….
            Ein Grossteil der Armen sind dumm, das ändert sich auch nicht mit Förderung. Die bleiben dumm. Wandern Sie mal durch Kreutberg, Neukölln.

  7. Wer hat denn schon wieder den armen, verwirrten Schweizer aus der Einrichtung gelassen? Hoffentlich wird er bald gefunden, damit nicht noch Schlimmeres passiert.

    • @grandmaster
      Das war wohl etwas undifferenziert, gelinde gesagt von Ihnen.
      Doch eines muss Ihnen wohl klar sein:
      Je mehr man mit unqualifizierten Argumenten aufeinander draufhaut, desto besser ist das für die Edelmetalle.
      Denn dann liegen die Nerven der Börsianer blank und es werden Fehler gemacht.Und diese Fehler kommen dem Gold zugute.
      Sie werden das noch erkennen.
      Falls Sie es noch nicht wissen:
      Gold ist ein Kriegsmetall.Es ist das Kriegsbeil im Finanzsystem.Und dieses wird ausgegraben, da können Sie sicher sein.

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