
Dem amerikanische Wirtschaftsprofessor Michael Dooley bereitet die Vorstellung, dass eine Währung jemals wieder durch Gold gedeckt werden könnte offensichtlich massive Bauchschmerzen.
Micheal Dooley ist Wirtschaftsprofessor an der University of California in Santa Cruz (USA). Sprecher, die für eine Wiedereinführung von Gold und Silber als Währung oder zur Deckung derselbenn vorschlagen, entgegnet er in einem aktuellen Artikel des Wirtschaftsdienstes Market Watch wie folgt: „Die spinnen. Gold und Silber werden niemals mehr als Währung oder zur Währungsdeckung dienen“.
Der Professor erklärt seine Auffassung so: „Gold und Silber sind eine Möglichkeit, Vermögen zu bewahren, aber eine, die, anders als Bäume oder andere Formen von Kapital, keine innere Rendite erwirtschaften“.
Er gibt Anlegern folgenden Rat: „Sollte jemals der Tag kommen, an dem nationale Währungen nicht länger verlässlich sind oder als Zahlungsmittel nicht mehr akzeptiert werden, dann werden Investoren mit Agrarflächen im Hinterland, Waffen und Konserven besser gestellt sein.“
Unser Kommentar: Gegen den Kauf von Land und haltbaren Lebensmittel ist nicht einmal etwas einzuwenden. Die grundsätzliche Haltung Dooleys darf aber als Paradebeispiel für die Verquickung von Wirtschaftslehre und Geldwirtschaft in den USA dienen.
Schließlich ist der Prof neben seinem Job als Universitätslehrer Partner beim Hedgefonds Cabezon Capital Markets LLC. Und diese Firma verdient keinen Cent, wenn Investoren sich physisches Gold und Silber kaufen. Mit Gold und Silber als Währungs-Stabilisator würde zudem der stete Fluss an billigem Geld versiegen. Und das dürfte kaum im Sinne der profitgeilen Papiergeld-Vermehrer sein.
Goldreporter
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