Montag,02.März 2026
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Indien importiert im dritten Quartal deutlich mehr Gold

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Der historisch hohe Goldpreis hindert indische Konsumenten nicht daran, Gold zu kaufen. Im dritten Quartal hat das Land 21,5 Prozent mehr Gold eingeführt, als im gleichen Zeitraum 2009.

Der Goldpreis in Indischen Rupien gemessen, erreichte zuletzt mehrfach neue Allzeithochs. Dennoch halten sich die Inder nicht mit dem Gold kaufen zurück. Im Gegenteil.  Indien hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres 624 Tonnen Gold importiert. Damit erwarben die Inder  65 Tonnen oder 11,6 Prozent mehr Gold im Ausland als im Gesamtjahr 2009.

Alleine von Juli bis Ende September führte Indien 214 Tonnen Gold ein. Gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres steht ein Plus von 21,5 Prozent zu Buche. Dies geht aus einem aktuellen Report des World Gold Council (WGC) hervor.

Die indische Goldnachfrage wurde wie üblich vom Schmuckkonsum dominiert. Im dritten Quartal 2010 erwarben die indischen Konsumenten laut WGC Goldschmuck im Umfang von 184,5 Tonnen, 36,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

Die gesamte Goldnachfrage in Indien stieg gegenüber der gleichen 3-Monatsperiode 2009 um 26 Prozent.

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Deutsche-Bank-Prognose: Goldpreis steigt auf 1.600 Dollar

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Vor allem das Kaufverhalten der Zentralbanken wird nach Ansicht der Deutsche-Bank-Strategen für einen weiter steigenden Goldpreis innerhalb der kommenden zwei Jahre sorgen.

Die Rohstoff-Strategen der Deutschen Bank erwarten, dass der Goldpreis innerhalb von zwei Jahren auf 1.600 US-Dollar pro Feinunze steigt. Dies geht aus einem Interview der Internetseite The Wall Street Transcript mit Jorge Beristain hervor. Es ist Analyst bei Deutsche Bank Securities, Inc.

Der Preisanstieg werde laut Beristain von der physischen Nachfrage, insbesondere dem Kaufverhalten der Zentralbanken getrieben. Diese hätten bis 2008 in ihrer Gesamtheit noch zum  Goldangebot beigetragen, während sie nun unter dem Strich auf die Nachfrageseite gewechselt seien.

Diese physische Notenbank-Nachfrage, vor allem der von Schwellenländern,  sei im Vergleich zu Goldkäufen über ETFs oder andere verbriefte Goldprodukte längerfristiger Natur.

Goldreporter

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Inflation steigt: Leitzinserhöhung der Bank of England erwartet

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Laut der Confederation of British Industry wird die Bank of England vom zweiten Quartal 2011 an die Zinsen alle drei Monate um 25 Basispunkte erhöhen, damit die anziehende Inflation eingedämmt werden kann.

Wie der Nachrichtendienst Bloomberg meldet, wird die Bank of England voraussichtlich im zweiten Quartal 2011 mit einer der Erhöhung des Leitzinses beginnen. Sie verweist auf einen aktuellen Report des Industrieverbands Confederation of British Industry (CBI).

Demnach werde die britische Notenbank nach den Erwartungen des CBI den Zeitzins vom genannten Zeitpunkt an bis Mitte 2012 alle drei Monate um 25 Basispunkte (0,25 Prozentpunkte) erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen. Diese ist in Großbritannien zuletzt (November) auf 3,3 Prozent angestiegen. Der Leitzins im Vereinigten Königreich liegt derzeit bei 0,5 Prozent.

Goldreporter

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Neuer Schwung für den Goldpreis?

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Der Bruch des steigenden 4-Monats-Trends am vergangenen Freitag könnte sich  beim Goldpreis als Fehlsignal herausstellen.

Im Umfeld des EU-Gipfels und des „dreifachen Hexensabbats“ (Fälligkeitstermin am Terminmarkt) kam der Goldpreis Ende vergangener Woche etwas stärker unter Druck. Dabei machte der Chart einen Ausflug südlich des 4-Monatstrendkanals (rosa).

Am Freitagmittag bewegte sich der Goldkurs im Bereich von 1.375 Dollar. Diese Marke hatten wir in der vergangenen Woche als letzte Unterstützung vor einem möglichen weiteren Rutsch bis auf 1.335 Dollar genannt. Im Tagesverlauf sank der Goldpreis dann zeitweise bis auf 1.365 Dollar ab. Im späten New Yorker Handel kam es dann zum Reversal, so dass zum Handelsschluss 1.375,50 Dollar für die Feinunze Gold notiert wurden.

Goldpreis in US-Dollar, 6 Monate (DB-Indikation)

Der Bruch des 4-Monatstrends könnte sich nun als Fehlsignal herausstellen. Denn 50-Tagelinie und 200-Tagelinie blieben unverletzt und auch der in der Regel stark korrespondierende Silberpreis hielt sich in der vergangenen Woche relativ stabil.

Am heutigen Montag erfolgte dann ein zügiger Wiederanstieg des Goldpreis auf mehr als 1.380 Dollar. Ein weiterer Sprung über die Marke von 1.390 Dollar auf Tagesschlussbasis könnte den kurzfristigen Negativtrend wieder aufheben, mit einem entsprechend positiven Signal für die weitere Kursentwicklung.

Die wichtigste kurzfristige Unterstützung befindet sich weiterhin auf dem Niveau von 1.380 Dollar. Hier erreichte der Goldpreis Anfang Oktober sein Zwischenhoch.

Fazit: Die Chartsituation hat sich kurzfristig wieder etwas aufgehellt. Die Chancen für eine Wiederaufnahme des mehrmonatigen Aufwärtstrends stehen gut. Sollte sich das Negativ-Szenario doch durchsetzen, so wären in diesem Jahr noch einmal Kurse um 1.350 Dollar denkbar.

Goldreporter

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Goldig: Das ist der teuerste Weihnachtsbaum der Welt

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Womit schmücken Sie Ihren Weihnachtsbaum in diesem Jahr? Das The Emirates Palace Hotel nimmt traditionell Luxus-Uhren, Rubine, Diamanten und pures Gold.

Der wohl teuerste Weihnachtsbaum der Welt steht in Abu Dhabi. 11 Millionen US-Dollar (8,34 Mio. Euro) soll die Luxus-Tanne laut Arabian Business wert sein, die die Manager des The Emirates Palace Hotel in der vergangenen Woche enthüllten.

Die Höhe: 13 Meter. Der Schmuck: Teure Uhren, edle Rubine, wertvolle Diamanten und wertbeständiges Gold.

Goldreporter

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EZB organisiert Notkasse für irische Banken

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Wie dramatisch die Lage in Irland? Durch ein Swap-Geschäft mit der Bank of England will die EZB irische Banken notfalls mit Pfund-Liquidität versorgen.

Irlands Auslandsverschuldung beträgt laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) insgesamt 843,8 Milliarden Euro. Der größte Teil dieser Schulden lautet auf Euro.

Dennoch hat die Europäische Zentralbank (EZB) zum Wochenende eine Sondervereinbarung mit Bank of England (BoE) bekanntgegeben.

Damit man den irischen Banken im Notfall mit Finanzhilfen in der Währung Pfund Sterling zur Seite stehen  kann, wurde eine SWAP-Vereinbarung zwischen EZB und BoE im Umfang von 10 Milliarden Pfund (11,7 Mrd. Euro)  getroffen.

Offiziell heißt es in der EZB-Pressemitteilung: “Auf der Grundlage dieser Vereinbarung kann der Central Bank of Ireland vorsorglich Liquidität in Pfund Sterling zur Verfügung gestellt werden, um einen etwaigen befristeten Liquiditätsbedarf des Bankensystems in dieser Währung zu decken.”

Goldreporter

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Schon mal Gold vernichtet? (Video)

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Prof. Martyn Poliakoff von der University of Nottingham zeigt in einem Video, wie man Gold mit Königswasser auflöst.

Gold rostet nicht, läuft nicht an und kann durch raffinieren immer wieder verlustfrei in seine ursprüngliche Reinheit überführt werden. Gold ist praktisch unzerstörbar. Es gibt nur eine Essenz, mit der man das Edelmetall chemisch vollständig auflösen kann. Sie heißt Königswasser, eine Mischung aus Salzsäure  und Salpetersäure.

Prof. Martyn Poliakoff von der University of Nottingham zeigt in einem Video, wie so etwas aussieht.

Goldreporter

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Nouriel Rubini: “EU-Rettungsfonds reicht nicht für Spanien aus”

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Bau-Ruine: Das Platzen der Immobilenblase führte zur Banken- und Wirtschaftskrise in Spanien (Bild: Goldreporter)

Der Universitätsprofessor geht davon aus, dass der EU-Rettungsschirm deutlich vergrößert werden muss, wenn Spanien gerettet werden soll.

“Spanien ist zu groß, um fallen gelassen zu werden, aber auch zu groß, für einen Bail-Out”, erklärt Nouriel Roubini in einem aktuellen TV-Interview mit dem Nachrichtendienst Bloomberg.

Der bekannte US-Ökonom befürchtet, dass der EU-Rettungsfonds mit einem Umfang von derzeit 750 Milliarden Euro nicht ausreichen wird, wenn es in Spanien zu einem Bankenansturm kommen sollte.

“Wenn die Europäer an diesem Wochenende nicht entscheiden, den Rahmen der offiziellen Ressourcen zu erhöhen, dann werden wir in den kommenden Wochen eine Verschlechterung der  spanischen Spreads sehen”, so Roubini. Gemeint ist damit der Aufschlag, den die spanische Regierung zur Staatsfinanzierung gegenüber Staatsanleihen von Gläubigern bester Bonität zahlen muss.

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Die neuen Silber- und Goldmünzen der Perth Mint (Video)

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Ein Image-Video der australischen Münzprägeanstalt Perth Mint zeigt die neuen Motive der Goldmünzen und Silbermünzen des Jahrgangs 2011 sowie die Känguru-Goldbarren-Kollektion.

Goldreporter

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Die 15 wichtigsten Dinge, die jetzt den Goldpreis bewegen

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American Gold Eagle: Die Amerikaner haben großen Einfluss auf den Goldpreis, doch die Macht der Asiaten wächst ständig. (Foto: Goldreporter)

Goldreporter hat die 15 wichtigsten Einflussfaktoren auf den Goldpreis untersucht und nennt Wahrscheinlichkeiten für das Eintreten der Ereignisse.

Welche Meldungen und Ereignisse werden in den kommenden Wochen und Monaten Einfluss auf den Goldpreis haben? Goldreporter hat die wichtigsten Goldpreis-Determinanten untersucht und nennt die von der Redaktion subjektiv empfundenen Wahrscheinlichkeiten.

1. Asien
Asiatische Großinvestoren, inklusive Notenbanken, kaufen derzeit permanent Gold und Silber. Als Indiz darf die Kursentwicklung während der asiatischen Handelszeiten gelten, nach Börsenschluss in den USA und Europa. In diesem Zeitraum steigt der Gold- und Silberpreis regelmäßig an. Vor allem der Goldhunger der Chinesen ist weiter groß. Der Goldmarkt wurde hierfür gegenüber dem Ausland geöffnet.

Tendenz: Goldpreis steigt
Wahrscheinlichkeit: hoch

2. China
Erhöht China den Leitzins? Bislang hat sie nur die Mindestreserve-Anforderungen der Banken erhöht. Die mögliche Meldung über höhere Zinsen in China könnte von den westlichen Währungshütern als Vorwand genutzt werden, um den Goldpreis zu drücken.

Tendenz: Goldpreis fällt
Wahrscheinlichkeit: mittel

3. Euro-Krise
Die EU-Länder haben sich grundsätzlich auf einen permanenten Rettungsmechanismus geeinigt. Die Europäische Zentralbank muss ihr Kapital aufstocken, um die eigene Bilanz zu stärken. Das reduziert die Gewinne der nationalen Institute, die traditionell an das Finanzministerium der Länder über wiesen werden. Folge: geringere Staatseinnahmen, höhere Schuldenlast. Außerdem: Weitere Länder stehen vor einer (weiteren) Rückstufung ihrer Bonitätsnoten. Ergebnis: Die Gesamtverschuldung steigt immer weiter an.

Tendenz: Goldpreis in Euro steigt
Wahrscheinlichkeit: hoch

4. Fed
Die amerikanische Notenbank (das Federal Reserve System) wird weiterhin alles tun, um Deflation zu verhindern und Inflation zu erzeugen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Zentralbanken mit ihren Maßnahmen immer überschießen. Zinsen werden zu lange zu niedrig gehalten. Der Aufkauf von Staatsanleihen war als kurzfristige Liquiditätsmaßnahme geplant und artet jetzt zum Dauerengagement aus. Höchste Inflationsgefahr.

Tendenz: Goldpreis steigt
Wahrscheinlichkeit: hoch

5. Griechenland
Ein Generalstreik folgt auf den nächsten. Die griechische Bevölkerung wehrt sich gegen die verordneten Sparmaßnahmen zu Ungunsten der Menschen im Land. Ein Wirtschaftsaufschwung findet nicht statt. Die griechischen Schulden steigen weiter an. Die Belastung für die EU-Bürgen und den Euro bleibt. Griechenland – als erster offizieller EU-Pleite-Staat – steht repräsentativ für weitere EU-Länder, denen das gleiche Schicksal droht.

Tendenz: Goldpreis in Euro steigt
Wahrscheinlichkeit: hoch

6. Inflation
In China ist sie bereits wieder über 4 Prozent geklettert. Auch in Euroland war die offizielle Inflationsrate  zuletzt leicht erhöht 1,5 Prozent. Früher oder später wird die Teuerungswelle kommen. Die Frage ist nur, wodurch sie ausgelöst wird: Crack-Up-Boom („Geld raus, bevor der Euro crasht“) oder Güterknappheits-Liquiditätsschwemmen-Inflation. Nur ein Teil der Inflationserwartung ist im aktuellen Goldpreis enthalten.

Tendenz: Goldpreis steigt
Wahrscheinlichkeit: hoch

7. Konjunktureinbruch
Kommt der gefürchtete Double-Dip? Ein erneutes Einbrechen der Weltkonjunktur würde so gut wie alle Asset-Preise belasten und die Staatshaushalte erneut auf eine harte Probe stellen. Anders als beim letzten Einbruch Ende 2008 stünde damit nicht nur das Banken- und Finanzsystem vor dem Zusammenbruch.

Tendenz: Preise der Industriemetalle fallen, Goldpreis steigt
Wahrscheinlichkeit: mittel/hoch

8. Lieferausfall / Akute Metallknappheit
Kommt es zum Run auf physisches Gold, bei dem bestehende Gold-Forderungen nicht oder nur zu exorbitanten Preisen bedient werden können? Dies beträfe alles im Umlauf befindliche „Papiergold“, inklusive der Gold-ETFs (Exchange Traded Fonds) und den am Terminmarkt gehandelten Kontrakten.

Tendenz: Goldpreis explodiert
Wahrscheinlichkeit: kurzfristig mittel / langfristig groß

9. Minenproduktion
Die wichtigste Komponente des Goldangebots hat starken Einfluss auf den Goldpreis. Hochgradige Goldlagerstätten werden kaum mehr gefunden. Die Bergbauunternehmen können ihren Output nur noch mit erheblichem Mehraufwand steigern, dazu benötigen sie einen hohen Goldpreis. Ein fallender Goldpreis senkt dagegen unmittelbar das Goldangebot. Und das stagniert so oder so seit Jahren.

Tendenz: Goldpreis steigt langfristig
Wahrscheinlichkeit: hoch

10. Nahost- und Fernost-Konflikt
Das Atomprogramm des Iran. Der Dauerkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Der neue potenzielle Kriegsschauplatz in und um Korea. Die Spannungen in diesen Krisengebieten können sich jederzeit verschärfen. In einem früheren Artikel wiesen wir jedoch darauf hin, dass solche Konflikte in der Regel nur kurzfristig Einfluss auf den Goldpreis haben und die Effekt-Richtung oft nicht eindeutig ist.

Tendenz: unklar
Wahrscheinlichkeit: mittel/hoch

11. Politik
Mehrwertsteuer auf Goldmünzen und Goldbarren? Neuer Goldstandard? Komplettes Goldverbot? Die Regierungen könnten allerhand unternehmen, um gezielt Einfluss auf die (lokalen) Goldmärkte zu nehmen und die Währung zu stützen. Der Politik ist vieles zuzutrauen. Aber bevor Maßnahmen wie diese überhaupt in Erwägung gezogen werden,  muss sich die Krise erst noch erheblich verschärfen. Die tatsächliche Durchsetzbarkeit ist dann noch ganz andere Sache. Wohin flüchten eigentlich Politiker mit ihrem Vermögen, wenn der Anleihenmarkt kollabiert?

Tendenz: unklar
Wahrscheinlichkeit: niedrig

12. Spekulation
Immer mehr große Money Manager müssen ins Gold. Nicht nur weil man dadurch Positionen gegen Wertverlust absichert, sondern auch aufgrund der erwarteten Wertentwicklung des Edelmetalls. Dauerhafte Preise oberhalb von 1.400 Dollar pro Feinunze dürften diese Entwicklung fördern. Die Goldblase kommt, aber derzeit sind wir noch weit davon entfernt.

Tendenz: Goldpreis steigt
Wahrscheinlichkeit: hoch

13. Terminmarkt
Erhöhen die US-Banken erneut ihre Short-Positionen am Warenterminmarkt und üben so wieder größeren Druck auf den Goldpreis aus? Werden erneut die Regeln geändert und der Terminmarkt für zahlreiche Händler erschwert, bei der Anhebung der Margins (Sicherheitsleistungen)?

Tendenz: Goldpreis fällt immer wieder kurzfristig
Wahrscheinlichkeit: hoch

14. US-Ökonomie
Wenn in den USA wirtschaftlich nichts voran geht, wird die Fed weiter Geld aus dem Nichts drucken (Quantitative Easing/Aufkauf von Staatsanleihen). Sollte die Wirtschaft dann tatsächlich anspringen, drohen verheerende Inflationsraten und die Zinsen müssen steigen. Der für die Goldpreis-Entwicklung entscheidende Realzins (Leitzins minus Inflationsrate) wird niedrig oder negativ bleiben. Lesen Sie hierzu unseren Artikel Darum kann der Goldpreis auch in einer Deflation steigen!

Tendenz: Goldpreis steigt
Wahrscheinlichkeit: hoch

15. Zentralbanken
Erstmals seit zwei Jahrzehnten traten die Zentralbanken in diesem Jahr als Nettokäufern auf dem Goldmarkt auf. Zentralbankverkäufe waren seit dem Jahr 2000 immer eine bedeutende Komponente des weltweiten Goldangebots. Während des letzten Gold-Booms bis Anfang der 80er-Jahre befeuerten die Notenbanken mit eigenen Käufen den Goldpreis. Das dürfte auch in der kommenden Zeit der Fall sein. Auf der anderen Seite wird von ihnen immer wieder  kurzfristig mit Goldmarkt-Interventionen Druck auf den Goldpreis ausgeübt.

Tendenz: Goldpreis steigt mittel- und langfristig / Kurzfristiger Druck auf den Goldpreis
Wahrscheinlichkeit: hoch

Fazit: Die Aussichten auf einen steigenden Goldpreis in den kommenden Monaten überwiegen in der Anzahl der aufgeführten Argumente deutlich. Jedes Ereignis, dass einen steigenden Goldpreis impliziert, kann dazu beitragen, dass der Run auf Goldbarren und Goldmünzen (wieder) losgeht. Auch wenn der Markt immer für Überraschungen gut ist. Goldanleger dürften nun wissen, worauf sie sich einlassen. Alles Geldvermögen ist in Gefahr. Echtes Gold und Silber (Münzen und Barren) in tatsächlichem Besitz, sind nach wie vor der beste Vermögensschutz.

Goldreporter

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Kapitalerhöhung der EZB: Auch der Goldpreis spielt angeblich eine Rolle

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EZB-Zentrale in Frankfurt: Auch der "volatile Goldpreis" wird als Begründung für die Kapitalerhöhung vorgebracht.

Der fleißige Aufkauf europäischer Staatsanleihen und die Stützung des Euro hinterlässt spuren. Die Europäische Zentralbank lässt sich von den nationalen Instituten ihr Grundkapital verdoppeln.

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat heute die Aufstockung des eigenen Stammkapitals um 100 Prozent bekanntgegeben.

Per 29. Dezember müssen die nationalen Zentralbanken des Euro-Systems damit gemeinsam 5,76 Milliarden Euro nachschießen.

Auf die Deutsche Bundesbank entfallen als größter Geldgeber 1,09 Milliarden Euro. Dieser Betrag wird den Bundesbank-Gewinn schmälern, der jedes Jahr an das Bundesfinanzministerium überwiesen wird. Herr Schäuble kann sich somit auf ordentlichen Mindereinnahmen aus dieser Quelle einstellen.

Die nächstgrößten EZB-Kapitalgeber sind Bank of England (836 Mrd. Euro), Banque de France (819 Mrd. Euro) und Banca d’Italia (719 Mrd. Euro).

Interessant ist die Begründung der Kapitalerhöhung: “Die Kapitalerhöhung wird im Zuge steigender Volatilität von Wechselkursen, Zinsen und Goldpreisen sowie der Kreditrisiken als angebracht angesehen“, heißt es in der EZB-Pressemeldung vom heutigen Donnerstag.

Wenn die Volatilität des Goldpreises  zur Ausdünnung der Kapitaldecke beiträgt, wie es die EZB-Meldung impliziert, dann dürfte dies eine erneute Bestätigung dafür sein, dass das europäische Währungsinstitut regelmäßig gezielte Goldmarkt-Interventionen durchführt.

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Altkanzler Schmidt: „Die Abschaffung der D-Mark haben wir damals nicht gewollt“

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Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hat während seiner Amtszeit zur Verwirklichung des Euro beigetragen. In der Sendung Maischberger erläutert er, welche Fehler damals von der Politik gemacht wurden. Schmidt ist dennoch ein Befürworter des Euro und er stellt auch der Europäischen Zentralbank ein gutes Zeugnis aus. Von Kanzlerin Angela Merkel hält er dagegen nicht allzu viel.

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Dieses Gold kaufen sich die Superreichen

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Aus Gold lassen sich auch wunderbar dekadente Geschenkobjekte formen.

Gold ist nicht gleich Gold. Wenn die reichsten Anleger zu Weihnachten Gold kaufen, dann darf es ruhig etwas dekadenter sein.

Schwere Goldmünzen, verpackt als Knallbonbon. Ein Spielzeugauto aus reinem Gold. Wenn die Superreichen zu Weihnachten Gold kaufen, dann müssen es keine schnöden Goldmünzen oder Goldbarren sein. Dafür sorgen diverse Goldanbieter weltweit.

Die britische Royal Mint etwa bietet für exklusive Kunden eine Sonderedition der bekannten Sovereign-Goldmünzen an: Fünf 5-Pfund-Sovereigns (jeweils 39,94 Gramm schwer) verpackt in ein überdimensioniertes Knallbonbon. Preis: 10.000 Pfund (11.770 Euro).

Noch etwas kitschiger und exklusiver mögen es die Chinesen. Ein Gold-Shop in Nanjing, östliche Provinz, verkauft einen Miniatur-Sportwagen aus reinem Gold. Der Renner ist fünf Kilo schwer und wird zum Preis von 3 Millionen Yuan angeboten. Das sind rund 340.000 Euro.

Auch leicht verspielt: Die 18-Karat-Edition des Brettspiel-Klassikers Monopoly. Rund zwei Millionen Dollar müsste man für dieses Meisterwerk der Handwerkskunst ausgeben. Derzeit ist es allerdings ein unverkäufliches Ausstellungsstück des Museum of American Finance in New York.

Für Genießer: 200 Gramm Schweizer Schokolade, dekoriert mit 24-karätigem Blattgold. Eine Schachtel mit acht Pralinen kostet 75 Euro.

Eine Aufgeld-Berechnung sparen wir uns an dieser Stelle.

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UBS erhöht Goldpreis-Prognose wegen Währungs-Aspekt

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Vreneli-Goldmünze: Gold ist eine Währung, das wissen die Schweizer ganz genau!

Die Schweizer Großbank erwartet einen Goldpreis von 1.550 Dollar im kommenden Jahr, weil sich Gold derzeit mehr wie eine Währung als wie ein Rohstoff verhalte.

Mit der Schweizer UBS hat eine weitere Investmentbank ihre Goldpreis-Prognose angehoben. Für das kommende Jahr erwartet das Institut einen Goldpreis von 1.550 US-Dollar. In einer früheren Prognose war man von 1.400 Dollar ausgegangen.

“Wir erwarten eine Fortsetzung der europäischen Schuldenkrise und des Quantitative Easing [Ankauf von Staatsanleihen durch Notenbanken, Anm. d. Red] und, dass das anhaltende Sicherheitsbedürfnis die Investmentnachfrage befeuert. Das absolute Vertrauen in die Papierwährungen bleibt wackelig. Gold verhält sich derzeit eher wie eine Währung, als wie ein Rohstoff”, sagt UBS-Analyst Julien Garran.

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Europäische “Goldreserven” sinken um 29 Millionen Euro

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In der Woche vom 6. Dezember sank die Position “Gold und Goldforderungen” in der konsolidierten Bilanz der Europäischen Zentralbank auf 334,38 Milliarden Euro.

Eine Zentralbank des Eurosystems hat in der vergangenen Woche Gold im Wert von 29 Millionen Euro verkauft. Die Position “Gold und Goldforderungen” in der konsolidierten Bilanz der Europäischen Zentralbank fiel um den entsprechenden Betrag auf nun insgesamt 334,38 Milliarden Euro. Das meldet die Europäischen Zentralbank.

Der Goldverkauf wurde im Rahmen des Central Bank Gold Agreement durchgeführt (CBGA 3), dass den unterzeichnenden Banken erlaubt, noch bis 2014 gemeinschaftlich 400 Tonnen Gold pro Jahr zu verkaufen.

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Euro setzt zur Trendwende an

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Mit dem gestrigen Kurssprung gegenüber dem US-Dollar hat sich der Euro aus dem kurzfristigen Abwärtstrend befreit.

Am gestrigen Montag stieg der Euro gegenüber dem US-Dollar um 1,2 Prozent. Mit dem rasanten Kursanstieg brach der Euro-Dollar-Chart aus dem kurzfristigen Abwärtstrendkanal aus, der sich Anfang November gebildet hatte.

Gleichzeitig passierte der Euro die 200-Tage-Linie und notierte am Dienstagmittag auf der Höhe des 50-Tage-Durchschnitts bei $ 1,346. Sollte diese Marke auf Tageschlusskursbasis nachhaltig durchbrochen werden, dann hat der Euro-Dollar-Kurs aus charttechnischer Sicht weiter Luft nach oben.

EUR-USD-Chart, 1 Jahr

Der nächste bedeutende Widerstand lauert erst auf dem Niveau von $ 1,3659. Unterstützungslinien verlaufen bei $ 1,3407 und $ 1,3283.

Ausblick: Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar eine kurzfristige Kehrtwende vollzogen und hat jetzt wieder etwas Luft nach oben. In den kommenden Tagen ist mit einer weiteren Kurserholung zu rechnen.

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Société Générale: Gold wird besser laufen als Silber

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Wohin bewegt sich die Gold-Silber-Ratio? (Foto: artSILENSEcom - Fotolia.com)

In einem  Bloomberg-Artikel erklärt eine Analystin des französischen Bankhauses, warum die zuletzt stark gefallene Gold-Silber-Ratio in den kommenden Monaten wieder steigen könnte.

Mit einer Gold-Silber-Ratio von 46,6 wurde am 7. Dezember ein neues Vier-Jahres-Hoch erreicht. Derzeit muss man 47 Unzen Silber auf den Tisch legen, um damit 1 Unze Gold zu kaufen.

Die französische Großbank Société Générale erwartet nun, dass Gold gegenüber Silber wieder deutlich an Wert gewinnt.

„Die Gold-Silber-Ratio hat bei 47,5/46 eine wichtige Unterstützung erreicht. Gold wird Silber  überflügeln bis auf 56/58“, erklärt die Chart-Analystin Stephanie Aymes gegenüber Bloomberg. Sie sähe “bullische Divergenzen” im untersuchten Chart. Genaue Zeitangaben werden nicht gemacht.

Der Goldpreis hat seit Jahresanfang gut 26 Prozent zugelegt (in Euro: +35%). Silber stieg um 73 Prozent (+85% in Euro).

Die positiven Kursaussichten für Silber wurden von vielen Marktbeobachtern zuletzt auch mit dessen Eigenschaft als Industriemetall begründet. Die verbreitete Ansicht: Halte der Aufschwung an, dann werde der Preis des weißen Metalls stärker profitieren als Gold.

So gesehen steckt in der charttechnischen Prognose von Société Générale möglicherweise auch eine versteckte fundamental-analytische Annahme. Nämlich die, dass der weltweite Wirtschaftsaufschwung im kommenden Jahr gegebenenfalls erneut zum Erliegen kommt.

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Goldproduktion in Südafrika fällt um 4,1 Prozent

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In Südafrika wird immer weniger Gold produziert (Foto: Rand Refinery)

Gegenüber dem Vorjahr fördert der einstige Produktionsweltmeister Südafrika deutlich weniger Gold. Im aktuellen Quartalsvergleich sieht es etwas besser aus. Grund: der hohe Goldpreis.

Bergbauunternehmen steuern mit dem Goldabbau den größten Teil zum weltweiten Goldangebot bei. Doch die Fördermengen stagnieren seit einigen Jahren. Auch in Südafrika, dem ehemals größten Goldproduzenten der Welt.

Das Land leidet derzeit besonders unter der mangelhaften Stromversorgung in den Abbaugebieten, sowie unter zahlreichen sicherheitsbedingten Minen-Schließungen. Daneben werden die Lagerstätten immer unergiebiger. Große neue Goldvorkommen werden nicht entdeckt.

Die Konsequenz: Per Ende September produzierten südafrikanische Bergbauunternehmen im Jahresvergleich 4,1 Prozent weniger Gold. Der hohe Goldpreis sorgte jedoch im vergangenen, dritten Quartal für eine leichte Erholung. Dadurch konnten einige ältere Minen wieder rentabel fördern.

50.504,3 Kilogramm Gold wurden laut Südafrikas Branchenverband Chamber of Mines von Juli bis September aus der Erde geholt. Das waren 2,1 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2010.

2009 ist die Goldproduktion des Landes aber bereits um 5,9 Prozent geschrumpft. Südafrika war damit nur noch auf Platz vier der größten Goldfördernationen, hinter China, Australien und den USA.

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Silber-Markt: US-Banken haben Short-Positionen massiv reduziert

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Anfang Dezember handelten Banken weniger Silber und Gold am amerikanischen Warenterminmarkt. Vor allem US-Banken verkauften deutlich weniger Silber auf Termin. Dass Goldpreis und Silberpreis zuletzt deutlich stiegen, passt ins Bild.

In den vergangenen Jahren konnte man regelmäßig eine Korrelation zwischen den Termingeschäften der US-Banken und dem Goldkurs beobachten. Bauten die Institute ihre Short-Positionen an der US-Warenterminbörse COMEX in Form von Futures auf, so korrespondierte dies mit einer mehr oder weniger starke Konsolidierung des Goldpreises. Wurden Vorwärtsverkäufe reduziert, dann stiegen die Goldpreis und Silberpreis oft wieder deutlich.

Seit August 2010 halten sich die US-Banken am Terminmarkt deutlich zurück. Nicht, dass sie gar kein Gold und Silber mehr vorwärtsverkaufen würden. Sie taten es weiter, aber auf einem mehr oder weniger unveränderten Niveau. Das geht aus dem Bank Participation Report der US-Warenterminmarkt-Aufsicht CFTC hervor.

Keine Expansion am Terminmarkt
Anfang Dezember verkauften vier US-Banken an der COMEX über Futures-Kontrakte 421,72 Tonnen Gold auf Termin (135.602 Kontrakte). Das waren 5,7 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt im November ( 447,12 Tonnen/143.768 Kontrakte). Im gleichen Zeitraum stieg der Goldpreis um 5 Prozent, von 1.358 Dollar am 2. November auf 1.426 Dollar am 7. Dezember.

Goldhandel an der COMEX: Vorwärtsverkäufe der US-Banken stagnieren auf hohem Niveau.

Der Open Interest, also das Gesamtvolumen aller offenen Termingeschäfte (Nicht-Banken mit eingerechnet), fiel von 618.381 auf 603.632 Kontrakte. Ein Minus von 2,38 Prozent.

Silbermarkt im Fokus
Interessante Beobachtungen kann man auch bei Silber machen.  Der Open Interest fiel in den vergangenen 4 Wochen um 13,2 Prozent. Die von US-Banken gehaltenen Short-Positionen auf Silber sanken von 30.760 auf 26.332 Kontrakte. Ein Rückgang um 14,39 Prozent. Daraus ließe sich schließen, dass US-Banken in den vergangenen Wochen am Futures-Markt massiv Short-Positionen eingedeckt haben (rückläufige Short-Positionen bei rückläufigem Gesamthandel).

Der Anteil der Vorwärtsverkäufe von US-Banken am gesamten Open Interest ist seit Mai 2010 von 27,9 Prozent auf nun 19,1 Prozent zurückgegangen. Die Marktkonzentration ist damit zwar immer noch hoch. Sie ist aber merklich gefallen.

Der Fall JP Morgan
Wie wir wissen, ist JP Morgan Chase & Co. bei Gold und Silber der mit Abstand größte Akteur am Warenterminmarkt. Der US-Großbank wird vorgeworfen, den Silberpreis gezielt über die Terminbörse manipuliert zu haben. Dazu laufen Gerichtsverfahren in den USA.

Was wir derzeit an den Märkten sehen (weniger Silberverkäufe der US-Banken am Terminmarkt, stark steigender Silberpreis) würde zur Theorie passen, dass der Druck auf den Silberpreis deshalb abnimmt, weil die US-Banken ihre Terminverkäufe in den letzten Monaten deutlich zurückgefahren haben.

Tatsache ist: Seit dem 1. Mai, dem Tag an dem US-Justiz Manipulationsvorwürfe gegen JP Morgan vorbrachte, ist der Silberpreis um 74 Prozent gestiegen (von $16,50 Dollar auf $28,74 Dollar). Die Short-Positionen der US-Banken sind im gleichen Zeitraum um 23,5 Prozent zurückgegangen.

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Könnte Deutschland die D-Mark wieder einführen? (Video)

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Die europäische Schuldenkrise nimmt ihren Lauf. Der Euro gerät weiter unter Beschuss. Diskussionen und Beiträge in den Publikumsmedien über die mögliche Wiedereinführung der D-Mark häufen sich.

Im Grunde genommen es egal, welchen Namen die Währung trägt. Solange unser Geld keine wie auch immer geartete physische Deckung hat, wird sich die Schuldenproblematik nicht dauerhaft lösen lassen.

Dennoch wird nun  in den Publikumsmedien immer offener über eine mögliche Rückkehr der Deutschen zur D-Mark erörtert. Zahlreiche Talkrunden beschäftigten sich in der vergangenen Woche unter anderem mit dem brisanten Thema. Beispiel: Ein kurzer Beitrag aus der TV-Sendung Maybrit Illner.

VIDEO NICHT MEHR VERFÜGBAR

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