IWF verkauft im Mai 15 Tonnen Gold
Im vergangenen Mai ist weiteres Gold aus dem IWF-Verkaufsprogramm auf den Markt gelangt. Russland baute dagegen seine Reserven weiter aus.
Im vergangenen Mai ist weiteres Gold aus dem IWF-Verkaufsprogramm auf den Markt gelangt. Russland baute dagegen seine Reserven weiter aus.

Die Goldpreisentwicklung in den vergangenen Tagen war erneut von erheblichen Turbulenzen begleitet. Immer wieder nach Handelsstart am New Yorker Terminmarkt und auch im weiteren Handelsverlauf kam es zu deutlichen, fast automatisierten Kurseinbrüchen. Anleger, die den Markt schon länger beobachten, kennen das bereits und lehnen sich entspannt zurück.

Die 20-Euro-Goldmünze “Eiche” aus der Serie “Deutscher Wald” wird zum Preis von 151 Euro ausgegeben. Die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland versendet noch bis 8. Juli die Zahlungsaufforderungen an die Vorbesteller.
Japan ist der größte Schuldenmacher unter den Industrienationen. Das Land gehört zu den bedeutendsten Exporteuren und die Bevölkerung zu den größten Sparern der Welt. Es gibt also viele Ähnlichkeiten zur deutschen Volkswirtschaft. Das gilt allerdings nicht für den Goldkauf.
Per Ende März 2010 hielt das US-Bankhaus JP Morgan Chase Gold-Derivate im Wert von 84,25 Milliarden US-Dollar. Die meisten Papiere hatten eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
Am 1. Juli 1990 wurde die D-Mark in der DDR eingeführt. Eine ZDF-Reportage dokumentiert dieses historische Ereignis. Die Erkenntnisse sind im Nachhinein auch für mögliche Währungsumstellungen in Zukunft hochinteressant.

Der World Gold Council veröffentlichte in der vergangenen Woche neue Zahlen zu den weltweiten Währungsreserven. Unerwartete Daten kamen aus Saudi-Arabien. Bereits vor einem Jahr hatte ein asiatisches Land seine Goldreserven überraschend stark nach oben angepasst.
In einem Interview mit der WirtschaftsWoche rät der renommierte Investment-Profi Marc Faber den Deutschen, nicht auf eine neue D-Mark zu warten, sondern Gold und Silber zu kaufen.

Im ersten Quartal 2010 erhöhte sich der Gesamtwert der von amerikanischen Geschäftsbanken gehaltenen Finanzderivate um 1,7 Prozent auf 216,6 Billionen Dollar. JP Morgan ist weiterhin der größte Player im Handel mit diesen „Wettscheinen“.

Ex-FAZ-Redakteur Udo Ulfkotte berichtet über seine Erkenntnisse bezüglich einer möglichen Rückkehr zur Deutschen Mark.