Montag,02.März 2026
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Gold und Silber: Höchste Zeit für den persönlichen Rettungsfonds

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Goldmünzen und Silbermünzen (Foto: Evan Luthye - Fotolia)
Goldmünzen und Silbermünzen (Foto: Fotolia)

Die Europäische Transferunion nimmt immer konkretere Formen an. Auf den deutschen Steuerzahler kommen erhebliche Lasten zu. Rette sich, wer kann!

Langsam muss man sich fragen, wie hoch das Ende der Fahnenstange eigentlich hängt. Die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen entwickeln sich unbeeindruckt vom gerade verabschiedeten permanenten Euro-Rettungsschirm weiter Richtung Norden.

Papiere wie die von Griechenland, Irland und Portugal notieren mit Werten zwischen 8,5 Prozent (Portugal) und 12,8 Prozent (Griechenland) auf Ramsch-Niveau – auch dank der mehrfachen Abstufung durch diverse Ratingagenturen.

Am Ende wird der Rettungsfonds (ESM) und die Europäische Zentralbank die hochriskanten Schuldscheine aufkaufen müssen. Letztere wird damit ihre bereits aufgeblähte Bilanz weiter verlängern (Bilanzsumme seit 2007 mehr als verdoppelt).

Wo das hinführt wissen wir von Tag zu Tag genauer. Denn in der bekannten Salami-Taktik wird den Deutschen ein immer größerer Teil der EU-Lasten aufgebürdet. 27 Prozent der ESM-Rettungskosten gehen auf unsere Kappe.

Ja, Deutschland ist der Zahlmeister Europas. Und immer wieder wird darauf verwiesen, dass wir doch am meisten vom Euro profitieren. Wie viel dieses „Gewinns“ jedem einzelnen von uns übrig bleibt, werden wir sehen, wenn das Euro-Schuldenhaus zusammenbricht.

Und eines können wir jetzt schon versprechen, für alle die kein Gold und Silber besitzen, dürfte die Endabrechnung ziemlich schmerzhaft werden. Investieren Sie also weiter regelmäßig in ihren ganz persönlichen Rettungsfonds.

Goldreporter

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Wie deutsche Banken und Politiker die Finanzkrise befeuerten (Video)

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Ein ausführlicher TV-Beitrag dokumentiert die aktive Beteiligung deutscher Banken und Finanzpolitiker an der Finanzkrise, deckt die Zusammenhänge mit der aktuellen Euro-Krise auf und beschreibt, wie sich die Politik zum verlängerten Arm der Finanzindustrie machen ließ.

Bereits vergessen? Deutsche Banken waren nicht (nur) Opfer, sondern Mittäter in der Weltfinanzkrise, die das gesamte Finanzsystem Ende 2008 bis kurz vor den Abgrund führte. Deutsche Politiker ließen sie gewähren.

Nicht nur Privatanlegern wurden hochriskante Papiere als vermeintlich sichere Investments verkauft. Auch deutsche Städte und Kommunen ließen sich von der Finanzindustrie zum Zocken verleitet.

Die kleinsten Landesbanken (Sachsen LB, HSH Nordbank) gehörte zu den gierigsten Spekulanten. Alle jonglierten mit Summen, die einem Vielfachen ihres Eigenkapitals entsprachen und alle mussten vom Steuerzahler gerettet werden.

Ein TV-Beitrag vom September 2010 dokumentiert die aktive Beteiligung deutscher Banken an der Weltfinanzkrise. Der Titel: „Zocken, bis der Staat hilft. Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?“

In der Reportage kommen auch ehemalige Manager von Lehman-Brothers und der Rating-Agentur Moody’s zu Wort.

http://www.youtube.com/watch?v=ahe23-5ckwY

Goldreporter

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Goldman Sachs: Aktueller US-Jobreport hat keinen Einfluss auf Fed-Politik

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Dollar-Regen: Was entscheidet die Fed Ende April beim nächsten FOMC-Meeting? (Foto: Fotolia)

Am Freitag meldete das amerikanische Labor Department die niedrigste US-Arbeitslosenquote seit März 2009. Der Chefökonom von Goldman Sachs erwartet deshalb aber unmittelbar keine straffere US-Geldpolitik.

„Insgesamt eine ordentlicher Arbeitsmarkt-Bericht, aber keine große Überraschung“, urteilt Jan Hatzius, (deutsche) Chef-Ökonom des Bankenriesen Goldman Sachs. Das US-Arbeitsministerium hatte am Freitag bekanntgegeben, dass im März angeblich 216.000 neue Jobs in den USA geschaffen wurden. Das waren 15.000 Arbeitsplätze mehr, als im so genannten Konsens der Analysten erwartet worden war. Die offizielle Arbeitslosenquote fiel damit auf 8,8 Prozent. Der niedrigste Stand seit März 2009.

„Unserer Ansicht nach werden die aktuellen Arbeitsmarktzahlen keinen unmittelbaren Effekt auf den geldpolitischen Ausblick haben“, so Hatzius gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg.

Im Zuge der Bekanntgabe der neuen Jobdaten stiegen die Börsenkurse in den USA, der Euro/Dollar-Kurs und die Edelmetallkurse gaben zunächst deutlich  nach, erholten sich aber im späten Handel wieder.

Der Goldpreis schloss am Freitag bei 1.428,90 Dollar (1.002,80 Euro). Der Silberpreis beendete die Woche mit 37,83 Dollar (26,55 Euro).

Am 29. April wird der Offenmarktausschuss des Federal Reserve Systems (FOMC) seine nächsten Schritte in Sachen Geldpolitik bekanntgeben. Bekannte Kritiker, wie der Fonds-Manager und Buchautor Marc Faber, erwarten, dass die Fed Wirtschaft und Staat noch für lange Zeit durch den Aufkauf von US-Staatsanleihen stützen wird: QE3 wird kommen und auch QE18 (Video).

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Goldpreis-Statistik: So entwickelt sich das Edelmetall im April

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Ist der April ein guter Monat, um Gold zu kaufen? Die 39-jährige Goldpreis-Statistik gibt Aufschluss über mögliche saisonale Muster bei der Goldpreis-Entwicklung.

Der Goldpreis stieg im vergangenen Monat um 1,5 Prozent. Er schnitt damit deutlich besser ab, als im Durchschnitt der vergangenen 39 Jahre (-0,62 Prozent). Was bringt der April?

Zwischen 1972 und 2010 stand der Goldpreis Ende April durchschnittlich 0,19 Prozent höher als im vorangegangenen Monat.  Zum überwiegenden Teil (21- von 39-mal) sprang im April ein Plus heraus.

Nur zweimal (1994, 2003) fiel das Jahrestief auf einen Tag im April. Ebenso selten wurde ein Jahrestief in dem Monat erreicht (1995, 1998).

Den besten April erlebten Goldanleger 1982. Der Goldpreis gewann seinerzeit 11,31 Prozent. Am schlechtesten in den vergangenen 39 Jahren lief es 2008 mit einem Minus von 7,42 Prozent.

Eine grafische Übersicht über die Goldpreisentwicklung im Aptil seit 1972 erhalten Sie in der folgenden Abbildung.

Hinweis: Alle Goldpreise in US-Dollar, London Fix A.M.

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Mal was anderes: „Finger weg von Gold“

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Tröt - Finger weg vom Gold, wenn Sie nicht musikalisch sind! (Foto: psamtik - Fotolia)

Der Vorstand des Instituts für Vermögensaufbau meint, dass Gold zum reinen Spekulationsobjekt verkommen  sei. Ein Vermögensverwalter aus München glaubt, dass Japan vor dem Hintergrund des Atom-GAU seine Goldreserven verkaufen muss. Warum nicht mal ein paar Argumente gegen den Goldkauf anhören?

Angesichts der steigenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten (Euro-Krise, Japan, Libyen) verbreitet die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) Durchhalteparolen für Aktienbesitzer und warnt vor dem Goldkauf. Aufgrund der robusten Weltkonjunktur sollten Privatanleger keinesfalls ins Gold flüchten, zitiert die Südwest Presse den DSW-Pressesprecher (Headline: „Experten raten: `Finger weg von Gold´).

Die Redakteure des schwäbischen Nachrichtendienstes haben nach weiteren Argumenten gegen den Goldkauf gesucht. Und mit Michael Reuss, Vermögensverwalter in München, fanden sie noch einen willigen Sprecher. „Ein Umschichten in Gold kann viel mehr schaden als nützen“, meint der. Japan halte ja immese Goldbestände und die müsse das Land im Zuge der Atom-Krise verkaufen, um den Wiederaufbau zu finanzieren. Das werde den Goldpreis belasten.

„Gold ist zum reinen Spekulationsobjekt geworden, Finger weg!“, darf dann noch der Vorstand des Instituts für Vermögensaufbau, Andreas Beck, argumentieren.

Gold und andere Edelmetalle seien eher eine Beruhigungspille für echte Krisenzeiten als ein Schutz vor Geldentwertung, sagt dann noch Philippe Hollinger, Volkswirt beim Bankhaus Metzler.

Wir lassen die Aussagen einfach einmal unkommentiert. Vielleicht möchten unsere Leser ja ein paar Zeilen dazu schreiben …

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Schnäppchen: 1-Gramm-Goldbarren in Scheckkarte integriert

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Praktisch und repräsentativ: 1-Gramm-Goldbarren in Plastik-Karte integriert.

Diese Scheckkarte wird überall akzeptiert, kann nie gesperrt oder überzogen werden und ist garantiert immer etwas wert! Ein deutscher Anbieter erlaubt es Anlegern, auf schicke und sogar günstige Art, Gold in Kleinstmengen zu kaufen.

In Krisenzeiten kann es nie schaden, einige Goldbarren in kleinster Größe vorrätig zu haben. Wer weißt, wie stark der Goldpreis noch anzieht? Der Wert einer Krügerrand-Goldmünze (beliebtestes Goldanlageprodukt) könnte Beträge übersteigen, auf die im Zweifel kein Landwirt, Gemüsebauer oder Handwerker mehr herausgeben kann.

Beim späten Verkauf ist man mit kleinen Goldstückelungen wesentlich flexibler. Und reine Goldplättchen von einem Gramm Gewicht, eignen sich hervorragend als werthaltiges Geschenk für Freunde und Verwandte.

Gold kaufen im Scheckkarten-Format
Die Mida Trading GmbH aus Potsdam sorgt derzeit mit einem neuen 1g-Goldbarren für Aufsehen. Das fingernagelgroße Anlagegold wurde in eine Plastikkarte im Scheckkartenformat integriert. Diese pfiffige Lösung hat auch noch allerlei praktische Vorteile.

Der kleine Goldbarren geht nicht so leicht verloren, ist sicher in stabiler Blisterfolie eingeschweißt und kann als Notgeld bequem in der Geldbörse mitgeführt werden. Die Rückseite der Karte dient gleichzeitig das Echtheits-Zerifikat mit den wichtigsten Angaben zu Gewicht und Feinheit.

1g-Goldbarren mit geringem Aufgeld
Mida bezieht das Gold aus Nadir Metal Rafineri A.S. in der Türkei. Die 1g-Goldbarren verfügen über eine Reinheit von 999,9 Promille und werden derzeit auch noch zu besonders günstigen Preisen angeboten.

36,60 Euro kostete der Scheckkarten-Minibarren am Donnerstagabend. Bei einem Goldpreis von 1.014 Euro (17 Uhr) betrug das Aufgeld gerade einmal 12 Prozent. Für ein Goldanlageprodukt in dieser Größe ist das ein echtes Schnäppchen. Üblich bei 1g-Goldbarren ist eher ein Aufgeld von 20 bis 30 Prozent.

Mida bewirbt die Ware als „wahrscheinlich Deutschlands günstigster 1-Gramm-Barren“. Wir konnten diese These nach ausgiebiger Recherche nicht widerlegen. Die edlen Gold-Karten kann man im Online-Shop der Mida Trading GmbH kaufen.

Goldreporter

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WGC: Indische Goldnachfrage kann auf 1.200 Tonnen jährlich steigen

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Goldschmuck: Indien und China sind die größten Gold-Konsumenten der Welt (Foto: Fotolia)

Ökonomischer Aufschwung und wachsender Wohlstand im Land könnten nach Ansicht des World Gold Council dazu führen, dass die Inder in zehn Jahre 30 Prozent mehr Gold kaufen als im Rekordjahr 2010.

Der World Gold Council (WGC) hat seine zweite Indien-Studie „India: Heart of Gold“ veröffentlicht. Darin gibt das Industrie-Sprachrohr eine Prognose über die Nachfrage-Entwicklung auf dem indischen Goldmarkt ab.

Nach Ansicht des WGC kann die Goldnachfrage in Indien bis zum Jahr 2020 auf 1.200 Tonnen jährlich steigen. Im vergangenen Jahr konsumierte Indien 960 Tonnen, so viel wie nie zuvor.

„Der Aufstieg der indischen Wirtschaftskraft wird Gold in seinem Herzen tragen, Indien besitzt bereits eine einzigartige Position auf dem weltweiten Goldmarkt und mit dem Anstieg des privaten Wohlstandes innerhalb der nächsten zehn Jahre, wird auch die Goldnachfrage steigen“, erklärt Ajay Mitra, Leiter des World Gold Council Indien und Mittlerer Osten.

Er stellt fest, dass die indische Goldnachfrage innerhalb der letzten zehn Jahre um 25 Prozent zugenommen hat, während der Goldpreis – in Indischen Rupien gemessen – im gleichen Zeitraum um 400 Prozent stieg.

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Türken kaufen lieber Gold, als zu sparen

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Die Türkei gehört zu vier größten Gold-Konsumenten der Welt (Foto: Anatoliy Samara - Fotolia.com)

In der Türkei gibt es unter Anlegern mittlerweile erhebliches Misstrauen gegenüber längerfristigen Geldanlagen bei Banken. Hochliquide Geldarten werden bevorzugt. Gold gehört dazu.

Auf jeden Türken, der im vergangenen Jahr ein Sparkonto führte, kamen vier Landsleute, die ihr Geld lieber in Gold und Bargeld hielten. Jene, die ihre Lire bei einer Bank einzahlten, legten ihr Geld nicht länger als einige Monate an. Zu diesem Ergebnis kommt eine von MasterCard Worlwide beauftragte Studie.

Das Misstrauen türkischer Investoren rührt auch von den Erfahrungen der Vergangenheit her. Als der türkische Premierminister Erdogan 2002 sein Amt antrat, betrug die Inflation in der Türkei bis zu 70 Prozent (45 Prozent im Jahresdurchschnitt). Im vergangenen Februar waren es allerdings nur noch 4,2 Prozent.

„Es ist schwer festsitzende Gewohnheiten zu verändert und Türken sind gerne liquide“, sagt Michael Gomez, Manager beim weltweit größten Fondsanbieter Pimco gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg.

Doch das Misstrauen sitzt offensichtlich tiefer. Durchschnittlich legten Türken ihr Geld laut der Umfrage nur noch für 1,7 Monate an. 2002 waren es immerhin noch durchschnittlich 2,8 Monate.

Gold spielt in der Türkei dagegen eine immer größere Rolle bei der Geldanlage. Die Türkei ist der weltweit viertgrößte Goldkonsument. Die Analysten der TEB-Bank rechnen in diesem Jahr mit einer Zunahme der türkischen Gold-Importe um 50 Prozent (Goldreporter berichtete).

Goldreporter

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11 aktuelle Zahlenfakten zur europäischen Schuldenkrise

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Euro in der Klemme 

Die Atom-Katastrophe in Fukushima, Bürgerkrieg in Libyen, Superwahljahr 2011: Die europäische Schuldenkrise ist in den vergangenen Wochen etwas in Vergessenheit geraten. Goldreporter hat einige brisante Zahlen gesammelt.

1.928 Milliarden Euro betrug die Summe der konsolidierten Bilanz des Euro-Systems per 29.03.2011. Vor der Krise, Mitte 2007, war es mit 900 Milliarden Euro nicht einmal die Hälfte.

Bis zu 600 Millionen Euro jährlich muss Deutschland vermutlich an Zinsen für die Bareinlage des neuen Euro-Rettungsschirms ESM zahlen.

167,5 Milliarden US-Dollar schuldet Irland deutschen Gläubigern (Staat, Banken, Anlegern).

76,7 Milliarden Euro umfasst der Wert der von der Europäischen Zentralbank mittlerweile aufgekauften Staatspapiere von Euro-Ländern.

Nur noch 55 Prozent der Deutschen vertrauen dem Euro, das ergab eine Umfrage des Ipsos-Instituts. 2008 fühlen sich noch 78 Prozent mit der Europäischen Gemeinschaftswährung wohl.

Um 35 Prozent und mehr (von 37 Mrd. Euro auf über 50 Mrd. Euro) könnten nach den Berechnungen des Bundesfinanzministers Schäuble alleine die Zinsausgaben des Bundes bis 2015 steigen.

30 spanischen Banken wurden von der Rating-Agentur Moody’s im März das Bonitätsrating gekürzt.

20 Milliarden Euro zusätzlich benötigen irische Banken nach Einschätzung von Analysten, so das erwartete Ergebnis des laufenden Stresstests.

12,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes beträgt das aktuelle Haushaltsdefizit in Großbritannien, da kommen selbst die Griechen ( 12,7 Prozent) nicht mit.

12,79 Prozent Zinsen musste Griechenland am Donnerstag bei der Ausgabe 10-jähriger Staatsanleihen zahlen. Die Rating-Agentur S&P stufte die Bonität des Landes am Dienstag vor dem Hintergrund des neuen Krisenmechanismus um zwei Stufen ab! Inhabern von Staatsanleihen bringe dieser nur Nachteile.

8 Prozent Zinsen muss Portugal mittlerweile zahlen, wenn das Land am Markt Geld mit einer Laufzeit von 10 Jahren aufnehmen will, so viel wie nie, seit es den Euro gibt. Mindestens genauso hoch (mehr als 8 Prozent) ist  nun das revidierte portugiesische Haushaltsdefizit 2010 (8 % des BIP), mit 7,3 Prozent hatte man bisher gerechnet.

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Goldstandard light: Pläne in Montana gescheitert

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American Gold Eagle: US-Demokrat vergleicht Gold mit Hühnern (Foto: Goldreporter)

Der Antrag eines republikanischen Politikers im US-Bundesstaat Montana, Gold im staatlichen Zahlungswesen zuzulassen, scheitert in einem knappen Votum und wird von Demokraten verächtlich kommentiert.

Der US-Politiker Bob Wagner hatte Mitte März einen Vorschlag zur Abstimmung ins House of Representatives im US-Bundesstaat Montana eingebracht. Seine Idee war es, das Finanzwesen des Bundesstaates an Gold zu binden, indem man im staatlichen Zahlungsverkehr Gold als Verrechnungseinheit einführen solle (Goldreporter berichtete).

Der Antrag wurde nun in einer knappen Entscheidung – 52 zu 48 Stimmen – in dem Regional-Parlament gekippt. 20 republikanische Abgeordnete gesellten sich bei dem Voting zu den 32 Demokraten. Diese lehnten den Vorschlag einhellig ab.

Aus dem demokratischen Lager gab es dann auch sehr verächtliche Kommentare zu der Sache. „Was der Antrag beinhaltet, sind Steuerzahlungen in Sachleistungen oder Zahlungen des Staates in Sachleistungen. Das ist wie in den alten Zeiten, als man Lehrer mit Hühnern bezahlte“, sagt Dick Barret, demokratischer Abgeordneter aus dem Städtchen Missoula, laut Nachrichtendienst Bloomberg.

Und weiter: Das Bürgerbegehren sei Teil eines Planes von Leuten, die Montana von den Vereinigten Staaten separieren wollten.

Im US-Bundesstaat Utah würde eine ähnliche Gesetzesinitiative (Goldreporter berichtete) dagegen von den Volksvertretern durchgewunken. Dort können die Bürger demnächst ihre Steuern mit Gold und Silber bezahlen, warum auch immer sie das tun sollten.

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Goldnachfrage der Industrie: Stärkster Anstieg seit 2000 erwartet

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Der größte Teil des Gold wird in Schmuck verarbeitet (Foto: Barbara Schniebel - Fotolia)

Markforscher erwarten in diesem Jahr einen Anstieg der Goldnachfrage in der Fertigung (Schmuck, Elektronik, Medizin) um 5 Prozent.

Trotz hohem Goldpreis: Die Verwendung von Gold bei der Herstellung von Schmuck, bei der industriellen Fertigung und in der Medizin wird in diesem Jahr um 5 Prozent steigen. Davon geht zumindest die CPM Group im Rahmen einer aktuellen Untersuchung aus.

Es wäre der größte Anstieg dieser spezifischen Goldnachfrage seit dem Jahr 2000. Den CPM-Daten zufolge stieg die Nachfrage in diesem Segment vergangenes Jahr um 0,6 Prozent auf weltweit 76,8 Millionen Unzen (2.388 Tonnen), wobei der weitaus größte Teil davon auf Goldschmuck entfiel.

Zum Vergleich: Die Investmentnachfrage erreichte im vergangenen Jahr 33,8 Millionen Unzen (1.051 Tonnen). Die gesamte Goldnachfrage im Jahr 2010 wurde mit 3.812,2 Tonnen beziffert.

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Goldpreis-Kapriolen: Die 10 spektakulärsten Intraday-Charts

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Als ständiger Marktbeobachter hat man sich an die heftigen Kursausschläge von Goldpreis und Silberpreis im Tagesverlauf gewöhnt. Für Einsteiger und alle Edelmetall-Freunde hat Goldreporter zehn aufsehenerregende Intraday-Charts aus den letzten drei Jahren in einer Bildergalerie vereint.

Es geschieht immer wieder. 14:20 Uhr, mitteleuropäischer Zeit, wenn in New York die Terminbörse öffnet. Oder wie zuletzt, Punkt 17 Uhr. Heftige Kurseinbrüche und kräftige Preissprünge aus dem Nichts. Ohne erkennbaren Grund. Kritiker, die erklären, dass hier was faul ist (Marktmanipulation), werden selbst in der Mainstream-Presse nicht mehr sofort als Verschwörungstheoretiker abgestempelt.

Aber es gibt immer wieder auch Tage, an denen Goldpreis und Silberpreis ungebremst in die Höhe steigen. Auch Preisdrücker machen Urlaub. Und manchmal werden die Short-Seller einfach von der Edelmetall-Nachfrage überrollt.

Wir präsentieren Ihnen die „schönsten“ Intraday-Charts (Kursverläufe innerhalb eines Handelstages) für Gold- und Silberkurs, die wir in den letzten drei Jahren gesammelt haben. Klicken Sie sich durch unsere Chart-Galerie.

Goldreporter

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Goldpreis in Euro: Warten auf den Ausbruch

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Seit dem Allzeithoch bei 1.075 Euro und der nachfolgenden Konsolidierung kommt der Euro-Goldpreis mehr nicht so recht vom Fleck. Demnächst steht eine wichtige Richtungsentscheidung an.

Der Euro-Goldpreis erreichte am 29. Dezember 2010 sein vorläufiges Allzeithoch. Im Londoner P.M.-Fixing wurde der Preis pro Feinunze seinerzeit mit 1.412,50 Dollar festgesetzt, was dem aktuellen Kurs-Niveau entspricht. Umgerechnet in die europäische Gemeinschaftswährung  waren das damals jedoch 1.075,37 Euro.

Am heutigen Dienstag notierte der Goldpreis im A.M.-Fixing  bei  1.414 Dollar. Das entsprach 1.002,27 Euro.

Von seinem Allzeithoch liegt der Euro-Goldpreis somit 6,8 Prozent entfernt. Ein Blick auf die folgende Abbildung zeigt die aktuelle Chartsituation.

Goldpreis in Euro, 1 Jahr (BullionVault)

 

Der Goldpreis in Euro folgt weiter einem kurzfristigen Abwärtstrend, hielt sich zuletzt knapp aber stabil oberhalb von 1.000 Euro. Der Chart läuft auf eine große Dreiecks-Formation zu, die sich innerhalb der kommenden Tage und Wochen nach unten oder oben auflösen wird.

Die aktuellen Widerstände verlaufen bei 1.015 Euro und  1.018 Euro. Nach einem möglichen Ausbruch Richtung Norden folgen weitere Barrieren, wobei die Marke von 1.040 Euro besonders signifikant ist. Hier ereignete sich Anfang Juni 2010 ein bedeutendes Zwischenhoch.

Nach unten abgesichert ist der Euro-Goldpreis zunächst bei Kursen von 1.000 Euro und 992 Euro sowie durch den Verlauf der unteren Dreiecksbegrenzung.

Goldreporter

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Silber-Nachfrage der Industrie soll bis 2015 um 36 Prozent steigen

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Silber: Unentbehrlicher Rohstoff für die Industrie (Foto: Goldreporter)

Marktforscher erwarten einen deutlich steigenden Silber-Verbrauch, weil es in der Industrie kaum Alternativen zu Silber gibt und immer mehr neue Technologien auf das Edelmetall  angewiesen sind.

Nicht nur die Investment-Nachfrage bewegt den Silberpreis. Silber ist ein wichtiges Industriemetall. Wenn die Wirtschaft boomt, wird auch mehr Silber bei der Fabrikation benötigt.

Der Branchen-Consultant GFMS hat im Auftrag des Silver Institute einen neuen Silbermarkt-Report mit dem Titel „The Future of Silver Industrial Demand“ (Die Zukunft der industriellen Silbernachfrage) veröffentlicht. Die Verfasser prognostizieren darin einen deutlich steigenden industriellen Silber-Verbrauch in den kommenden fünf Jahren.

Bis 2015 soll die jährliche, weltweite Silbernachfrage der Industrie nach GFMS-Projektion auf 665,9 Millionen Unzen (20.709 Tonnen) steigen. Gegenüber dem vergangenen Jahr wäre dies eine Zunahme um 36 Prozent.

Die Begründung: In der Industrie gäbe es kaum Alternativen zu Silber und immer mehr neue Technologien seien bei der Fabrikation auf das Edelmetall  angewiesen. Hierzu gehörten neben der Photovoltaik (Solarpanels) auch Verpackungstechnik für Lebensmittel und Radio-frequency Identification (RFID).

Zum Vergleich: Nachfrage und Angebot von Silber weltweit 2000 bis 2009

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Euro-Geldmenge M3 zieht an

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Geldmengen-Definition (Bild: Wikipedia)

Im Februar wuchs die Geldmenge M3 im Euro-Raum um 2 Prozent, nach 1,5 Prozent im Vormonat.

Die Geldmenge M3 ist im Euro-Währungsgebiet wieder stärker gestiegen. Das M3-Wachstum betrug im Februar 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Januar hatte die Wachstumsrate 1,5 Prozent betragen. Im vergangenen Jahr war M3 über mehrere Monate hinweg gefallen.

Im Dreimonatsdurchschnitt (Dezember bis Februar) legte M3 um 1,7 zu. An diesem am weitesten gefassten Geldmengen-Aggregat orientieren sich die Zentralbanken vorwiegend im Rahmen ihrer Geldpolitik.

Einer der Gründe für das leichte M3-Wachstum: Höhere Buchkredite an den privaten Sektor.

Weitere Details im Rahmen der EZB-Pressemitteilung.

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USA-Banken: JP Morgan hält 85 Prozent aller Gold-Derivate

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Gold-Derivate sind Wettscheine auf die Goldpreis-Entwicklung.

Ende 2010 waren US-Banken in Wetten auf den Goldpreis im Nominalwert von 192 Milliarden US-Dollar involviert. Weiterhin größter Player: Das Bankhaus JP Morgan.

US-amerikanische Geschäftsbanken hielten Ende 2010 Gold-Derivate im Nominalwert von 191,95 Milliarden US-Dollar. Die Zahl lag 14,5 Prozent höher als im Quartal zuvor. Das geht aus dem aktuellen Bericht der amerikanischen Bankenaufsicht Office of the Comptroller of the Currency (OCC) hervor.

Größter Player unter des US-Geschäftsbanken im Handel mit Gold-Futures, Gold-Forwards, Gold–Optionen und Gold-Swaps ist nach wie vor JP Morgan. Der Bankenriese steigerte den Wert der gehaltenen Gold-Derivate per 31. Dezember 2010 auf 163,83 Milliarden US-Dollar. Gegenüber den 98,90 Milliarden Dollar zu Ende des Vorquartals entspricht dies einem Plus von 65 Prozent.

Insgesamt hatte JP Morgan unter den amerikanischen Geschäftsbanken einen Anteil von 85 Prozent am Gold-Derivate-Markt. Die Zahl lag im vergangenen Jahr schon einmal bei 98 Prozent. Der überwiegende Teil dieser Papiere (82 Prozent) hatte eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

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Silber wird wieder als Währung gesehen

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Maple Leaf Silbermünzen (Foto: Goldreporter)

Der deutliche Anstieg des Silberpreises in den vergangenen Monaten ist nach Auffassung des Fonds-Anbieters ETF Securities auch ein Zeichen dafür, dass das weiße Metall an den Märkten eine verloren geglaubte Wahrnehmung unter Investoren wiedererlangt.

“Silber wird von Investoren wieder als eine Form von Geld geschätzt. Das habe ich von Kunden mit denen wir zu tun haben eine ganze Zeit lang nicht gehört. Das ist eine Veränderung in der Denkweise“, erklärt William Rhind, Strategic Director bei ETF Securities, in einem aktuellen Interview mit dem Nachrichtendienst Market Watch.

Gold habe man immer schon als wird als eine Form von Geld verstanden. Bei Silber sei das zuletzt nicht mehr der Fall gewesen.  „Silber wurde lange Zeit als Industriemetall angesehen. Und als solches kam es vor allem für Investoren in Frage, die von der industriellen Entwicklung profitieren wollten. Silber wird nun wie Gold auch als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten genutzt“, so Rhind.

Seiner Meinung nach werden Edelmetalle weiter gesucht sein, sollten die Zinsen bald steigen. In diesem Fall würden die Kurse von Anleihen fallen und gegenüber Gold und Silber zusätzlich an Attraktivität verlieren.

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US-Banken halten Finanz-Derivate im Wert von 231 Billionen Dollar

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Wetten auf alles: Zu den Derivaten zählen Futures, Forwards, Optionen und Swaps (Foto: Paulus-Rusyanto - Fotolia)

Der  Nominalwert aller von US-Geschäftsbanken am Ende 2010 gehaltenen Derivate betrug 231 Billionen US-Dollar. Die Zahl liegt damit nur leicht hinter dem Rekordhoch vom 3. Quartal 2010 zurück.

Laut dem aktuellem Bericht des Office of Comptroller of the Currency (OCC) betrug der Nominalwert aller von US-Banken zum 31. Dezember 2010 gehaltenen Finanz-Derivate 231 Billionen US-Dollar (amerk. Trillion). Im Vergleich zum Vorquartal entsprach dies einem Rückgang um 1,5 Prozent.

Mit Einkünften in Höhe von insgesamt 3,5 Milliarden Dollar spülte der Handel mit diesen Wettscheinen (Futures, Forwards, Optionen, Swaps) satte 80 Prozent mehr Geld in die Kassen der Banken als im vierten Quartal 2009.

Im Gesamtjahr 2010 verdienten die US-Banken im Derivate-Geschäft 22,5 Milliarden Dollar. Das entsprach dem Vorjahresniveau (22,6 Mrd. Dollar).

Die meist gehandelten Papiere dieser Art waren erneut Zins-Derivate mit einem Anteil von 84 Prozent. Die weiteren Derivat-Typen mit Marktanteil: Devisen (9,1 %), Kredite (6,1 %), Aktien (0,6 %) Rohstoffe (0,5%).

JP Morgan ist nach wie vor der größte Derivate-Händler unter den amerikanischen Geschäftsbanken, mit einem Marktanteil von 33,7 Prozent.

Die Top-5 im US-Derivate-Geschäft (Geschäftsbanken, Nominalwert der gehaltenen Derivate):

  1. JP Morgan Chase        77,99 Billionen US-Dollar
  2. Citibank                          50,24 Billionen US-Dollar
  3. Bank of America         48,45 Billionen US-Dollar
  4. Goldman Sachs           42,55 Billionen US-Dollar
  5. Wells Fargo                     3,75 Billionen US-Dollar

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12 Warnsignale für eine Hyperinflation in den USA

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Horror-Szenario Hyperinflation: Ab 50 Prozent pro Monat geht es los (Foto: Mike Kiev - Fotolia.com).

Die National Inflation Association warnt Amerikaner vor einem vernichtenden Geldwertverfall in den USA und veröffentlicht die ihrer Meinung nach wichtigsten Hinweise darauf.

Hyperinflation: Deutschland machte die Erfahrung der vernichtenden Geldentwertung bereits während der Weimarer Republik. Von Hyperinflation sprechen Wissenschaftler mitunter ab einer Teuerungsrate von 50 Prozent pro Monat.

Die National Inflation Association (NIA) hat nun in einer Pressemitteilung vor einer Hyperinflation in den USA gewarnt und 12 Warnsignale ausgemacht. Es sind die folgende Punkten.

  1. Die US-Notenbank Federal Reserve kauft 70 Prozent aller US-Staatsanleihen.
  2. Der private Sektor hat die Käufe von US-Staatsanleihen eingestellt.
  3. China distanziert mehr und mehr vom US-Dollar als Reservewährung.
  4. Japan beginnt US-Staatsanleihen abzustoßen.
  5. Der US-Leitzins wird bei nahe Null gehalten.
  6. Die jährliche Steigerung der Konsumentenpreise nahm in 3 Monaten um 92 % zu.
  7. Die Mainstream-Medien ignorieren das Scheitern des Inflationsziels der Fed.
  8. Der US-Haushalt wies im Februar ein Rekord-Defizit von 222,5 Milliarden Dollar auf.
  9. Das Haushalts-Defizit, gemessen an den Ausgaben, ist mit 43 Prozent bereits hoch.
  10. US-Präsident Obama sagt in Sachen Außenpolitik nicht die Wahrheit [US-Kriegsbeteiligung, Irak-Abzug]
  11. Obama ändert die Definition eines ausgeglichenen Haushalts [Zinszahlungen sollen ab 2015 aus dem Budget herausgerechnet werden]
  12. USA wird mit den höchsten Zinszahlungen aller Zeiten konfrontiert [„Explosion“ der langfristigen Zinsen erwartet].

Link: Pressemitteilung der NIA (in englischer Sprache).

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Chinesische Zentralbank empfiehlt Bürgern Gold zu kaufen

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Seit 2003 dürfen Chinesen wieder Gold im eigenen Land kaufen

In ihrem aktuellen Financial Markets Review rät die People’s Bank of China den Chinesen, Gold als Vermögensschutz zu kaufen.

Die Zentralbank Chinas, die People’sBank of China (PBOC), hat am vergangenen Freitag einen Marktbericht veröffentlicht.

Wie Nachrichtendienste berichten, empfiehlt die PBOC in diesem Financial Markets Review den Chinesen Gold zu kaufen.

Mit Gold könne man sich gegen Inflations- und Währungsrisiken absichern, heißt es.

In der Vergangenheit gab es wiederholt Berichte, dass Personen im Umfeld der chinesischen Regierung die Bevölkerung zu Edelmetallkäufen aufforderten.

In China herrschte viele Jahre ein Goldverbot. Erst seit 2003 dürfen chinesische Privatpersonen wieder physisches Gold im eigenen Land kaufen. Mit Werbespots wurden die Chinesen sogar zu Edelmetallkäufen animiert.

Goldreporter

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