
Die Europäische Transferunion nimmt immer konkretere Formen an. Auf den deutschen Steuerzahler kommen erhebliche Lasten zu. Rette sich, wer kann!
Langsam muss man sich fragen, wie hoch das Ende der Fahnenstange eigentlich hängt. Die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen entwickeln sich unbeeindruckt vom gerade verabschiedeten permanenten Euro-Rettungsschirm weiter Richtung Norden.
Papiere wie die von Griechenland, Irland und Portugal notieren mit Werten zwischen 8,5 Prozent (Portugal) und 12,8 Prozent (Griechenland) auf Ramsch-Niveau – auch dank der mehrfachen Abstufung durch diverse Ratingagenturen.
Am Ende wird der Rettungsfonds (ESM) und die Europäische Zentralbank die hochriskanten Schuldscheine aufkaufen müssen. Letztere wird damit ihre bereits aufgeblähte Bilanz weiter verlängern (Bilanzsumme seit 2007 mehr als verdoppelt).
Wo das hinführt wissen wir von Tag zu Tag genauer. Denn in der bekannten Salami-Taktik wird den Deutschen ein immer größerer Teil der EU-Lasten aufgebürdet. 27 Prozent der ESM-Rettungskosten gehen auf unsere Kappe.
Ja, Deutschland ist der Zahlmeister Europas. Und immer wieder wird darauf verwiesen, dass wir doch am meisten vom Euro profitieren. Wie viel dieses „Gewinns“ jedem einzelnen von uns übrig bleibt, werden wir sehen, wenn das Euro-Schuldenhaus zusammenbricht.
Und eines können wir jetzt schon versprechen, für alle die kein Gold und Silber besitzen, dürfte die Endabrechnung ziemlich schmerzhaft werden. Investieren Sie also weiter regelmäßig in ihren ganz persönlichen Rettungsfonds.
Goldreporter
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