Montag,02.März 2026
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Hoher Silberpreis macht’s möglich: 1/10-Silberunzen aus Australien

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1/10 Silbermünze Koala

Die australische Perth Mint hat mit der Ausgabe kleiner Koala-Silbermünzen begonnen. Das perfekte Krisengeld?

Standard-Produkt bei der Anlage in Silbermünzen sind nach wie vor Stücke mit dem Gewicht von einer Unze. Der gestiegene Silberpreis hat die australische Prägeanstalt Perth Mint aber nun dazu veranlasst, Koala-Silbermünzen zu 1/10 Unze herauszugeben.

Bislang erhältlich waren Silber-Koalas der Größen 1 Kilogramm, 10 Unzen, 1 Unze und 1/2 Unze.

Die Münzdaten des 1/10-Silberkoalas:

  • Durchmesser: 20,60 mm
  • Dicke: 2,00 mm
  • Gewicht: 3,135 Gramm
  • Feingewicht: 3,11 Gramm
  • Feinheit:  999er Silber
  • Nominal: 10 Cents

Bei einem aktuellen Silberpreis von 22 Euro, entspräche der Silberwert der Münze 2,20 Euro. Die Stücke kann man bereits im deutschen Edelmetallhandel finden, mit kleiner Präsentationskarte, in Sammlerqualität, zum Preis von knapp 10 Euro!

Unsere Meinung: Mit langfristigen Silberpreis-Prognose von bis zu 100 Dollar pro Unze in den kommenden Jahren, könnten sich die kleinen Silbermünzen theoretisch hervorragend als Krisengeld eignen. Etwa für Einkäufe des täglichen Bedarfs, wenn sich das Vertrauen der Menschen in unser Papiergeld in Luft auflöst. Allerdings ist beim Kauf der kleinen Münzen ein gehöriges Aufgeld fällig, was ein größeres Investment in diese Stücke finanziell ziemlich unattraktiv macht.

Goldreporter

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Holländische Zentralbank zwingt Pensionsfonds zu Goldverkäufen

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Sicherheit verweigert: Holländische Pensionäre dürfen ihre Rente nur mit einem geringen Goldanteil finanzieren (Foto: stockpix4u - Fotolia.com).

Weil der Goldanteil am Anlagevermögen nach Ansicht der Finanzkontrolleure zu hoch ist, muss eine Rentenkasse in den Niederlanden erhebliche Mengen an Gold verkaufen.

Die Zentralbank der Niederlande (De Nederlandsche Bank = DNB) hat eine gerichtliche Verfügung gegen einen inländischen Pensionsfonds erwirkt. Der zwingt die Fondsmanager dazu, den Goldanteil am Fondsvermögen deutlich zu reduzieren.

Es handelt sich dabei um die Pensionskasse holländischer Glasfabriken, in der nach Angaben der Zeitung Het Financieele Dagblad 1.142 ehemalige Angestellte eingezahlt haben. Rund 1.400 Kilogramm Gold im Wert von seinerzeit 34,6 Millionen Euro (heute 45 Mio. Euro) sollen per Ende 2009 im Fonds angelegt worden sein, Lagerung in Australien. Der Goldanteil habe sich damit auf 13 Prozent des Fondsvermögens belaufen.

Für die DNB war das zu viel, weil dies nach Auffassung der Zentralbank im Widerspruch der Interessen der Anleger stehe. Der Goldpreis schwanke zu stark, was dem „Vorsichtsprinzip“ bei der Anlage widerspreche. Das Urteil sieht nun vor, dass die Kasse den Goldanteil des Fonds innerhalb von zwei Monaten auf 3 Prozent reduzieren muss. Mehr dürfen Rentenfonds nicht in Rohstoffe investieren. Rob Daamen, der Chef der Pensionskasse, will in Berufung gehen. Sein Argument: Das Gold ist Zahlungsmittel, kein Investment.

Goldreporter

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Ron Paul: “Wer Goldmünzen als Zahlungsmittel verwenden will, wandert ins Gefängnis”

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Fed-Kritiker Ron Paul kritisierte anlässlich der Fed-Anhörung im US-Kongress erneut das zentralistische Geldmonopol der US-Notenbank und die Politik von Ben Bernanke.

„Wenn man den Dollar von 1913 betrachtet [als die Fed gegründet wurde], dann ist er heute noch zwei Cents wert“, sagt der amerikanische Kongress-Abgeordnete Ron Paul in einem Interview mit Yahoo Finance.

Der Republikaner ist bekannter Kritiker des  US-Notenbank-Systems. Seit Jahren fordert er die schärfere Kontrolle dieser Finanzinstitution, mehr noch: ihre komplette Abschaffung.

Vor allem kritisiert er das Geldmonopol der Fed, das einer Planwirtschaft gleiche.  “Wer Goldmünzen oder Silbermünzen als gesetzliches Zahlungsmittel verwenden will, wandert ins Gefängnis”, so Paul.

Er fordert eine Rückkehr zur Goldbindung des Dollars. „Es ist nicht so, dass der Goldstandard automatisch alle Fehler korrigiert. Der Goldstandard hält uns Probleme vom Hals“. Zumindest solle man den Menschen die Wahl lassen.

Wenn man auf Papiergeld stehe und in 30 Jahren für seine Kinder vorsorgen wolle, dann könne man Staatsanleihen kaufen, keine Zinsen dafür erhalten und sehen, was man dann in 30 Jahren noch dafür bekomme. „Aber was wäre geschehen, wenn man vor 10 Jahren in Gold gespart hätte? „, so Paul.

Am vergangenen Mittwoch durfte sich Fed-Präsident Ben Bernanke vor dem US-Kongress für seine  Geldpolitik verteidigen.  Und Ron Paul hatte wenig Verständnis für seine Argumente. “Er soll uns Vollbeschäftigung geben und stabile Preise, nichts davon haben wir“, kritisiert Ron Paul.

Das Original-Interview mit Yahoo Finance:

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“China dürfte seine Goldreserven verzehnfachen”

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"Buy the Dips": Asiaten kaufen gerne Gold, wenn der Preis fällt (Foto: akun - Fotolia.com)

Der Ökonom David Hale geht davon aus, dass die chinesische Zentralbank in wenigen Jahren bis zu 10.000 Tonnen Gold anhäuft.

“China wird in naher Zukunft vermutlich anfangen Gold zu kaufen, aber man wird das zwei oder drei Jahre lang nicht melden”, sagte David Hale anlässlich seiner Keynote-Ansprache während der Industrie-Messe Mining Indaba in Kapstadt/Südafrika.

Er geht davon aus, dass China seine Goldreserven von derzeit offiziell 1.050 Tonnen auf 10.000 Tonnen ausbauen wird. Er sieht deutlichen Nachholbedarf, weil die Goldbestände Chinas derzeit gerade einmal 1,5 Prozent der gesamten Währungsreserven des Landes im geschätzten Umfang von 2,8 Billionen US-Dollar betragen. Westliche Industrienationen verfügen über einen offiziellen Goldanteil von teilweise mehr als 70 Prozent (Deutschland: 67 % -> siehe aktuelle Goldreserve-Zahlen).

“Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass China über einen Zeitraum von fünf Jahren sehr große Goldkäufe tätigt”, so Hale. Der Notenbank-Kenner berät mit seiner Firma David Hale Global Economics zahlreiche Finanzinstitute auf fünf Kontinenten und schreibt derzeit an einem Buch über die chinesische Volkswirtschaft.

Nicht nur seiner Ansicht nach wird das Reich der Mitte in den kommenden Jahren für eine anhaltende Goldnachfrage sorgen und so wesentlich zu einem weiterem Anstieg des Goldpreises beitragen.

Unsere Einschätzung: Mögliche Gründe für massive Goldkäufe Chinas gibt es genug.

1. China muss seine Währungsreserven gegen Inflation und einen möglichen Dollar-Crash versichern. Denn den weitaus größten Teil der Reserven hält China nach wie vor in US-Dollar.

2. Es gibt seit geraumer Zeit Spekulationen über Vorbereitungen einer chinesischen Goldwährung. Diese wurden auch durch die Maßnahmen zur Liberalisierung des Goldmarktes nach innen (Chinesen dürfen wieder Gold kaufen) und außen (Erleichterung von Gold-Importen und -Exporten; Goldderivate) genährt.

3. China strebt nach größerer internationaler Anerkennung seiner Landeswährung. Der  Renminbi soll zur großen Weltwährung aufsteigen. Eine größere Golddeckung wird zur Erreichung dieses Ziels von vielen als Voraussetzung angesehen.

Goldreporter

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Münze Österreich stellt Produktion diverser Silbermünzen ein

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Opfer des gestiegenen Silberpreises: 5-Euro-Silbermünze "Pummerin" (Umlaufqualität)

Weil der Silberwert aufgrund des gestiegenen Silberpreises den Nominalwert der Münzen übersteigt, nimmt die Prägeanstalt Silber-5er und Silber-10er in Umlaufqualität für 2011 komplett aus dem Programm.

In Deutschland wurde der Silberanteil reduziert (Goldreporter berichtete), Österreich stellt die Ausgabe gleich ganz ein. Der gestiegene Silberpreis zwingt die Länder zu Anpassungen bei der Silbermünzen-Produktion.

Wie die Münze Österreich nun bekanntgab, werden in diesem Jahr keine Silbermünzen in Umlaufqualität mehr ausgegeben. Betroffen davon sind die 5-Euro- und 10-Euro-Silbermünzen, welche die Prägeanstalt im Auftrag der Österreichischen Nationalbank bisher regelmäßig herstellte und zum Nominalwert in Umlauf brachte.

Wie in Deutschland („Silber-10er“) sind diese Münzen auch in Österreich sehr beliebt. Anleger konnten mit dem Kauf bislang Papiergeld in Euro-Hartgeld umtauschen und darüber hinaus vom steigenden Silberpreis profitieren. Unter 10 Euro bzw. 5 Euro kann der Wert der Münzen nicht fallen, weil sie in beiden Ländern als gesetzliches Zahlungsmittel gelten.

Bereits im  Dezember setzte die Münze Österreich die Ausgabe der für Januar geplanten 5-Euro-Silbermünze „Pummerin 1711-2011“ aus. Die 10-Euro-Silbermünzen „Der Lindwurm in Klagenfurt“ (4. Mai) und „Der liebe Augustin“ (12. Oktober) sowie die 5-Euro-Silbermünze „Land der Wälder“ (15. Juni) werden jetzt nur noch in der Sammlerqualität „Polierte Platte“ zu angepassten Preisen angeboten.

Die Silber-Anlagemünze Wiener Philharmoniker ist natürlich nicht von den Änderungen betroffen. Ihr Preis orientiert sich ohnehin am aktuellen Silberkurs.

Goldreporter

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Goldverkäufer in Washington sollen Fingerabdrücke hinterlassen (Video)

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Republikaner würden die Goldankauf-Branche im amerikanischen Bundesstaat mit einem neuen Gesetz gerne noch stärker regulieren.

Natürlich alles nur zum Wohle des Volkes und ausschließlich als Instrument zur Verbrechensbekämpfung: Im US-Bundesstaat Washington wollen Politiker ein Gesetz einbringen, das Goldankäufer sehr stark regulieren soll.

Man will die Geschäftsbetreiber dazu veranlassen, in bislang nicht dagewesener Form, Daten von Goldverkäufern zu erfassen. Mitinitiatorin der neuen Gesetzesvorlage ist die Republikanerin Katrina Asay. Ihrer Vorstellung nach sollen alle Personen, die Gold im Wert von mehr als 100 US-Dollar verkaufen, eine Ausweiskopie und ihre Fingerabdrücke hinterlassen. Außerdem soll der Ankäufer die Ware 45 Tage lang aufbewahren, für den Fall, dass Gold oder Schmuck als gestohlen gemeldet werden.

„Es hat Unmengen an Einbrüchen in Eigenheime gegeben, wo nichts als Schmuck gestohlen wurde. Hoffentlich wird sie [die Gesetzesvorlage] diejenigen einschränken, die nicht so gesetzestreu sind “, kommentiert Asya ihre Initiative.

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Terminmarkt: US-Banken reduzieren Goldverkäufe um 23 Prozent

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Anfang Februar kam es zu einem starken Rückgang der Gold-Termingeschäfte in den USA. Amerikanische Institute haben massiv Short-Positionen glattgestellt.

US-Banken haben den Goldpreis-Einbruch im Januar offensichtlich gezielt dazu genutzt, Short-Positionen am amerikanischen Terminmarkt glattzustellen.

Die Summe aller Terminkontrakte auf Gold (Futures) an der Warenterminbörse COMEX ist Anfang Februar um 21,9 Prozent gegenüber dem Vormonat eingebrochen. Es wurde also insgesamt deutlich weniger Gold auf Termin gehandelt. Die Daten (per 01.02.11) stammen aus dem aktuellen Bank Participation Report der Kontrollbehörde CTFC.

Die vier im Report (nicht namentlich) genannten US-Banken reduzierten dabei ihre Short-Positionen um satte 23,9 Prozent auf nur noch 96.584 Kontrakte (siehe Grafik).

Auch im Terminhandel mit Silber waren US-Banken Anfang Februar erneut in deutlich geringerem Umfang auf der Short-Seite. Nach 22.658 Kontrakten im Vormonat sind die Short-Positionen auf Silber um 13 Prozent auf 19.706 Kontrakte zurückgegangen.

Eine deutliche Reduzierung von Short-Positionen durch US-Banken am amerikanischen Terminmarkt hat in der Folge häufig zu steigenden Edelmetallkursen geführt.

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Benötigt JP Morgan dringend Gold?

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Der US-Banken-Riese lässt Presseberichten zufolge erstmals Gold als Sicherheit bei der Kreditvergabe zu.

Wie das Wall Street Journal berichtet, akzeptiert JP Morgan Chase & Co. physisches Gold ab sofort als Sicherheit, wenn Großkunden bei dem amerikanischen Bankenriesen kurzfristig Geld leihen möchten.

„Viele Kunden halten Gold in ihren Bilanzen als Inflationsschutz und möchten diese Vermögensgegenstände als Sicherheit verwenden“, erklärt John Rivett,  J.P. Morgan Worldwide Securities Services gegenüber der Zeitung.

JP Morgans Schritt wird von Kommentatoren ganz unterschiedliche bewertet. In jedem Fall ist er bemerkenswert, weil Banken für solche Geschäfte bislang nur Staatsanleihen und Aktien als „Pfand“ zuließen. Einige Marktbeobachter werten die Maßnahme als weitere Stufe zur Remonetisierung von Gold (Rückkehr von Gold als internationales Zahlungsmittel).

Es gibt jedoch auch Kritiker, die in dem Vorgehen von JP Morgan sehr pragmatische Gründe erkennen wollen. Das Institut ist der mit Abstand größte Player am amerikanischen Warenterminmarkt und hat dort seit geraumer Zeit enorme Short-Postionen auf Gold angehäuft. Mit dem „Gold-Pfand“, das nun z.B. Hedgefunds dem Bankhaus für den Erhalt zusätzlicher Liquidität überlassen können, könne JP Morgan gegebenenfalls kurzfristige Lieferverpflichtungen an der COMEX ausgleichen, heißt es.

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Goldverkäufe in den Emiraten um 25 Prozent gestiegen

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Goldsouk in Dubai (Foto: GordonGrand - Fotolia.com)

Konsumenten nutzten den Goldpreis-Rückgang im vergangenen Monat, um verstärkt Gold zu kaufen und sorgten damit für einen Angebotsengpass.

Der rückläufige Goldpreis im Januar hat die Goldnachfrage in den Vereinigten Arabischen Emiraten beflügelt. Wie die arabische Nachrichtenseite The National am Dienstag berichtete, stiegen die Verkäufe von Goldschmuck und Anlagegold (Goldbarren, Goldmünzen) im Vergleich zum Januar  des Vorjahres um 25 Prozent. Im Vergleich zu den Dezember-Umsätzen ist der Goldabsatz bei einigen arabischen Goldanbietern um bis zu 35 Prozent gestiegen.

Dies habe über den Zeitraum von mindestens fünf Tagen zu einem Versorgungsengpass bei Gold geführt. In den letzten Tagen des Januars war die Lage angeblich besonders dramatisch. „Bei den Lieferanten war praktisch nichts mehr zu bekommen“, berichtet ein Händler aus Abu Dhabi. Ein Goldshop-Betreiber in Dubai: „Es gibt eine Menge Touristen und Konsumenten die Gold kaufen wollen, weil der Preis sehr attraktiv ist“.

Im dritten Quartal 2010 hatte die Goldnachfrage in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegenüber der Vergleichsperiode 2009 bereits um 20 Prozent auf 741 Millionen US-Dollar zugelegt.

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Österreichische Banken mit Goldmünzen-Imitaten getäuscht

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Ein Betrüger hat mehrere Finanzinstitute in Österreich mit billigen Nachprägungen chinesischer Goldmünzen übers Ohr gehauen.

Banken in Oberösterreich sind einem Betrüger auf den Leim gegangen, der ihnen billige Nachprägungen chinesischer Goldmünzen verkaufte. Wie österreichische Zeitungen berichten, hatte der Mann die Imitate zuvor für jeweils zwei bis drei Euro im Internet ersteigert. Die Banken zahlten ihm dann angeblich zwischen 100 und 115 Euro pro Stück, entsprechend dem Wert für eine 1/10-Unze Gold.

Nachdem das „Geschäft“ für den Gauner so gut gelaufen sei, habe er sich gleich mehrere hundert Stück der Billigmünzen besorgt und zwischen Juni 2010 und Januar 2011 gemeinsam mit zwei Komplizen weiter gemacht.

Der 36-jährige Täter wurde nun gefasst und in die Justizanstalt Linz eingeliefert. Seine 31-jährige Schwester und ein 41-jähriger Freund, die als Komplizen auftraten, wurden angezeigt aber nicht inhaftiert. Der für die Banken entstandene Gesamtschaden soll sich auf 18.700 Euro belaufen.

Kommentar: Der Fall lehrt uns zweierlei. Gold kauft man besser nicht bei eBay. Bankangestellte sind eben keine Gold-Fachleute.

Goldreporter

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Frecher Besucher bei der Royal Canadian Mint (Video)

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Unterhaltsamer Beitrag über den Besuch des kanadischen Comedian Rick Mercer bei den Machern der Maple-Leaf-Goldmünzen. Ein Gastspiel, das in dieser Form heute wohl nicht mehr denkbar wäre.

Der kanadische Komiker und Moderator Rock Mercer besuchte im Jahr 2008 die Royal Canadian Mint. Die kanadische Münzeprägeanstalt stellt die bekannten Maple-Leaf-Münzen (Silber- und Goldmünzen) her. Beitrag über Goldmünzen-Produktion in Ottawa mit einem guten Schuss Humor (in Englisch).

Anmerkung: So locker wie im Video wird die Royal Candian Mint heute vermutlich nicht mehr mit Besuchern umgehen. Im Jahr 2009 kamen der Prägeanstalt nämlich 17.500 Unzen Gold auf ungeklärte Weise abhanden (Goldreporter berichtete). Es ist anzunehmen, dass die Sicherheitsvorkehrungen daraufhin deutlich verschärft wurden.

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Weitere Informationen

Goldpreis wieder im Aufwärtstrend

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Bodenbildung abgeschlossen, kleiner Aufwärtstrend etabliert. Die drohende Gefahr einer größeren Goldpreis-Korrektur scheint abgewendet.

Der Goldpreis hat sich in der vergangenen Woche deutlich erholt. Nach dem kräftigen Kursrückgang seit Jahresanfang konnte der kurzfristige Abwärtstrend endgültig nach oben durchbrochen und ein kleiner Aufwärtstrend etabliert werden. Der Goldpreis schloss am Freitag mit 1.348,60 Dollar (982 Euro) knapp 10 Dollar unterhalb der 50-Tage-Linie.

Goldpreis in US-Dollar, 6 Monate (Deutsche-Bank-Indikation)

Die wichtigsten Widerstände folgen nun bei $1.355, $1.370, $1.387 und $1.410.

Nach unten hin sorgen folgende Unterstützungslinien für eine Kursabsicherung: $1.335, $1.325, $1.312.

Fazit: Das Szenario einer stärkeren Kurskorrektur – möglicherweise bis unterhalb von 1.200 Dollar (Goldreporter berichtete) – wurde zunächst einmal negiert. Der Fehlausbruch könnte in den kommenden Handelstagen sogar für zusätzliche Aufwärtsdynamik beim Goldpreis sorgen.

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Türkische Goldimporte explodieren im Januar

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Die Türkei hält Rang 6 der größten Gold-Konsumenten der Welt (Foto: Anatoliy Samara - Fotolia.com)

Die Türkei hat im vergangenen Monat 11,12 Tonnen Gold eingeführt. Das entsprach rund einem Viertel der gesamten türkischen Gold-Importmenge des Jahres 2010.

„Die Nachfrage nach Goldmünzen steigt, nachdem die Zentralbank die Zinsen gesenkt hat, alte Gewohnheiten kehren zurück“, erklärt Goldhändler Mehmet Ali Yildirimturk aus dem „Grand Bazaar“ in Istanbul gegenüber der türkischen Presse.

Damit die deutlich gestiegene Nachfrage befriedigt werden konnte, mussten türkische Importeure im Januar 11,12 Tonnen Gold im Ausland kaufen. Das meldete die Istanbul Gold Exchange am Donnerstag. Für türkische Verhältnisse ist das eine enorme Menge.

Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt nur 60 Kilogramm. Im Gesamtjahr 2010 hat die Türkei 42,5 Tonnen Gold eingeführt. 2009 waren es 37,6 Tonnen. Die im Januar im Ausland gekaufte Goldmenge entsprach somit mehr als einem Viertel der üblichen türkischen Importmenge eines ganzen Jahres.

“Die Zinserträge sind gefallen und das führt zu einer steigenden Gold-Investmentnachfrage“, so Alper Kalyoncu, Goldmarkt-Chef der Garanti Bank in Istanbul. „Normalerweise beuteln hohe Preise die Goldnachfrage, die Leute erwarten aber, dass die Preise weiter steigen”, so Kalyoncu gegenüber Balkans Business News.

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US-Börsen-Plauderer Cramer: „Es ist Zeit, Gold zu kaufen“ (Video)

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Jim Cramer, der Moderator der populären amerikanischen TV-Börsen-Show Mad Money sieht die Zeit gekommen, wieder kräftig in Gold einzusteigen.

Jim Cramer hatte für Gold einen schlechten Januar vorhergesagt und recht behalten. In der aktuellen Ausgabe seiner populären TV-Börsen-Show Mad Money erklärt er seinen Zuschauern, dass der Goldpreis einen Boden gebildet habe und die Zeit gekommen sei, wieder kräftig in das Edelmetall zu investieren.

„Der Boden bei Gold ist da. Ich glaube, es ist Zeit zu kaufen, kaufen, kaufen“, appelliert Jim Cramer.

Am gestrigen Donnerstag zogen die Edelmetallpreise kräftig an. Nachdem EZB-Präsident Jean-Claude Trichet keine Änderung der aktuellen Euro-Geldpolitik verkündete, sorgten auch die Aussagen des Fed-Präsidenten Ben Bernanke am späten Nachmittag europäischer Zeit für deutlichen Kursauftrieb bei Gold und Silber.

Bernanke wiederholte eine Aussage von vor einigen Woche: Es werde mehrere Jahre dauern, bis die Arbeitslosigkeit in den USA auf ein normales Niveau zurückkehren werde. Investoren sahen dies als Hinweis, dass die lockere US-Geldpolitik noch ebenso lange fortgesetzt werden könnte.

Der Original-Beitrag der Mad Money-Show:

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EZB-Sitzungsergebnis befeuert Edelmetall-Kurse

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Euro-Statue vor der EZB-Zentrale in Frankfurt (Foto: Goldreporter)

Die Europäische Zentralbank behält das aktuelle Zinsniveau bei, sieht das Inflationsrisiko in der Euro-Zone  leicht erhöht und hält es weiter für kontrollierbar. Goldpreis und Silberpreis legen vor allem in Euro kräftig zu.

Goldpreis und Silberpreis stiegen und der EURO-US-Dollar-Kurs gab deutlich nach, kurz nachdem der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-ClaudeTrichet, auf der heutigen Pressenkonferenz (14:30 Uhr) das EZB-Sitzungs-Ergebnis bekanntgab.

Wie wesentlichen Erkenntnisse:

  • Der EZB-Leitzins bleibt bei 1 Prozent.
  • Die EZB sieht ein weiter leicht erhöhtes Inflationsrisiko in der Euro-Zone.
  • Die zuletzt erhöhte Euro-Inflationsrate wird aber vor allem auf steigende Energie- und Rohstoffpreise zurückgeführt.
  • Die EZB hält die Inflation mit den bestehenden Instrumenten weiter für beherrschbar.
  • Die Entwicklung der Inflation in der Euro-Zone wird von der EZB weiter genau beobachtet, eine Zinserhöhung stehe aber noch nicht bevor.

Der Goldpreis notierte am Donnerstag um 15 Uhr bei 1.336 Dollar (978 Euro). Der Silberpreis stieg auf 28,45 Dollar (20,83 Euro). Der Euro fiel deutlich von seinen Tageshöchstkursen mit Preisen um 1,38 Dollar auf 1,3675 Dollar zurück .

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Silberpreis befreit sich aus Abwärtstrend

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Die charttechnische Situation bei Silber hat sich mit dem der jüngsten Kurs-Avancen deutlich aufgehellt.

Nach der Kurskorrektur im Januar hat der Silberpreis nun endgültig einen Boden gefunden. Der Silber-Chart und ist aus dem kurzfristigen Abwärtstrend nach oben ausgebrochen. Dabei wurde nun auch die 50-Tage-Linie überschritten.

Silber in USD, 6 Monate (RBS-Indikation)

Am Donnerstagmittag notierte der Silberpreis bei 28,35 Dollar (20,56 Euro). Die nächste charttechnische Unterstützung verläuft im Bereich von 28,19 Dollar. Die wichtigsten Widerstände sind um $28,81 und $29,57 zu finden.

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Absatz von American-Eagle-Silbermünzen im Januar mehr als verdreifacht

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Die U.S. Mint hat im vergangenen Monat so viele Eagle-Silbermünzen verkauft, wie noch nie in ihrer 26-jährigen Geschichte.

Die amerikanische Münzprägeanstalt U.S. Mint hat im Januar eigenen Angaben zufolge 6.422.000 American Eagle Silbermünzen verkauft. Das waren 238 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Seinerzeit setzte man 1.900.000 Exemplare der Silberunzen ab. Gegenüber Dezember 2010 betrug das Absatzplus rund 50 Prozent.

Der Januar war damit gleichzeitig der erfolgreichste Verkaufsmonat für American-Silber-Eagle-Unzen seit dem 26-jährigen Bestehen der U.S. Mint. Bereits Mitte Januar hatte man mit 4,59 Millionen Unzen einen neuen Rekordmonat erreicht.

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Warum finanziert China europäische Staaten? (Video)

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Ein TV-Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, aus welchen Gründen China europäische Staaten mit dem Ankauf von Staatsanleihen unterstützt.

Die chinesische Regierung hat in den vergangenen Monaten verstärkt Staatsanleihen europäischer Länder angekauft. Welche Strategie verfolgt das Land mit den Finanzspritzen für Europa? Ein Beitrag des TV-Magazin Plusminus ist der Frage nachgegangen. Die Thesen:

  • China braucht ein zahlungsfähiges Europa, um die eigenen Produkte abzusetzen.
  • China drängt zur Auflösung diverser Importbeschränkungen, die von der EU beschlossen wurden.
  • China will als Marktwirtschaft eingestuft werden.
  • Je mehr fremde Staatsschulden China aufkauft, desto gewichtiger ist Chinas Position an den internationalen Verhandlungstischen.

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Indische Goldimporte steigen im Januar um 18 Prozent

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40 Tonnen Gold hat Indien im ersten Monat des Jahres eingeführt. Händler rechnen mit anhaltend großer Nachfrage.

Vorläufigen Zahlen der Bombay Bullion Association (BBA) zufolge haben indische Importeure im Januar 40 Tonnen Gold eingeführt. Im Vergleich zum Vormonat würde dies einer Steigerung um 18 Prozent entsprechen.

„Die Verkäufe waren gut, obwohl es Ende Januar ein Versorgungsproblem gab, als die Preise Tiefststände um 1.310 US-Dollar erreichten”, so Prithviraj Kothari, President der BBA gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters.

Die Goldimportzahlen des vergangenen Jahres fielen neuesten Daten zufolge mit 332,8 Tonnen 2 Prozent schwächer aus als 2009 (339,8 Tonnen). Die BBA ist für die kommenden Monate weiter optimistisch.

Die Winterernte wird derzeit in Indien eingefahren. Die Landbevölkerung nutzt die Einnahmen daraus, um in bedeutendem Umfang Gold zu kaufen. Ende Februar beginnt dann die indische Hochzeitssaison, die traditionell von üppigen Gold- und Schmuckkäufen begleitet wird.

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Der Goldpreis in geopolitischen Krisen

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Von geopolitischen Spannungen getriebene Gold-Rallys haben meist kurze Beine (Foto:Argus - Fotolia.com)

Regierungsumsturz in Tunesien, Revolution in Ägypten, Angst vor einem Flächenbrand in Nordafrika. Gerne wird in diesen Tagen der Einfluss geopolitischer Spannungen auf den Goldpreis hervorgehoben. Dabei weisen Beispiele der vergangenen Jahrzehnte nur auf eine schwache Korrelation hin.

Vor nicht allzu langer Zeit rechneten viele Beobachter mit einer baldigen Verschärfung des Iran-Konflikts. Nun sind die Augen plötzlich auf Nordafrika gerichtet. Aufstände, Revolutionen und mögliche politische Umwälzungen fördern in der Regel auch die Unsicherheit an den Finanzmärkten. Der Goldpreis ist häufig Ausdruck vorsichtigeren Anlegerverhaltens. Schnell wird deshalb von Analysten auf steigende Edelmetall-Preise geschlossen, wenn sich geopolitische Spannungen ergeben. Aber ist das berechtigt?

Goldreporter hat diesen möglichen Zusammenhang anhand der letzten militärischen Konflikte im persischen Golf untersucht. Die Auswirkungen auf den Goldpreis waren relativ begrenzt. Das Überraschungsmoment als Grad der potenziellen Verunsicherung der Finanzmärkte spielt aber ganz offensichtlich eine signifikante Rolle.

  • Anfang August 1990, als der Irak nach Kuwait einmarschierte und US-Präsident Bush die Operation „Desert Shield“ begann, zog der Goldpreis innerhalb von 14 Tagen um 10 Prozent an. In den folgenden Wochen pendelte sich der Kurs jedoch wieder auf das Ausgangsniveau um 370 Dollar ein.
  • Am Tag des Beginns von Operation „Desert Storm“, am 17. Januar 1991, als die USA und deren Verbündete den Irak einem massiven Luftkrieg aussetzten, brach der Goldpreis sogar um 5 Prozent ein. In den Wochen zuvor waren keine bedeutenden Goldpreisausschläge zu erkennen.
  • Die Militär-Aktion „Iraqi Freedom“ begann am 20. März 2003. In diesem Umfeld kam es zu keiner signifikanten Veränderung des Goldpreises.

Einschätzung: Eine überraschende Zuspitzung der aktuellen Krise zu einem Flächenbrand in Nordafrika – und möglicherweise in Nahost – könnte zu weiterer Verunsicherung an den Finanzmärkten beitragen. Der Effekt auf den Goldpreis im direkten Zusammenhang mit diesen Entwicklungen bleibt aber vermutlich begrenzt. Möglicherweise auch vor dem Hintergrund gezielter Marktinterventionen seitens Politik und Notenbanken im Umfeld geopolitischer Krisen. Die andauernde Schuldenkrise und ihre vermeintliche Bekämpfung (andauernde Geldmengenexpansion) werden weiterhin die nachhaltigste Wirkung auf den Goldpreis ausüben.

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