Ein 43-jähriger Amerikaner sucht in Straßen Manhattans erfolgreich nach winzigen Gold- und Edelstein-Bruchstücken.
Ausgestattet mit Pinzette, Brotmesser und Styropor-Becher begibt sich Raffi Stephanian Tag für Tag auf Goldsuche. Nicht etwa an einem Flussdelta oder auf den Abraumhaufen einer stillgelegten Mine. Der 43-jährige Amerikaner durchkämmt die Straßen von Manhattan auf der Suche nach Gold.
Denn auf Fahrbahnen und Bürgersteigen findet er regelmäßig kleinste Mengen an Edelmetallen und Edelsteinen, die vor allem schmucktragenden Passanten als Bruchstücke oder Angestellten im New Yorker Diamanten-Distrikt verloren gehen.
Der hohe Goldpreis macht die Suche für den Asphalt-Cowboy zum lohnenden Geschäft. Wie er selbst gegenüber der New York Post berichtet, hat Stephanian damit pro Woche bereits mehr als 800 Dollar verdient. Als ehemaliger Mitarbeiter eines Schmuckfabrikanten hat er ein Auge für wertvolle Partikel, wie das folgende Video zeigt.
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Eine Umschuldung Griechenlands will die Bankenbranche um jeden Preis verhindern. Gemeinsam mit der Politik verfolgt man die Strategie der heimlichen Enteignung von Volksvermögen, wie ein TV-Beitrag dokumentiert.
„Ein kalkuliertes Spiel mit der Zeit“, stellen die Redakteure des TV-Magazins Monitor fest. Der Plan von Politik und Großbanken drehe sich um die folgender Frage: „Wie verlagert man das Pleite-Risiko Griechenlands von den Banken weg, hin zum Steuerzahler?“
Lassen sich Merkel und Schäuble von den Banken die Marschrute in der europäischen Schuldenkrise diktieren? Der Monitor-Beitrag fast die Maßnahmen der bisherigen Griechenland-Rettung zusammen und skizziert die Strategie der Bundesregierung, bei der Bundesfinanzminister Schäuble eine entscheidende Rolle zu spielen scheint. Die Abgeordneten des Deutsche Bundestags sind zu einer Statistenrolle verdammt.
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Der Goldpreis hat sich in den vergangenen Tagen langsam aber deutlich von den bisherigen Juni-Tiefstständen erholt. Aus charttechnischer Sicht könnte es bald zum nächsten Kurssprung kommen.
Um 0,6 Prozent ist der Goldpreis bislang im laufenden Monat gestiegen. Erstmals seit dem 10. Juni wurde der Kurs in London gestern wieder oberhalb von 1.540 Dollar fixiert. Nach dem Zwischentief bei 1.516 Dollar am 14. Juni bedeuten die 1.544 Dollar (1.078,81 Euro) in gestrigen Nachmittags-Fixing einen Anstieg von 1,85 Prozent.
Goldpreis in US-Dollar, 6 Monate (Deuba-Indikation)
Mittel- und langfristig ist der Aufwärtstrend bei Gold weiter voll intakt. Der Kursanstieg der letzten Tage hat den Goldchart nun erstmals nach oben aus der symmetrischen Dreiecksformation hinausgeführt. Sollte sich der Ausbruch als nachhaltig herausstellen, dann wären aus charttechnischer Sicht Kursgewinne von knapp 90 Dollar oder 5,7 Prozent innerhalb der kommenden 8 Wochen möglich. Das Kursziel lautete damit 1.630 Dollar.
Zunächst muss dafür aber der zuletzt hartnäckige Widerstand bei 1.545 Dollar überwunden werden. Sollte dies gelingen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit eines schnellen Anstiegs auf die letzten Höchstkurse um 1.562 Dollar.
Ein starker Kurseinbruch im Verlauf der nächsten Tage könnte dieses Szenario noch vereiteln. Befürchtungen, die traditionelle Sommerflaute könnte auch in diesem Jahr einsetzen, bekämen neue Nahrung, wenn die Dreiecksformation nach unten aufgelöst würde. In diesem Fall könnte ein Rückfall auf Kurse um 1.430 Dollar innerhalb von zwei Monaten neue Kaufchancen eröffnen.
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"Friedens-Gold": Die Herkunft des Goldes soll innerhalb der gesamten Distributionskette testiert werden.
Neue Inititative des World Gold Council: Goldproduzenten in Spannungsgebieten sollen dokumentieren können, dass ihr Gold nicht zur Finanzierung bewaffneter Konflikte verwendet wird.
Kommt nach dem „Öko-Gold“ nun „Friedens-Gold“? In Ländern der Dritten Welt würden die Erträge aus der inländischen Goldindustrie oft zur Finanzierung korrupter, militanter Regime verwendet, meint der World Gold Council (WGC). Als Beispiel werden die Republik Kongo und deren Nachbarländer angeführt.
Der WGC hat nun bekannt gegeben, er wolle Standards einführen, die es Goldproduzenten aus diesen Regionen erlauben sollen, ihr Gold als „konfliktfrei“ zu deklarieren. Ein Zertifikat soll also dokumentieren: „Mit unserem Gold werden keine bewaffneten Konflikte finanziert“.
„Es ist schwierig, spezifische Lieferungen aus Goldminen bis hin zum Endkunden nachzuverfolgen, weil das Gold einfach eingeschmolzen und mit Gold aus anderen Minen vermengt werden kann. Der Erfolg eines möglichen Zertifizierungs-Systems wird von der Kooperation und Selbstverpflichtung aller Beteiligten in der Goldversorgungskette abhängen“, erklärt WGC-Boss Aram Shishmanian.
Bis zum 1. September soll das Konzept intern diskutiert werden, bevor man sich an eine mögliche Umsetzung macht.
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In Europa dreht sich alles nur noch ums Geld (Foto: Fotolia)
Geld regiert die Welt. Ein kluger Satz, der die aktuelle Entwicklung in Europa hinreichend beschreibt.
Die Lage am Staatsanleihen-Markt ist dramatisch. Griechenland, Portugal und Irland können sich schon lange nicht mehr eigenständig Geld beschaffen. Alle müssten mehr als 10 Prozent Zinsen zahlen, um sich Geld auf dem freien Markt zu leihen. Auch von Spanien und Italien fordern Geldgeber beim Ankauf von 10-jährigen Staatspapieren mittlerweile Renditen von knapp 5 Prozent und mehr. Das ist auf die Dauer für kein Land finanzierbar.
Nichts verbessert
Man muss feststellen, dass sich seit dem ersten Rettungspaket im vergangenen Jahr in Sachen europäischer Staatsfinanzen rein gar nichts zum Besseren verändert hat. Im Gegenteil. Die Verschuldung ist weiter gestiegen. Immer weniger Länder haben die Finanzierung ihrer Staatsfinanzen noch in der eigenen Hand. Die Europäische Zentralbank ist zur Bad Bank für marode Staatspapiere mutiert und steht selbst vor der Pleite. Nicht die Zentralbank, der Bürger ist in diesem Fall der Geldgeber der letzten Instanz!
Neue Schulden, für alte Verbindlichkeiten
EZB und EU-Regierungen haben sich in ein Dilemma begeben, dass schon vor Jahren absehbar war. Schuldenprobleme lassen sich nicht dauerhaft mit neuen Schulden lösen. Und dennoch wirft man mit einer neuen Griechenland-Hilfe noch einmal schlechtem Geld gutes hinterher. Was hier Brüssel und Frankfurt passiert ist klare Konkursverschleppung. Politiker und Notenbanker sehen keinen anderen Weg, um ein falsch konstruiertes System (für begrenzte Zeit) noch am Leben zu erhalten.
Das Euro-Dilemma
Man hat unterschiedlich leistungsfähige Volkswirtschaften in eine gemeinsame Währungsunion gezwungen und gleich in der ersten Krise alle vereinbarten Sicherheitsmechanismen ausgeschaltet (Maastricht-Kriterien, Bail-Out-Verbot). Den Bürgern will man glauben machen, es existiere keine Euro-Krise. Schlimmer noch. Man plant, weitere strukturschwache Länder in die Union zu holen (Kroatien). Auf Teufel komm raus! Warum? Damit man die Euro-Kreditmenge weiter ausweiten, das Finanzsystem weiter füttern, die eigene Macht mehren und die Kontrolle über Länder eines größtmöglichen europäischen Territoriums erlangen kann.
Hochfinanz am Drücker
Das Beispiel Griechenlands zeigt die unterlegte Grundstrategie der Hochfinanz. Die Europäische Union hat die Verschuldung ihrer Mitgliedsländer durch die gemeinsame Niedrigzinswährung – den Euro – angeheizt. Die Regierungen müssen nun zulassen, dass der Bankenkomplex – als Hauptgläubiger und Geldschöpfungsmonopolist – die Kontrolle über ganze Länder erlangt. Die Souveränität der Einzelstaaten wird systematisch ausgehebelt. Das Geld regiert die Euro-Welt!
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Der Handel mit Gold-Futures in den USA wird günstiger (Foto: Fotolia)
Ab kommenden Montag müssen Investoren an der US-Warenterminbörse geringere Sicherheitsleistungen (Margins) beim Handel mit Gold-Futures hinterlegen. Verleiht das dem Goldpreis neuen Auftrieb?
Wer am US-Terminmarkt COMEX Gold kauft oder verkauft, der muss eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
Die so genannten Margins fallen im Futures-Handel beim Vertragsabschluss an (Initial Margin) und zusätzlich, wenn Kontrakte länger als einen Tag gehalten werden (Maintenance Margin).
10 Prozent weniger
Ab kommenden Montag müssen Spekulanten pro Kontrakt (100 Unzen Gold) statt bisher 6.751 Dollar nur noch 6.075 Dollar als Initial Margin hinterlegen. Die Maintenance Margin sinkt von 5.001 Dollar auf 4.500 Dollar.
Für Hedger (Minengesellschaften, die ihre Goldproduktion preislich absichern) und Comex-Mitglieder fällt nun eine Initial Margin und Maintenance Margin von 4.500 Dollar (statt 5.001 Dollar) an.
Die Margin-Reduzierung beträgt damit jeweils 10 Prozent.
Der Betreiber CME Group begründet die Maßnahme mit der zuletzt geringeren Schwankungsbreite des Goldpreises (Volatilität). „Wenn die Preisbewegung weniger volatil ist, dann fallen die Margins typischerweise, weil das Risiko der Position sich auch verringert“, heißt es in der CME-Erklärung vom vergangenen Donnerstag.
Silber-Crash im Mai
Die CME Group wurde Anfang Mai von Marktakteuren stark kritisiert, als man die Silber-Margins innerhalb von 15 Tagen ganze fünfmal um insgesamt 84 Prozent erhöhte. Der Silberpreis knickte in der Folge um fast 30 Prozent ein.
Die COMEX-Betreiber selbst bestreiten einen signifikanten Einfluss der Margin-Änderungen auf die Preisentwicklung: „Margins sind kein Mittel, um den Markt in die eine oder andere Richtung zu bewegen, oder Akteure zu einer Marktteilnahme der ein oder anderen Art zu ermutigen oder davon abzuhalten“.
Auswirkungen
Tatsache ist jedoch, dass Investoren bei einer Margin-Erhöhung Geld nachschießen müssen, wenn sie den laufenden Handel mit ihren Futures aufrecht erhalten wollen. Der ein oder andere stellt in diesem Fall seine Positionen lieber glatt, weil er das zusätzliche Geld nicht aufbringen will oder kann. Im Zuge der Silber-Margin-Erhöhung im Mai nahmen viele Investoren, die auf einen steigenden Silberpreis setzten, Gewinne mit und stiegen aus dem Markt aus. Das verstärkte zumindest die Talfahrt bei Silber.
Ob durch die Margin-Reduzierung bei Gold ein gegenteiliger Effekt einsetzen wird, bleibt abzuwarten. Zumindest stieg der Goldpreis am Freitag. Für Gold zur Lieferung im September (meist gehandelter Gold-Futures-Kontrakt) verteuerte sich um 0,6 Prozent auf 1.539,10 Dollar pro Feinunze.
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Die Preise für Ausfallversicherungen im Bankensektor befinden sich in einem anhaltenden Aufwärtstrend, obwohl Zentralbanken und Regierungen die Institute seit Jahren mit Samthandschuhen anfassen.
Die Prämien für Ausfallversicherungen im Bankensektor sind seit mehreren Jahren im Aufwärtstrend. Bei diesen Zahlen handelt es sich um Indikatoren, wie sich die Banken selbst die Bonität untereinander bewerten. So genannte Credit Default Swaps (CDS) sind Versicherungen gegen den Zahlungsausfall eines Instituts. Die zu zahlende Prämie ist Ausdruck der Bonität der jeweiligen Bank.
Die CDS-Prämien werden regelmäßig vom Deutschen Derivate Verband publiziert. Goldreporter hat die Entwicklung der CDS-Werte von insgesamt 30 internationalen Großbanken innerhalb der vergangenen zwei Jahre verfolgt und daraus jeweils einen Branchen-Durchschnitt errechnet. Betrachten Sie dazu die folgende Grafik:
Im Umfeld zahlreicher Berg-und Tal-Fahrten ist die Tendenz klar: Die CDS-Preise steigen seit Monaten kontinuierlich. Die eigene Branche stellt sich damit ein immer schlechteres Bonitätszeugnis aus. Und das, obwohl die Zentralbanken und Regierungen die Institute seit Jahren finanziell entlasten: Mit niedrigen Zinsen, immer laxeren Vorschriften (Sicherheiten) bei der Auszahlung von Zentralbank-Geld und praktisch keinerlei Haftung im Weltschuldenproblem.
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AngloGold Ashanti betreibt in Südafrika Minen die über 4.000 Meter in die Tiefe reichen (Foto: Anglo Gold Ashanti)
Die Bodenschätze auf unserem Globus gehen langsam aber sicher zur Neige. In welchen Regionen der Welt kann noch am meisten Gold gefördert werden?
51.000 Tonnen Gold gibt es nach Schätzungen des US Geological Survey (USGS) weltweit noch zu fördern (Goldreporter berichtete). Dann ist Schicht im Schacht.
Doch in welchen Regionen der Welt befinden sich die größten bislang unangetasteten Goldvorkommen? Jene Länder, die zuletzt das meiste Gold auf den Markt brachten (China, Australien, Südafrika, die USA und Peru), gehören auch zu den Regionen mit den größten verbleibenden Reserven.
Australien: 7.300 Tonnen
Südafrika: 6.000 Tonnen
Russland: 5.000 Tonnen
Chile: 3.400 Tonnen
USA: 3.000 Tonnen
Indonesien: 3.000 Tonnen
Brasilien: 2.400 Tonnen
Peru: 2.000 Tonnen
China: 1.900 Tonnen
Usbekistan: 1.700 Tonnen
Ghana: 1.400 Tonnen
Mexiko: 1.400 Tonnen
Papua-Neuguinea: 1.200 Tonnen
Kanada: 990 Tonnen
Auf andere Länder entfallen laut USGS insgesamt 10.000 Tonnen.
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Es wird immer aufwendiger, neue Goldvorkommen zu entdecken (Foto: Dominique Dumont - Fotolia)
Aktuellen Zahlen des US Geological Survey zufolge sind weltweit nur noch 51.000 Tonnen Gold abbaubar.
Im vergangenen Jahr förderten Bergbauunternehmen weltweit insgesamt 2.500 Tonnen Gold zu Tage. Ein Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Bericht des US Geological Survey hervor.
Das Institut schätzt die weltweit noch abbaubaren Goldreserven auf 51.000 Tonnen. Bei einer gleichbleibenden jährlichen Abbaumenge von 2.500 Tonnen wären die Goldvorräte der Erde dann im Jahr 2031 erschöpft. Rund 160.000 Tonnen Gold hat die Menschheit bislang aus dem Boden geholt.
Die vorhandenen Silber-Reserven schätzt das USGS auf 510.000 Tonnen – allerdings mit einer gewissen Dunkelziffer, da für Russland keine Prognose vorliegt. Bei einer jährlichen Produktionsmenge von 22.000 Tonnen wäre damit noch 23 Jahre lang Silber abbaubar.
Faktisch muss man jedoch davon ausgehen, dass die Produktionsmengen über die kommenden Jahre langsam sinken werden und die Ressourcen erst deutlich später wirklich erschöpft sind. Ebenso möglich: Aufgrund eines steigenden Goldpreises kommt es zu einer deutlichen, vorübergehenden Output-Steigerung. Gegen dieses Szenario sprechen allerdings die gleichzeitig steigenden Förderkosten.
So oder so: Die Gold- und Silber-Vorräte sind endlich und lassen sich anderes als Papiergeld nicht beliebig vermehren. Ein wichtiger Aspekt bei der Betrachtung künftiger Edelmetallpreise. Lesen Sie Sie dazu auch: Gold steigt auf 5.000 Dollar wegen Angebotsengpass.
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Der Goldpreis in Euro bewegt sich weiter nahe am Rekordkurs von Ende Mai. Seit nunmehr 5 Jahren folgen auf höhere Tiefs stets höhere Hochs. Zeichen eines kontinuierlichen Euro-Verfalls.
Der in Euro gerechnete Goldpreis erreichte am Donnerstagvormittag erneute Kurse oberhalb 1.080 Euro (1.525 Dollar / 1.082,10 Euro; London Fix A.M.). Die anhaltende Unsicherheit über die weitere Entwicklung in der griechischen Schuldenmisere ließ den Euro-Dollar-Kurs in den letzten Tagen deutlich abfallen. Das auf Basis des Londoner Fixings am 25. Mai erreichte Allzeithoch von 1.086,84 Euro lag zuletzt gerade einmal 0,5 Prozent höher.
Ein Blick auf den Kursverlauf des Euro-Goldpreises innerhalb der vergangenen fünf Jahre zeigt, den anhaltenden Aufwärtstrend. Es wurden immer wieder höhere Hochs und höhere Tiefs erreicht. Alternative Betrachtungsweise: Der Euro ist gegenüber Gold einer kontinuierlichen Entwertung ausgesetzt.
Charttechnischer Ausblick: Wichtige Unterstützungen befinden sich nun im Bereich von 1.070 und 1.025 Euro. Eine nachhaltige Überwindung der Marke von 1.080 Euro könnte den nächsten Kursschub auslösen.
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Ewiges Leben auf Pump? Weltwährung Dollar (Foto: Goldreporter)
Die USA haben sich über Staatsanleihen mittlerweile mit 4,49 Billionen US-Dollar im Ausland verschuldet.
Derzeit wird zwischen den politischen Parteien in den USA über die Anhebung der gesetzlichen Schuldenobergrenze für Staatschulden von derzeit 14,3 Billionen US-Dollar verhandelt. Dass die Verbindlichkeiten zuletzt unvermindert stiegen, zeigen die nun vom Finanzministeriums veröffentlichten Zahlen für April.
Demnach ist die über Staatsanleihen getätigte Auslandsverschuldung der USA auf insgesamt 4,49 Billionen US-Dollar gestiegen. Das ist der höchste Stand aller Zeiten.
Erstmals seit Oktober 2010 hat China seine Dollar-Reserven wieder erhöht. Laut den Angaben des US-Finanzministeriums stieg das Volumen der durch China gehaltenen US-Bonds im April um 0,6 Prozent auf insgesamt 1,1525 Billionen Dollar. Die größten Auslandsschuldner der USA in der Übersicht (in Klammern: Veränderung zum Vormonat):
China: 1,15 Bio. $ (+0,6%)
Japan: 906,9 Mrd. $ (-0,1%)
Großbritannien: 333 Mrd. $ (+2,3%)
OPEC-Länder: 221,5 Mrd. $ (-0,35%)
Brasilien: 206,9 Mrd. $ (+6,9 Prozent)
Taiwan: 154,5 Mrd. $ (-1%)
Karibische Finanzzentren: 138,1 Mrd. $ (-10,79%)
Russland: 125,4 Mrd. $ (-1,88%)
Hongkong: 122,4 Mrd. $ (+0,24%)
Schweiz: 112,4 Mrd. $ (+0,72%)
Deutschland liegt mit 61,3 Mrd. Dollar (+2,5%) auf Platz 13.
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Goldfördermenge rückläufig: Große neue Funde bleiben aus, Mineralisierung im Gestein geht zurück (Foto: Fotolia).
Die Analysten der englischen Standard Chartered Bank erwarten, dass sich der Goldpreis alleine aufgrund unzureichender Neuförderung mehr als verdreifachen wird.
„Es gibt nur sehr wenige große Goldminen die ihren Betrieb in den nächsten fünf Jahren werden fortsetzen können. Das begrenzte Neuangebot kommt zu einer Zeit, in der Zentralbanken sich von Netto-Verkäufern zu bedeutenden Netto-Goldkäufern entwickelt haben“, schreibt Yan Chen, Analyst des englischen Bankenriesen Standard Chartered laut CNBC in einem aktuellen Marktreport.
Aus Sicht seines Analysten-Teams werde die beschriebene Situation zu einem Engpass bei physischem Gold führen, selbst wenn die Nachfrage nicht sonderlich steige. „Mit einem Angebot-Nachfrage-Verhältnis, das so aus dem Gleichgewicht gerät, erwarten wir einen potenziellen Anstieg des Goldpreises auf 5.000 US-Dollar pro Unze“, erklärt Chen.
Seine Abteilung hat eigenen Angaben zufolge weltweit 345 Goldminen und 30 Kupfer/Basismetall-Minen, die auch Gold fördern, analysiert. Man kam zu dem Schluss, dass die jährliche Goldfördermenge innerhalb der kommenden fünf Jahre lediglich um 3,6 Prozent steigen wird.
Auch China spielt in der Analyse eine Rolle. Standard Chartered rechnet vor: Wenn China den Goldanteil seiner Währungsreserven von derzeit 1,8 Prozent auf den weltweiten Durchschnitt von 11 Prozent anheben wollte, dann müsste das Land 6.000 Tonnen Gold erwerben. Das entspräche mehr als dem Doppelten der weltweiten Jahresproduktion.
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In den Monaten Juni bis August legt der Goldpreis traditionell eine Verschnaufpause ein. Läuft es wie im vergangenen Jahr?
Im vergangenen Jahr gab der Goldpreis zwischen Mitte Juni und Anfang August fast 10 Prozent nach. In den folgenden vier Monaten stieg der Kurs des Edelmetalls dann von 1.160 Dollar auf 1.420 Dollar. Die Endjahres-Rally bescherte Goldanlegern somit ein Plus von 22 Prozent.
Goldpreis in US-Dollar, Januar - Dezember 2010
Der Goldpreis zeigt im Jahresverlauf historisch ein gleichbleibendes Muster. Die stärkste Phase für Gold ist in der Regel im Zeitraum September bis Dezember zu beobachten. Die folgende Grafik veranschaulicht das.
Statistische Goldpreis-Entwicklung im Jahresverlauf (1992-2010)
Seit 1992 stieg der Goldpreis in den letzten vier Monaten des Jahres durchschnittlich zwischen 2 und 7 Prozent (London Fix A.M.). Einer der Gründe: Indische Händler und Schmuckhersteller kaufen in dieser Phase wieder mehr Gold, um sich für die kommende Festival-Saison zu bevorraten.
Für Goldbesitzer dürfte das Beste in diesem Jahr somit noch folgen. Die Sommermonate boten in der Vergangenheit immer wieder gute Kaufgelegenheiten.
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Anfang Juni wurden an der Warenterminbörse COMEX umgerechnet 18.845 Tonnen Silber gehandelt, fast eine ganze Welt-Jahresproduktion (Foto: Fotolia).
George Gero, Senior Vice President des Finanzdienstleisters RBC Wealth Management widerspricht Berichten über mögliche Schieflagen an der Warenterminbörse COMEX und liefert Begründungen für den Verbleib von massiv in den USA abgeflossenem Silber.
Kritiker sehen auf dem amerikanischen Silbermarkt derzeit Anzeichen für eine ernste Schieflage. Es wird über einen physischen Engpass bei Silber spekuliert. Die These: Da ein Vielfaches des tatsächlich vorhandenen Silbers in Form von Derivaten gehandelt werde, müsse der Markt früher oder später zusammenbrechen, wenn nur genügend Händler am Terminmarkt bei Geschäften mit Silber-Futures auf die tatsächliche Warenlieferung bestünden. Als Anzeichen für eine solche Entwicklung werden unter anderem folgende Beobachtungen gewertet:
Wenige US-Banken hielten Anfang Juni weiter hohe Short-Positionen auf Silber. Steigende Silberpreise bringen diese Positionen unter Druck.
Seit Anfang Mai flossen enorme Mengen an Silber beim größten Silber-EFT iShares Silver Trust ab (-10 % oder 1.139 Tonnen per 09.06.).
Es werden derzeit an der US-Warenterminbörse COMEX bei zahlreichen Futures höhere Preise für Silber zur sofortigen Lieferung gezahlt, als für eine Silber-Lieferung in Zukunft (Fachbegriff: Backwardation).
Nur wenig an der COMEX auf Termin gehandeltes Silber wird auch physisch ausgeliefert.
Eine physische Lieferung von Silber darf mit ETF-Anteilen kompensiert werden.
Es sind anhaltend fallende Silber-Bestände im COMEX-Lagerhaus zu beobachten.
In einem Interview mit Kitco News erklärt George Gero, Senior Vice President des kanadischen Finanzdienstleisters RBC Wealth Management (Tochter der Royal Bank of Canada), die Vorgänge seien nicht ungewöhnlich und böten keinen Anlass zur Besorgnis.
COMEX-Bestände
George Gero zu den COMEX-Lagerhaus-Beständen: „Aufgrund der niedrigen Zinsen lohnt sich für die Parteien nicht, viel Material im Rahmen von so genannten Cash-and-Carry-Geschäften einzulagern.“ Gemeint sind hier Geschäfte, bei denen Silber zur sofortigen Lieferung gekauft (und eingelagert wird), während gleichzeitig ein Verkauf auf Termin erfolgt. Wenn der „Termin-Preis“ höher ist als der Preis für sofortige Lieferung, dann erzielt der Händler einen „Gewinn“, der alternativ am Markt angelegt werden kann. Sind die Marktzinsen hoch, dann lohnt sich diese Art des Trades mehr als bei niedrigen Zinsen.
„Einige schauen sich die COMEX-Lagerbestände an und befürchten, dass es nicht mehr genug Silber gibt. Aber es ist reichlich Silber da, es ist nur nicht ins COMEX-Lager gelangt, weil die Händler derzeit nicht darauf aus sind, es sofort zu verkaufen“, meint Gero. Viele gingen davon aus, dass der Silberpreis weiter steige und hielten deshalb länger an dem Metall fest.
Silber-Backwardation
Zum Backwardation: „Die Futures mit Lieferung im Dezember und später sind in Backwardation. Das ist aber nicht für die nächsten Monate Juli bis September der Fall. Aufgrund niedriger Zinses gibt es auch hier wenig Anlass für Cash-and-Carry-Geschäfte“, so Gero.
Gero weiter: „Außerdem wurde viel Silber, das zuletzt bei ETFs abfloss, für den Export verwendet. Die USA sind ein großer Silber-Exporteur. Wir schicken Silber nach China und nach Indien.“ Das Silber werde dort für die industrielle Verwendung gebraucht, wie etwa für die Photovoltaik. Ein weiterer Abnehmer seien Prägeanstalten, die Silbermünzen herstellten.
Aussichten
„Auf der anderen Seite wird derzeit eine Menge Silber gefördert, weil der Preis hoch ist. Mehr Minengesellschaften erhalten eine Finanzierung, so dass nach und nach mehr Silber produziert wird“, so Gero. In ressourcen-reichen Ländern Südamerikas – wie Peru – gäbe es dagegen eine Tendenz, die auf eine zunehmende Verstaatlichung von Silbervorkommen hinweise. Alles in allem kämen die Comex-Warenbestände durch die genannten Aspekte derzeit etwas unter Druck. „Wir scheinen aber sehr normal zu funktionieren. Hier scheint es keinerlei Störung zu geben“, bewertet George Gero die Situation. Er sieht die Perspektiven für Silber und alle anderen Edelmetalle aufgrund anhaltend politischer und ökonomischer Unsicherheiten weiter sehr positiv.
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Die Silberpreis-Rally der letzten Monate beflügelte auch das Interesse privater Investoren. Silbermünzen gehören zum bevorzugten Anlageprodukt, wenn es darum geht, Vermögen gegen Entwertung zu schützen. Doch welche Münzen sind am besten geeignet, wenn eine Ersatzwährung zum etablierten Papiergeld gefragt ist?
Zunächst einmal kann man argumentieren, Silber ist Silber. Somit wäre es unerheblich, welche Prägung eine Silbermünze aufweist, solange es sich um reines Material handelt. Das Silber ließe sich jederzeit einschmelzen und damit wären Aussehen und Ursprung der Münzen einerlei.
Wenn man aber Silber kauft, um es im Notfall gegebenenfalls als Krisengeld zu verwenden, dann kommt man zu einem anderen Ergebnis. Folgende Kriterien spielen in diesem Fall eine besondere Rolle:
Feingehalt/Reinheit Münzen mit hohem Feingehalt (mindestens 999er Silber) sind klar zu bevorzugen. Sie repräsentieren unzweifelhaft reines Silber. Außerdem lassen sie sich ohne Probleme/Aufwand wieder einschmelzen, da kein Scheideprozess zur Abspaltung von Fremdmetall (z.B. Kupfer, Zink) notwendig ist. Das wissen auch Juweliere zu schätzen, wenn sie Silber ankaufen.
Eindeutiger Tauschwert Wer später Silber gegen Waren tauschen will, der braucht Münzen, die den echten Wert des Silberstückes eindeutig deklarieren. Es muss also durch entsprechende Prägung klar erkennbar sein, wie viel echtes Silber (Feinsilber) die Münze enthält (z.B. 1 Uz = 1 Oz = 1 Unze = 31,1 Gramm).
Währungsaspekt Angenommen Silbermünzen sollen als Ersatzwährung dienen, für (Papier-)Geld, das keiner mehr akzeptiert. Wenn die Menschen dem Euro das Vertrauen entziehen, dann könnte es eher von Nachteil sein, wenn die Silbermünze ein Euro-Nominal trägt. Ähnliches gilt für Dollar-Münzen. Frage: Welche Währung gehört zu den stabilsten und gibt es Silbermünzen in dieser Währung?
Nominalwert Je höher der Nominalwert, desto besser. Zwar übersteigt der wahre Wert heute das Nominal aller Münzen bei weitem. Wie sieht es aber nach einem weitreichenden Kapitalschnitt oder einer Währungsreform aus? In diesem Fall dürfte sich der Nominalwert dem (neuen) Kurswert der Münze deutlich annähern.
Bekanntheit Keine Frage, nur eine Währung die bekannt und weit verbreitet ist, wird von den Handelsparteien ohne Probleme als Zahlungsmittel akzeptiert. Die gängigsten Münzen sind somit immer Exoten vorzuziehen, wenn es darum geht, sie später als Tauschmittel zu verwenden.
Land: Kanada
Größen: 1 Unze / 31,10 g
Feingehalt: 999,9/1.000
Nominal: 5 Can-$
Der Silber Maple Leaf erfüllt die genannten Kriterien zweifellos am umfassendsten: u.a. höchste Reinheit, höchstes Nominal, große Bekanntheit (auch wegen des „großen Bruders“ in Gold). Das Ansehen des ressourcenreichen Landes Kanada ist in der Finanzwelt zudem deutlich höher als das vieler westlicher Industrieländer inklusive der USA. Der kanadische Dollar hat gegenüber dem US-Dollar in den vergangenen 10 Jahren deutlich aufgewertet. Somit ist der Silber Maple Leaf unsere erste Wahl.
Land: Österreich
Größen: 1 Unze
Feingehalt: 999/1.000
Nominal: 1,5 Euro
Zwar besitzt die Münze ein Euro-Nominal, und das ist nicht einmal sonderlich hoch. Ansonsten liegen aber alle Eigenschaften einer erstklassigen Silberanlagemünze vor. Immerhin: Österreich gilt als Euro-Kernland und besitzt bei den Rating-Agenturen nach wie vor höchste Bonität. Der „Silber-Phili“ gehört hierzulande zu den beliebtesten und bekanntesten Silberanlagemünzen. Österreich liegt vielen geografisch näher als Kanada. Die Münze ist zudem meist günstig zu haben.
Mexiko gehört zu den größten Silberproduzenten der Welt und hat mit der Libertad schon früh eine echte Silberanlagemünze prägen lassen. Sie ist offizielles Zahlungsmittel in Mexiko. Dabei besitzt die Münze kein Nominal, sondern es ist nur das Silbergewicht aufgeprägt. Die Libertad ist damit klar als währungsneutrale Anlagemünze ausgelegt. Sie ist hierzulande allerdings weniger bekannt, als die oben genannten Stücke. Eindeutiger Vorteil gegenüber anderen Silberanlagemünzen: Es gibt auch kleine Silber-Libertads bis 1/20 Unze. Bei einem steil ansteigenden Silberpreis bleibt der Wert dieser Münzen trotzdem auf einem Niveau, das den Einkauf kleiner Warenmengen gewährleistet. Es ist das Kleingeld in der Krise. Ein höheres Aufgeld muss man beim Erwerb sehr kleiner Silbermünzen in Kauf nehmen.
Tipp: Edelmetallhändler MP Edelmetalle ist Generalimporteur mexikanischer Anlagemünzen. Sie erhalten die Libertads dort zu besonders günstigen Preisen.
Weitere Silber-Anlagemünzen American Silver Eagle, Britannia, Koala, China Panda, Silber-Krügerrand etc.: Zahlreiche auch als Goldmünzen bekannte Silberableger sind hierzulande über die Maßen teuer, weil die Verfügbarkeit begrenzt, die Transportkosten hoch oder die Auflage vergleichsweise gering ist. Diese Münzen sind alleine aufgrund der erhöhten Einstandskosten für Anleger meist uninteressant.
Silberzehner
Die deutschen Silber-Zehner (10-DM- und 10-Euro-Silbermünzen des Finanzministeriums) waren über die vergangenen Jahre hinweg als Anlagemünzen durchaus interessant. Sie werden heute aber nur noch in Sammlerqualität hergestellt und nicht mehr zu Kursen nahe am Silberpreis herausgegeben. Was ältere Ausgaben angeht: Da der Silbergehalt der seit 1953 durch die Bundesrepublik Deutschland ausgegebenen Silbergedenkmünzen über die Jahre hinweg schwankte, ist der Wert für Laien im Einzelnen nicht nachvollziehbar. Es wird in Krisenzeiten also vermutlich schwerer sein, für sie einen gerechten Preis (angemessene Ware) zu erzielen.
Fazit
Die Silber-Investment-Basis sollte in unserer Betrachtung aus den bekanntesten Münzen bestehen. Aber wie bei jeder Anlage gilt auch hier die Devise: Nicht alles in ein Nest legen. Die ausgewogene Mischung macht’s! Und das gilt auch für die Münzgrößen. Eine Hand voll kleiner Silber-Libertads sollte in keinem privaten Krisengeld-Depot fehlen.
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Bei Gold stiegen die Short-Positionen der US-Banken am Warenterminmarkt Anfang Juni um 7 Prozent. Im Silber-Bereich war der Anstieg noch größer.
Amerikanische Banken haben Anfang Juni 383 Tonnen Gold in Form von Futures am US-Terminmarkt COMEX verkauft. Mit 123.143 Kontrakten (á 100 Unzen) stieg die Anzahl der Short-Positionen gegenüber dem Vormonat um knapp 7 Prozent.
Der Open Interest, also die Summe aller auf Gold gehandelten Futures-Kontrakte, fiel dagegen um 3,8 Prozent auf 502.251 Kontrakte. Entsprechend stieg der Anteil der Short-Wetten von US-Banken auf 24,5 Prozent am gesamten Handelsaufkommen an COMEX-Gold-Futures (Vormonat 22,1 Prozent).
Im Silber-Sektor stockten die US-Banken ihre Short-Wetten um 9,8 Prozent gegenüber Vormonat auf. Anfang Juni verkauften JP Morgan und Kollegen damit gemeinsam nicht weniger als 3.518 Tonnen Silber auf Termin.
Die Daten stammen aus dem aktuellen Bank Participation Report der Terminmarkt-Aufsicht CFTC. Er wird einmal im Monat veröffentlicht.
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Weißrussland, Mexiko und Russland stockten ihre Goldreserven im vergangenen Monat weiter auf.
Russland hat im April weitere 13,7 Tonnen Gold gekauft. Mexiko stockte seine Goldbestände nach den 78,5 Tonnen im März um weitere 5,9 Tonnen auf. Weißrusslands Goldreserven erhöhten sich im vergangenen Monat um 1,1 Tonnen.
Zentralbank-Verkäufe gab es im April offiziell nicht. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die der World Gold Council am heutigen Freitag veröffentlicht hat.
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3-Monats-Ziel der Schweizer UBS: 1.600 Dollar (Foto: Fotolia)
Die Schweizer Investmentbank erwartet, dass der Goldpreis innerhalb der kommenden drei Monate auf 1.600 Dollar steigt.
„Die Schwäche der globalen Wirtschaftsdaten nährt zusätzlichen Optimismus für Gold in der zweiten Jahreshälfte und jede Abwärtsbewegung dürfte begrenzt bleiben, wenn man die Sorgen über das ökonomische Gesamtbild zugrunde legt“, heißt es laut Market Watch in einem aktuellen Investorenschreiben der UBS.
Man erwartet, dass der Goldpreis weiter steigt, wenn sich die europäische Schuldenkrise ohne Aussicht auf eine solide Lösung fortsetzt und Zentralbanken ihre Goldreserven weiter ausbauen. Die Analysten der Schweizer Investment-Bank haben deshalb ihr 3-Monats-Ziel für den Goldpreis von 1.400 Dollar auf 1.600 Dollar angehoben.
Im Sommer könne es laut UBS aber zu einer Schwäche bei Gold kommen, weil die amerikanische Notenbank Fed ihr Aufkaufprogramm für US-Staatsanleihen (QE2) beende.
„Während Investoren derzeit bei Preise nahe am Allzeithoch von 1.577 Dollar pro Feinunze mit Käufen zurückhaltend sind, gibt es sicherlich Investoren die an der Seitenlinie auf einen Rücksetzer unter 1.500 Dollar warten“, heißt es weiter.
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Gold statt Papier: American Gold Eagle und Dollar-Noten (Foto: Goldreporter)
Eine Gruppe von republikanischen Politikern will die Bevölkerung im US-Bundesstaat Iowa auf einer Road Show über die Vorzüge eines goldgedeckten US-Dollars aufklären.
18 Tage lang wollen sechs republikanische Politiker mit einem Bus durch den US-Bundesstaat Iowa touren, um die Menschen für die Rückkehr zum Goldstandard zu begeistern. Die Reise beginnt am 13. Juni.
Ziel der Gruppe ist es auch, das Thema einer goldgedeckten Währung als ein republikanisches Kernthema im Rahmen der kommenden US-Präsidentschaftswahlen zu etablieren.
„Wir sehen uns mit einer dramatischen Inflation konfrontiert und haben eine Regierung, deren Ausgaben außer Kontrolle geraten sind“, sagt Andy Blom, Vorsitzender der Initiative „American Principles in Action“, die diese Veranstaltung unterstützt gegenüber The Daily Caller. „Wenn wir zu Geld zurückkehren, das wirklich etwas wert ist, dann stabilisiert dies die Preise. Es nimmt der Regierung ihr Kreditkarte, und damit kann sie nicht mehr tonnenweise Geld drucken und den Dollar entwerten“, so Blom weiter.
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Das Hin-und-Her des Euro-Dollar-Kurses scheint vor allem eines zu signalisieren, die große Unsicherheit der Finanzmärkte gegenüber Euro und Dollar gleichermaßen. Derzeit tendiert der Euro wieder schwächer.
In den vergangenen Monaten unterlag der Euro-Dollar-Kurs extremen Schwankungen. Mal wird auf dem Geldmarkt der Euro favorisiert, mal ist es der Greenback. Je nachdem, welche Währungsszone gerade die schlechteren Nachrichten lieferte.
Am Mittwoch gab Fed-Präsident keine allzu positiven Kommentare zur Entwicklung der US-Wirtschaft ab. Am heutigen Donnerstag beließ die Europäische Zentralbank den Euro-Leitzins bei 1,25 Prozent. Anfang der Woche legte Euro noch stärker zu. Heute gab es deutliche Abschläge. Die Behandlung des Schuldenproblems in Griechenland drückt nach wie vor auf die Stimmung.
Euro-US-Dollar-Kurs, 6 Monate
Nach dem steilen Euro-Anstieg seit Ende Mai mit einem Kursgewinn von 4,4 Prozent gegenüber dem US-Dollar erfolgte zuletzt eine Gegenbewegung zum kurzfristigen Aufwärtstrend. Der EUR-USD-Chart bewegt sich derzeit deutlich oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts in Richtung der Unterstützung bei 1,449 Dollar zu. Sollte diese nicht halten, dann sind aus charttechnischer Sicht weitere Kursverluste zunächst bis auf 1,43 Dollar denkbar. Man darf somit weiterhin von einem sehr volatilen Verlauf ausgehen. Plötzliche und heftige Kursänderungen aufgrund von „Nachrichtenschocks“ sind nicht ausgeschlossen.
Der Goldpreis in Euro legte im Zuge der aktuellen Entwicklungen wieder deutlich zu. Nach Kursen um 1.045 Euro am Vormittag notierte der Euro-Goldpreis am Donnerstag-Nachmittag erneut oberhalb von 1.060 Euro und damit wieder näher an seinem Allzeithoch von 1.086,84 Euro vom 25. Mai 2011 (London Fix P.M.).
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