Dienstag,03.März 2026
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Welche Währung ist hässlicher: Dollar oder Euro? (Video)

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Gemälde "Die königliche Familie" (1656) von Diego Velázquez; rechts: ein hässlicher "Zwerg"

Ein TV-Beitrag des ARD-Magazins Plusminus will in der weltweiten Schuldenkrise Vorteile für den Euro erkennen. Die Frage für Amerikaner und Europäer lautet: Wer hat die hässlichere Braut geheiratet?

Die USA haben die gesetzlich vorgegebene Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen Dollar (10,5 Billionen Euro) erreicht. Die offizielle Gesamtverschuldung aller Euro-Länder umfasst dagegen „lediglich“ 7,8 Billionen Euro.

Die Redakteure eines Beitrags des ARD-Magazins Plusminus glauben, dass die Lage in den Vereinigten Staaten noch viel kritischer sei, als in Europa und der Euro den US-Dollar als wichtigste Reservewährung ablösen könnte.

Unsere Meinung: Fürstliche Hoheiten ließen sich im Mittelalter von Malern gerne an der Seite hässlicher Zwerge auf die Leinwand verewigen, damit sie selbst in größerer Schönheit erschienen (siehe Bild oben). Ähnlich lässt sich wohl auch die Argumentation in dem TV- Beitrag erklären. Ein etwas zweifelhafter Versuch, der aktuellen Euro-Krise etwas Positives abzugewinnen.

http://www.youtube.com/watch?v=tfJNX2Yh46U

Goldreporter

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Arbeiter finden Goldmünzen im Wert von 370.000 Euro

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Goldmünze 1 Pfund Sovereign (aus den 50er-Jahren)

Bei Ausschachtungsarbeiten im australischen Albany sind Arbeiter auf 300 britische Sovereign-Goldmünzen aus dem Jahr 1800 gestoßen.

Erneutes Zeugnis von Unvergänglichkeit und Werterhaltung. In der Stadt Albany in Westaustralien sind Arbeiter bei Ausschachtungsarbeiten auf einem Parkplatzgelände auf einen kleinen Goldschatz gestoßen.

Unter dem Beton fanden sie 300 britische Sovereign-Goldmünzen aus dem Jahr 1800, wie ABC News berichtet. Angeblicher Zeitwert: 500.000 australische Dollar (370.000 Euro). Die Münzen hat man an den Grundstückseigner übergeben.

Die Sovereign-Goldmünzen wurden im Jahr 1489 erstmals ausgegeben. Sie werden bis heute geprägt, seit 1917 mit gleichbleibendem Feingewicht von 21 Karat in den Größen 1/2 Pfund, 1 Pfund, 2 Pfund und 5 Pfund.

Die Sovereign-Goldmünze gilt mit einer geschätzten Gesamtproduktion von 1,5 Milliarden Stück als die am weitesten verbreitete Goldmünze der Welt.

Unter Goldanlegern besonders beliebt ist die 1-Pfund-Goldmünze (siehe Artikelbild). Sie wird nahe am reinen Goldwert gehandelt und gilt als der „Sovereign“ (engl. Herrscher) schlechthin. Mehr dazu unter www.münzengold.de.

Erkenntnis: Gold ist eine Währung, die Jahrhunderte überdauert und Kaufkraft sicher bewahrt.

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Goldpreis: Rebound oder Rückfall?

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Der Goldchart hangelt sich am unteren Ende des steigenden 3-Monats-Trend entlang. Die Gefahr eines größeren Rücksetzers ist weiter gegeben.

Am Dienstagnachmittag (14 Uhr) notierte der Goldpreis bei 1.495 Dollar (1.052 Euro). Die letzte Kursbewegung seit dem Erreichen des Allzeithochs hatte verblüffende Ähnlichkeit mit einer menschlichen EKG-Kurve. Herzklopfen ist angesagt. Tage der Entscheidung stehen an.

Geht es jetzt wieder deutlich nach oben, oder kommt es doch noch zum nachhaltigen Fall durch den steigenden (bärischen) Keil?

 

Goldpreis in US-Dollar, 6 Monate

Letzteres Szenario bedeutete aus charttechnischer Sicht eine mögliche Kurskorrektur von bis zu 140 Dollar (größter Abstand zwischen oberer und unterer Keillinie). Das wären dann also Kurse um 1.365 Dollar. Für eine negative Prognose spräche auch der mögliche Rebound des US-Dollars. Steigt der Greenback, dann verliert im Gegenzug meist der Goldpreis. Der Rückgang des Goldpreises in Euro würde in diesem Fall etwas abgefedert.

Positiv stimmt uns, dass der Goldkurs trotz des kurzen Ausfluges unter die 3-Monats-Trendlinie nicht weiter gefallen ist. Es kam zu einem kurzen aber kräftigen Rebound. Der Chart hat aktuell noch gut 20 Dollar Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt.

Für einen deutlichen Wiederanstieg müsste aber zunächst das Niveau von 1.500 Dollar zurückerobert und die Widerstände bei 1.505 Dollar und 1.517 Dollar geknackt werden. Zwischen 1.517 Dollar und dem Allzeithoch verlaufen dann keine weiteren Widerstandslinien, so dass dann ein schnellerer Anstieg Richtung neuer Höchstkurse möglich wäre.

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Simbabwe: Zentralbank-Chef will zurück zum Goldstandard

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Zim-Dollar: Simbabwe erlebte 2008/2009 eine Hyperinflation in der Gold bereits als Ersatzwährung fungierte.

Der Chef der Zentralbank Simbabwes hält die Tage des US-Dollars als Reservewährung für gezählt und fordert für sein Land eine goldgedeckte Währung.

Das afrikanische Land erlebte zwischen 2008 und 2009 eine verheerende Hyperinflation. Diese ging soweit, dass sogar Geldscheine im Wert von 100 Billionen Simbabwe-Dollar gedruckt werden mussten. Gold wurde vielerorts zum einzig akzeptierten Zahlungsmittel (Video).

Der Chef der Zentralbank von Simbabwe, Dr. Gideon Gono, hat für sein Land nun die Rückkehr zum Goldstandard gefordert. „Wir müssen ernsthaft und dringend über die Einführung einer goldgedeckten Währung für Simbabwe nachdenken, die nicht nur stabil sondern auch international akzeptiert sein wird“, erklärte Gono laut dem Nachrichtendienst New Zimbabwe. Gono glaubt auch, dass die Tage des US-Dollars als Weltreserve-Währung gezählt sind.

„Wir müssen als Land unsere Goldförderungs-Strategie, unsere Goldmarkt-Liberalisierung und Marketing-Strategien überdenken. Die Welt muss und wird sicherlich zu einem Goldstandard zurückkehren und Simbabwe muss den Weg vorgeben“, so Gono weiter.

Simbabwe sitze auf Goldreserven in Billionen-Höhe und es sei Zeit über den Tellerrand zu blicken, um zu überleben und Wohlstand zu fördern. In der Liste der weltweiten Goldreserven, die regelmäßig vom World Gold Council veröffentlicht wird, ist Simbabwe allerdings nicht vertreten.

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Andorra Gold Eagle – Erste 1-Gramm-Goldanlagemünze der Welt

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Andorra Gold Eagle (Foto: Castell Mint)

Das Bayrische Hauptmünzamt stellt in Zusammenarbeit mit dem Fürstentum Andorra und dem weltweiten Lizenznehmer Castell Mint erstmals eine Gold-Anlagemünze mit einem Feingewicht von einem Gramm her.

Erstmals können Anleger eine Goldanlagemünze mit einem Feingewicht von 1 Gramm erwerben. Hersteller ist das Bayrische Hauptmünzamt mit Sitz in München.

Ermöglicht wurde die Herausgabe des so genannten Andorra Gold Eagle in Zusammenarbeit mit dem Fürstentum Andorra und dem Edelmetallanbieter Castell Mint, der gleichzeitig weltweiter Lizenznehmer der neuen Anlagemünze ist.

Andorra Gold Eagle - Rückseite Goldmünze
Andorra Gold Eagle - Rückseite (Wappen Andorras)

Die Münze gilt als offizielles Zahlungsmittel in Andorra. Sie besitzt das Nominal von 2 Diners (Währungsbezeichnung aus Andorra; nur für Sammel- und Anlagemünzen in Verwendung) und besteht aus 999er Gold. Aufgrund günstiger Produktionskosten könne man die 1-Gramm-Goldanlagemünze preisgünstiger anbieten, als 1-Gramm-Goldbarren anderer bekannter Hersteller, heißt es von Seiten des Anbieters.

Den Andorra Gold Eagle kann man bei Banken und Edelmetallhändlern kaufen.

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Insider: Hedgefonds stiegen nur kurzfristig bei Gold und Silber aus

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Hedgefonds kaufen und verkaufen nach Belieben, Hauptsache es verspricht Gewinn (Foto: Fotolia.com)

Nach Berichten, dass zuletzt zahlreiche Hedgefonds sich aus dem Rohstoffbereich zurückgezogen haben, sieht ein großer Vertreter unter ihnen den Ausstieg bei Gold und Silber als nur kurzfristig und vor allem aufgrund eines erwarteten Dollar-Comebacks.

Der Ausstieg großer institutioneller Investoren gilt als einer der Gründe, warum die Korrektur im Rohstoff-Sektor zuletzt so heftig ausfiel. Auch Gold und vor allem Silber litten unter den Mittelabflüssen, die jedoch in erster Linie in Form einer Reduzierung von Derivate-Positionen erfolgten.

John Burbank von Passport Capital erklärte nun in einem Barrons-Interview, dass er Rückzug von Hedgefonds aus dem Rohstoffbereich für eine vorübergehende Erscheinung hält. Er selbst ist Betreiber eines solchen Investment-Riesen.

„Gold ist eines der Dinge, die Investoren kaufen, um sich gegen den Dollar-Verfall zu schützen. Der Dollar ist gegenüber dem Euro erstarkt. Wir glauben, dass dies eine vorübergehende Korrektur ist“, so Burbank.

Der US-Dollar drohte zuletzt in einen regelrechten Abwärtsstrudel zu gelangen. Der Dollar-Index markierte Rekordtiefs und schien weiter einzubrechen. Schließlich kam es zu überraschenden Rebound (siehe Konzertierte Dollar-Rettung). Große Investoren verabschiedeten sich daraufhin vielfach von Assets, die in Dollar gehandelt werden und zuvor bereits gut gelaufen waren. Die Edelmetalle gehören dazu.

Als weiteren Grund für die aktuelle Hedgefonds-Strategie nennt Burbank Gewinnmitnahmen vor dem Hintergrund saisonaler Muster. „Gold erreicht im August typischerweise sein Jahrestief“, so der Hedgefonds-Manager.

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85 Prozent der Finanzprofis rechnen jetzt mit Griechenland-Bankrott

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Immer mehr Beobachter gehen davon aus, dass Griechenland finanziell untergeht (Foto: Goldreporter)

Der Nachrichtendienst Bloomberg befragte 1.263 Finanzmarkt-Profis zu ihren Erwartungen über die weitere Entwicklung der europäischen Schuldenkrise. Die Werte haben sich gegenüber der Vorjahres-Erhebung deutlich verschlechtert.

Im Rahmen einer regelmäßigen Erhebung befragte der Nachrichtendienst Bloomberg 1.263 Investoren, Analysten und Händler zu ihren Erwartungen über die weitere Entwicklung der europäischen Schuldenkrise. Die Ergebnisse:

  • 85 Prozent der Befragten rechnen mit einem Staatsbankrott Griechenlands. Bei der gleichen Umfrage im Januar waren es 74 Prozent, 73 Prozent im Juni 2010.
  • 59 Prozent der Befragten erwarten, einen Staatsbankrott Portugals. Im Januar rechneten 49 Prozent damit, im Juni 2010 waren es 33 Prozent.
  • Irland wird nach Meinung von 55 Prozent der Interview-Teilnehmer als Pleitekandidat gehandelt (53 Prozent im Januar, 17 Prozent im Juni 2010).
  • Ein Zahlungsausfall Spaniens wird derzeit nur von 25 Prozent der befragten Finanzprofis erwartet.

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Münze Österreich erwartet um 36 Prozent höhere Silber-Verkäufe

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Wiener Philharmoniker, Goldmünze und Silbermünze (Foto: Goldreporter)

Der Hersteller der Wiener-Philharmoniker-Anlagemünzen in Gold und Silber rechnet in diesem Jahr mit einem Absatz von 15 Millionen Unzen Silber.

Der Silber-Boom hinterlässt auch ertragreiche Spuren in den Büchern des Edelmetall-Herstellers Münze Österreich. Gegenüber dem Nachrichten-Dienst Bloomberg gab Gerhard Starsich, Vorstandsdirektor des Unternehmens, seine Absatz-Prognose für 2011 bekannt.

Demnach will die österreichische Prägeanstalt in diesem Jahr bis zu 15 Millionen Unzen Silber verkaufen (466,5 Tonnen). Im vergangenen Jahr waren es 11 Millionen Unzen (342 Tonnen). Man geht somit von einem um 36 Prozent höheren Stückumsatz aus.

Starisch gab Verkaufszahlen des Wiener Gold Philharmonikers für 2010 bekannt. Die Rekordmenge von 903.047 Exemplaren zu einer  1-Unze habe man vergangenes Jahr abgesetzt. Das entspricht 28 Tonnen Gold.

„Silber boomt weiter, während Gold wegen des Preises etwas rückläufig war“, so Starsich.

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Silber-Investoren kommen zurück – ETF-Bestände wieder deutlich gestiegen

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Silber-ETFs (Exchange Traded Funds) sind an der Börse gehandelte Wertpapiere, die mit physischem Silber hinterlegt sind (Foto: Fotolia).

Nach dem starken Rückgang der Silber-Bestände Anfang Mai hat der weltweit größte Silber-ETF „SLV“ in der vergangenen Woche wieder 247 Tonnen Silber aufgestockt.

Die Silber-Bestände des weltweit größten Silber-ETFs iShares Silver Trust (SLV) sind offiziellen Angaben zufolge innerhalb der vergangenen fünf Handelstage um 247 Tonnen oder 2,41 Prozent auf 10.516,21 Tonnen gestiegen.

Nach dem starken Silberpreis-Einbruch Anfang Mai und SLV-Silberabflüssen von 7 Prozent in der Woche vom 2. Mai, scheinen nun einige große Silber-Investoren in den Markt zurückzukommen.

In dieser Woche lagen die SLV-Silberbestände allerdings auch schon 70 Tonnen höher. Der zuletzt größte Tageszuwachs ereignete sich am vergangenen Montag. Gegenüber dem Freitag wuchsen die gemeldeten SLV-Silber-Bestände um 311 Tonnen oder 3 Prozent.

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PIMCO-Managerin: „Unsere größte Position neben Aktien ist Gold“

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Fonds-Riese PIMCO meidet US-Staatsanleihen und präferiert Gold (Foto: Fotolia.com)

Der weltweit größte Fondsanbieter sorgte zuletzt mit der kompletten Aussortierung von US-Staatsanleihen für Aufsehen. Die Managerin des PIMCO-Aktienportfolios präferiert neben Unternehmensanteilen Gold.

„Die größte Position in unserem Fonds ist Gold, das wir als sehr gute Form von Inflationsschutz ansehen“, erklärt Anne Gudefin in einem Interview mit CNN Money auf die Frage, worin sie neben Aktien derzeit investiere. Gudefin ist Global Equities Portfolio Manager beim weltweit größten Fondsanbieter PIMCO.

Ihr Unternehmen sorgte vor Wochen für Aufsehen an den Finanzmärkten, als Manager des Unternehmens erklärten, man habe sich komplett von US-Staatsanleihen getrennt (Raus aus US-Staatsanleihen).

Gudefin sieht sich in ihrer Strategie dadurch bestätigt, dass Zentralbanken Gold kaufen, vor allem asiatische. „Wir sind der Meinung, dass dem ein Trend zugrunde liegt, der sehr positiv für Gold zu werten ist“, so die Fondsmanagerin. Über die des Gold-Investments machte Gudefin keine Angaben.

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Euro fällt in den Abwärtstrend

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Die Euro-Schuldenkrise steht wieder auf der Tagesordnung und auch das Chartbild beim Euro-Dollar-Kurs hat sich deutlich verschlechtert. Gold-Besitzer hierzulande profitieren.

Goldpreis und Silberpreis zeigen weiter relative Schwäche. Die Silberkurs-Korrektur scheint in eine zweite Phase überzugehen und Gold notierte am Donnerstagmorgen wieder unterhalb von 1.500 Dollar. Der Goldpreis in Euro bewegte sich dagegen mit Kursen von 1.050 Euro knapp unterhalb des Jahreshöchstkurses.

Edelmetallbesitzern hierzulande kommt die neue Euro-Schwäche somit zugute. Das Widerstandsniveau auf Höhe der letzten Kurshochs um 1,48 Dollar konnte der Euro-Dollar-Kurs nicht überwinden. Daraufhin verlor der Euro gegenüber dem Greenback innerhalb der vergangenen sechs Handelstage gut 4 Prozent.

 

Euro-Dollar-Kurs, 1 Jahr

Derzeit droht der Euro unter die wichtige Unterstützung bei 1,421 Dollar zu fallen. Auf diesem Level endete das Zwischenhoch von Anfang November 2010.

Der Euro-Dollar-Chart ist zudem durch einen bärischen Keil nach unten ausgebrochen. Somit können theoretisch weitere Kursverluste zunächst bis auf ein Niveau von 1,377 Dollar folgen. „Nachrichten-Schocks“ aus den USA oder Euro-Land lösten zuletzt allerdings immer wieder unerwartete Kurssprünge aus, die zu dem ein oder anderen charttechnischen Fehlausbruch führten. Darauf muss man sich weiterhin einstellen.

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Forbes: „Die USA werden innerhalb von 5 Jahren zum Goldstandard zurückkehren“

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Gold schlägt Papierwährung: American Gold Eagle und Dollar-Noten (Foto: Goldreporter)

Der Chef des Verlagsriesen Forbes Inc. glaubt, dass die Vereinigten Staaten nur mit der Wiedereinführung einer Gold-Deckung des US-Dollars Wirtschaft und Staats-finanzen gesunden können.

„Wenn es in den vergangenen Jahren einen Goldstandard gegeben hätte, dann wäre der Wert des US-Dollars nicht aufgeweicht und die exzessiven Staatsausgaben wären gedrosselt worden“, erklärte Steve Forbes, CEO des Medienriesen Forbes Inc. in einem Interview mit dem Nachrichtendienst Human Events.

Forbes ist sich sicher, dass die USA innerhalb der kommenden fünf Jahre zum Goldstandard zurückkehren werden. Der Goldstandard werde laut Forbes „eine ganze Reihe ökonomischer, fiskalischer und monetärer Krankheiten heilen“.

„Der ständig schwankende Wert des US-Dollars führt zu Marktunsicherheit und schürt, als Konsequenz daraus, Spekulationen in Rohstoff-Investments zur Absicherung gegen Inflation“, so Forbes.

Weitere Feststellungen des Medienmoguls:

  • Der einzige Präsidentschaftskandidat, der eine Rückkehr zum Goldstandard anstrebe, sei der Republikaner Ron Paul, seine Ideen gewönnen beim Wahlvolk zunehmend an Popularität.
  • Mit einer stabilen Währung ist es für Regierungen viel schwerer, sich exzessiv zu verschulden
  • Ohne die laxe US-Geldpolitik wäre die Immobilienblase nicht annähernd so stark ausgefallen.
  • Wenn es um Wechselkurse und Geldpolitik geht, verstehen die Leute nichts, was für die Wirtschaft auf dem Spiel steht.
  • Die Wiedereinführung des Goldstandards würde die USA zu einer weniger verantwortungslosen Politik und zurück zu einem stärkeren Dollar und einem stärkeren Amerika zurückführen.
  • Wenn der Dollar „so gut wie Gold“ wäre, dann würden andere Länder die Währung haben wollen.
  • Führende Staatsrechtler, neben Ron Paul, hätten bereits erkannt, dass die Fed ihre Geldpolitik weit über ihre Zuständigkeit, nämlich die Förderung von Preisstabilität und Vollbeschäftigung, betreibt.

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Goldanleger kaufen am liebsten Münzen und halten diese langfristig

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1-Gramm-Goldbarren: Kleine Stückelungen werden von der Mehrheit der Umfrageteilnehmer als sinnvolle Investition für Krisenzeiten angesehen.

Eine Online-Umfrage auf Goldreporter.de hat ergeben, dass 52 Prozent der Befragten Goldinteressenten mit Gold ihren Lebensabend absichern wollen und Goldmünzen dabei für die beste Investition halten.

Wie investieren Anleger hierzulande in physisches Gold? Das wollte die Redaktion von Goldreporter.de wissen. Im Rahmen einer im vergangenen März durchgeführten Online-Umfrage beantworteten mehr als 900 Besucher der Internetseite fünf Fragen zu ihrem Anlageverhalten. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Anlageerfahrung/Anlagehäufigkeit
10 Prozent der Umfrageteilnehmer hatten zum Zeitpunkt der Befragung noch nie Gold gekauft. 36 Prozent stuften ihre Kauferfahrung in diesem Bereich als „gering“ ein (“Noch nicht oft Gold gekauft“). 40 Prozent gaben an, schon öfter Gold gekauft zu haben. 12 Prozent ordneten ihre Kauferfahrung ein mit „Groß. Ich bin regelmäßiger Goldkäufer“.

Anlagehorizont
52 Prozent der Befragten gaben an, Gold zur Absicherung ihres Lebensabends zu kaufen. 43 Prozent wollen Gold mittelfristig, also einige Jahre halten. Nur 4 Prozent zählten sich zu kurzfristigen Investoren, die Gold einige Wochen oder Monate zu halten gedenken.

Beliebteste Anlageform
Mit einem Anteil von 41 Prozent sind Goldmünzen die beliebteste Goldanlageform unter den Lesern von Goldreporter.de. Sie antworteten entsprechend auf die Frage: „Welche Goldanlage-Produkte halten Sie für besonders sinnvoll?“. 47 Prozent halten Goldmünzen und Goldbarren gleichermaßen für geeignet. Nur 10 Prozent meinen, das einzig Goldbarren eine besonders sinnvolle Anlageform seien.

Goldstückelungen
60 Prozent der Befragten erachten es als sinnvoll, kleine Goldbarren (1g – 2g) oder kleine Goldmünzen (z.B. 1/10 Unze) als Krisenwährung für Notfälle zu besitzen. 25 Prozent meinen, das sei überflüssig. 14 Prozent hatten dazu keine Meinung.

Kaufverhalten/Shop-Treue
Die große Mehrheit – ebenfalls 60 Prozent – möchte Gold möglichst immer zum günstigsten Preis kaufen. 39 Prozent schauen eigenen Angaben zufolge nicht mehr so genau auf den Preis, wenn sie einmal einen in ihren Augen preiswerten Händler gefunden haben.

Erkenntnis: Regelmäßige Goldkäufer halten Gold langfristig und sind weniger auf Schnäppchen aus.

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Deutsche Bank: Goldpreis kann bis Januar auf 2.000 Dollar steigen

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Goldpreis: Die Bullen sind in der Mehrheit (Foto: Fotolia.com).

Die Rohstoff-Trader der deutschstämmigen Großbank sind extrem bullisch in Sachen Gold gestimmt.

Kostet eine Feinunze Gold im Januar kommenden Jahres 2.000 US-Dollar? Nach Einschätzung eines Analysten der Deutschen Bank ist dies möglich.

„Ich bin bullisch gegenüber Gold eingestellt, trotz des bereits hohen Preisniveaus“, so Hal Lehr, Deutsche-Bank-Geschäftsführer im Bereich Rohstoff-Handel laut Nachrichtendienst Bloomberg. „Der Goldpreis könnte innerhalb der nächsten acht Monate auf 2.000 Dollar pro Feinunze steigen“, meint Lehr.

Als Hauptgrund verweist der Banker auf die ökonomischen Unsicherheiten, die Anleger weiter dazu veranlassen würden, Gold zu kaufen.

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Euro-Goldpreis steigt auf 4-Monats-Hoch

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Ein schwacher Euro-Dollar-Kurs verteuert Gold hierzulande (Foto: Goldreporter)

Gold-Besitzer hierzulande waren nur kurzzeitig von der Rohstoffpreis-Korrektur betroffen. Der Goldpreis in Euro steht bereits wieder so hoch, wie zuletzt Mitte Januar.

Der Silberpreis ist Anfang Mai förmlich abgeschmiert. Auch Gold verlor im Zuge der Korrektur im Rohstoff-Sektor einige Prozent. Während Silber-Investoren im Euro-Land aber weiter auf die Rückkehr zu den alten Höchstkursen warten, ist Gold hierzulande schon wieder komfortabel im „Plus“.

Der Goldpreis wurde am Dienstagvormittag in London auf 1.517,25 Dollar festgelegt, das entsprach 1.056,51 Euro. Zuletzt stand der Euro-Goldpreis am 12. Januar auf diesem Niveau.

Vom Allzeithoch ist der Goldpreis, gemessen in Euro, nur noch 1,75 Prozent entfernt. Es wurde am 29. Dezember 2010 mit einem Kurs von 1.075,37 Euro erreicht (London Fix P.M.).

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Gold Eagle Goldmünzen: Verkäufe Anfang Mai stark gestiegen

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American Gold Eagle (Foto: Goldreporter)

Gold kaufen, wenn die Kanonen donnern: In der ersten Mai-Woche überstiegen die Absatzzahlen der amerikanischen Goldmünze bereits die gesamten April-Umsätze um 57 Prozent.

Anleger haben den gedrückten Goldpreis ganz offensichtlich genutzt, um in den vergangenen Tagen wieder verstärkt Gold zu kaufen. Denn in der ersten Mai-Woche überstiegen die Verkäufe der amerikanischen Goldmünze bereits die gesamten April-Umsätze um 57 Prozent.

62.000 Unzen in Form von Goldmünzen der Sorte American Gold Eagle setzte die amerikanische Münzprägeanstalt U.S. Mint bereits in der ersten Mai-Woche ab. Das geht aus Daten hervor, die das Unternehmen auf seiner Internetseite veröffentlicht hat. Die Umsätze innerhalb dieses Zeitraumes lagen damit bereits 57 Prozent über dem gesamten Verkaufsvolumen des Monats April. Zwischen dem 28. April und dem 6. Mai war der Goldpreis von 1.550 Dollar um fast 100 Dollar pro Feinunze oder knapp 4 Prozent gefallen.

Die höchsten monatlichen Absatzahlen stammen vom März 1999. Seinerzeit wurden 269.000 Unzen American Gold Eagle – in verschiedenen Größen – verkauft.

Rechnet man die aktuellen Zahlen auf den Gesamtmonat hoch, dann könnte der Mai rund 240.000 Unzen bringen. Das wären mehr als beim letzten großen Ansturm im Dezember 2009. Damals brachte man 231.500 Unzen der Goldanlage-Münze heraus.

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„Regierungen können Rohstoff-Preise langfristig nicht kontrollieren“

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Silber: Jim Rogers setzt weiter auf langfristig steigende Rohstoffpreise (Foto: Goldreporter)

Rohstoffexperte Jim Rogers sieht in der kürzlichen Kurskorrektur bei Gold, Silber und anderen Rohstoffen nichts Ungewöhnliches. Auch seien Versuche der Regierungen, Preise zu kontrollieren, bisher immer gescheitert.

Der amerikanische Rohstoff-Analyst Jim Rogers sieht die kürzlich vollzogenen Preisabschläge bei Gold, Silber und anderen Rohstoffen gelassen. „Einige der Sachen, wie zum Beispiel Silber, haben erstaunliche Höhen erreicht. Also brauchen sie eine Korrektur. Soweit mich das betrifft,  ist sie sehr zu begrüßen. Wenn es keine Korrekturen gibt, dann, ist man später mit ernsten Problemen konfrontiert“, so Rogers in einem aktuellen Interview mit Economic Times.

Er sieht in diesem Sektor kein Ende des Bullenmarktes und er erwartet in den kommenden Jahren immer wieder deutliche Kurs- Korrekturen. „Ich hoffe, dass der Bullenmarkt in den kommenden Jahre hoch geht, konsolidiert, hoch geht, konsolidiert, hoch geht, konsolidiert. Das erwarte ich bei allen Rohstoffen“.

Rogers ist kein Trader, der auf kurzfristige Trends wettet. Er investiert gerne nachhaltig. Aus diesem Grund tue er derzeit auch nichts, weder kaufen, noch verkaufen. „Ich bin nicht sehr gut beim Timing. Es kommt darauf an, was in der Welt passiert. Wenn es mit der Welt zu Ende geht, dann werde ich wahrscheinlich auf fallende Preise warten. Wenn die Welt nicht zu Ende geht, dann würde ich auf dem weiteren Weg wahrscheinlich zukaufen. Im Moment schaue ich mir an, wie es mit der Welt weitergeht.“

Auf mögliche Marktmanipulationen angesprochen: Sollten die Regierungen versuchen, deutlicheren Einfluss auf die Rohstoffpreise zu nehmen, dann erwartet Rogers auf lange Sicht noch deutlich höhere Aufschläge. „In der Geschichte wurde immer wieder versucht, die Preise zu kontrollieren und immer scheiterte man am Ende. Die Politiker sind nicht klug genug, um das zu verstehen“, so Rogers.

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Silberpreis: Freier Fall gestoppt, 9-Monats-Trend nicht verletzt

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Nach der dramatischen Silberpreis-Korrektur hat sich der Kurs des Edelmetalls gefangen. Der mittel- und langfristige Aufwärtstrend wurde nicht gebrochen.

Gut 30 Prozent Kursverlust innerhalb von fünf Handelstagen. Das hat der Silbermarkt seit dem Ende der letzten Edelmetall-Hausse nicht mehr erlebt. Genau wie zuvor den rasanten Kursanstieg auf knapp 50 Dollar pro Feinunze.

Wie geht es nun weiter mit dem Silberpreis? Zunächst einmal stellen wir fest, dass der aktuelle 9-Monats-Trend nicht gebrochen wurde. Die Silberkorrektur endete an der unter Begrenzungslinie des Aufwärtstrendkanals. In der Folge konnte Silber bereits die Marke von 36 Dollar zurückerobern und notierte am Montagvormittag wieder bei 36,80 Dollar.

 

Silberpreis in US-Dollar, 1 Jahr (Klick auf Grafik für aktuellen Kursverlauf)

 

Hält sich der Silberpreis in den kommenden Tagen oberhalb der Unterstützung von 36,23 Dollar, dann ist ein schneller Wiederanstieg bis auf knapp 41 Dollar nicht auszuschließen. Denn der starke Einbruch und auch der schnelle Anstieg zwischen Anfang März und Ende April haben wenige Haltezonen hinterlassen.

Nach unten ist der Silberchart beim genannten Kurs von 36,23 Dollar sowie im weiteren Verlauf bei 34,20 Dollar und 32,03 Dollar abgesichert. Die mit Abstand wichtigste Unterstützung ist im Bereich von 30,88 Dollar zu finden. In dieser Region erreichte Silber Ende 2010 zahlreiche Kursgipfel. Von diesem Niveau  aus startete auch der steile 57-prozentige Kursanstieg bis hin zu den letzten Rekordmarken.

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Inder bedanken sich für den schwächeren Goldpreis

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Goldladen in Mumbai (Foto: The Hindu)

Am vergangenen Freitag feierte Indien mit Akshaya Tritiya eines für Goldhändler umsatzstärksten Festivals. Die Inder kaufen deutlich mehr Gold als im Vorjahr.

Die Bombay Bullion Association (BBA) rechnet damit, dass die Inder im Umfeld des vergangenen Freitags-Festivals deutlich mehr Gold kauften als zur gleichen Gelegenheit im Vorjahr.

Der zuletzt deutlich gefallene Goldpreis beflügelte offensichtlich die Kauflust der Inder. Die Goldkäufe während des Akshaya-Tritiya-Festes werden von der BBA auf rund 20 Tonnen geschätzt. Gegenüber 2010 entspräche dies eine Steigerung um ein Drittel.

Akshaya Tritiya gehört neben Danteras und Diwali zu den umsatzstärksten Festivals für indische Gold- und Schmuckverkäufer.

Ersten Schätzungen eines großen indischen Edelmetallanbieters zufolge investierten die Käufer in diesem Jahr nur 40 Prozent in Form von Schmuck, 55 Prozent entfiel auf Anlagegold (Medaillen, Goldbarren) und 5 Prozent auf Silber. Der Schmuck-Anteil soll bis zu 50 Prozent niedriger ausgefallen sein als 2010. 40 Prozent der Käufe seien in bar getätigt worden, der Rest per Kreditkarte.

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US-Banken stellen Leerverkäufe von 746 Tonnen Silber glatt

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Anfang Mai haben sich die Silber-Short-Positionen der US-Banken an der Warenterminbörse COMEX erneut um 19 Prozent reduziert. Der Silberpreis-Einbruch kam den Instituten scheinbar sehr gelegen.

Der Einbruch des Silberpreises brachte für die großen US-Banken offensichtlich einiges an Erleichterung. Davon muss man bei der Betrachtung der aktuellen Daten zur Bankenbeteiligung am US-Terminhandel ausgehen.

Amerikanische Institute nutzten die Gelegenheit, um Silber-Leerverkäufe in bedeutendem Umfang glattzustellen. Hierzu muss Silber auf Termin gekauft oder bei Fälligkeit geliefert werden. Je niedriger der Silberpreis notiert, desto günstiger wird die Sache. Zwischen dem 29. April und dem 3. Mai 2011 fiel der Silber-Preis um 14 Prozent.

Nach dem aktuellen Bericht der Commodities Futures Trading Commission (CFTC) hielten vier US-Banken per 3. Mai 2011 Short-Positionen auf Silber im Umfang von „nur noch“ 20.613 Kontrakten. Gegenüber dem Vormonat waren das 4.799 Kontrakte oder 18,9 Prozent weniger. Dies entspricht einer implizierten Silber-Menge von 746 Tonnen.

Interessanterweise entspricht dies etwa der gleichen Menge an Silber (784 Tonnen), die im selben Zeitraum beim größten Silber-ETF iShares Silver Trust (SLV) abgeflossen ist (Goldreporter berichtete). Einen unmittelbaren Zusammenhang (SLV-Bestände zur physischen Lieferung an der COMEX verwendet) kann man daraus allerdings nicht ableiten

Der Open Interest, also die Summe aller an der COMEX gehandelten Silber-Futures, verringerte sich von 143.013 Kontrakten per 05.04.2011 auf 131.907 Kontrakte Anfang Mai. Ein Minus von 7,7 Prozent.

Man darf weiter davon ausgehen, dass JP Morgan – der mit Abstand größte Akteur auf dem Warenterminmarkt – hier den größten Teil der reduzierten Short-Positionen auf Silber glattgestellt hat.

Seit den ersten Untersuchungen über mögliche Marktmanipulationen des Silbermarktes (CFTC-Anhörung, Untersuchung der US-Justiz) seit März 2010, sanken die Zahlen der Silber-Leerverkäufe von US-Banken um fast 50 Prozent (Siehe Grafik oben).

Im Terminhandel mit Gold gab es auf Seiten des US-Bankensektors kaum Veränderungen. Die Short-Positionen im Futures-Handel stiegen nur leicht um 0,1 Prozent auf 115.198 Kontrakte, das sind umgerechnet 358 leerverkaufte Tonnen Gold.

Der Open Interest stieg bei Gold um 2,6 Prozent, von 508.956 Kontrakten Anfang April auf 522.323 Kontrakte zu Beginn des Mai. Es wurde von also insgesamt mehr Gold auf Termin gehandelt.

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